Trainingswandern II

Der Sonntag sollte im Zeichen einer Wanderung in der Nähe des Cirque de Navacelles stehen. Doch da wir am Vorabend bei Lionel zum Dîner eingeladen waren, fanden wir morgens nicht früh genug aus dem Bett. Die An- und Abfahrt hätte zu lange gedauert und so planten wir kurzerhand um. Komootine schlug uns einen Weg auf den Hortus (Bergzug gegenüber dem Pic Saint-Loup) vor. Wie bereits im Vorjahr kannte sie die Bedingungen vor Ort nicht im Detail und so gerieten wir anfangs auf unsichere Pfade und Privatgelände. Dies bereitete mir Bauchschmerzen und das Vergnügen ließ am Ausflug auf sich warten. Erst als wir einen schmalen, teilweise sehr kraxeligen Weg aufwärts strebten, kam mein Blut in Wallung und die Neugier besiegte das Unbehagen. Oben angekommen atmeten wir erst einmal durch und beglückwünschten uns zum erreichten Zwischenziel! Zwar war die Strecke nicht sehr lang, aber dafür pierreux – steinig und teilweise unwegsam. Belohnt wurden wir noch von einer wunderschönen Aussicht nach dem Erklimmen einer Burgruine. Der Abstieg wurde abermals durch schlechte Markierung zu einer Herausforderung, jedoch meisterten wir auch dies.
Ziemlich erschöpft und viel später als geplant kamen wir am Auto an; nur eine heiße Dusche und eine von Ralf zubereitete, leckere Chicoréesuppe erweckten unsere Lebensgeister für einen kurzen Sonntagabend.
Leider macht das Akku des Smartphones langsam schlapp, so dass nur eingeschränkt Fotos entstehen konnten.

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Trainingswandern I

Wochenende, arbeitsfrei, Sonne, bevorstehender Urlaub mit Enkeln, Familienbesuchen, FreundInnen treffen, Thüringen u.v.m. Da heißt es, sich und die Fitneß vorzubereiten. 🙂
Die Samstagswanderung führte uns auf den Pariser Holzweg und zu allerlei Ruinen. Von Aspères ausgehend besichtigten wir zuerst einen stillgelegten Kalkofen und liefen anschließend bis auf die Höhenlage des bois de Paris – Pariser Waldes. Von hier hatten wir eine schöne Sicht und das Picknick schmeckte auf den Felsen bereits nach Urlaub! Auf dem Rückweg machten wir einen Abstecher zur Ruine einer Kirche und einem sehr alten Friedhofsgelände. Lilien, Ginster und viele andere bunte Blumen sowie ein intensiver Kräuterduft begleiteten uns durch diesen sonnigen Tag.

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Strandwandern am Sonntag

Während in Deutschland der Frühling einzieht, erlebten wir die ersten Aprilwetterkapriolen mit Hagel, Blitz und Donner. Heute war erneut Regen vorherhergesagt, aber eine kleine, trockene Pause nach dem Frühstück erlaubte uns einen kurzen Spaziergang am aufgewühlten Mittelmeer. Zuvor nutzten wir die natürliche Vorwäsche, um unser Auto in der Waschanlage endgültig von Pollen und Staub zu befreien.
In Palavas-les-Flots liefen wir zunächst am Strand entlang und beobachteten sportliche, enthusiastische Wasserratten, die sich sichtlich in den Wellen amüsierten. Anschließend machten wir einen Rundgang über den Zeltplatz Saint Maurice, wo Christian mit seiner Familie im Sommer Urlaub machen wird. Sozusagen eine Vorortbesichtigung unsererseits.
Langsam begann es wieder zu nieseln, so dass wir flugs zurück zum Auto liefen und durch den Regen heimfuhren.

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FrühlingsKräuterduftwanderung

Obwohl Ralf gerade erst aus Zürich zurück war und heute nach Brüssel reisen wird, verspürte er große Lust, eine Wanderung mit mir zu machen. 🙂 Mein Stichwort war: Kirschbaumblüten! Mit Hilfe der Landkarte und technischer Unterstützung von Komootine plante mein Liebster eine Überraschungstour. Kirschblüten sahen wir zwar « nur » während der Anfahrt vom Auto aus, aber die Garrigue hatte sich mit allerlei Blüten dekoriert. Dazu kam der betörende Duft von Thymian und Rosmarin, so dass es eine genüssliche Wanderung wurde. Zwei mittlere Aufstiege erlaubten herrliche Blicke über das Land bis zum Meer, Montpellier und – quelle surprise – plötzlich tauchten Pic Saint-Loup und sein Bruderberg, der Hortus, vor uns auf. Idealer konnte ein Picknickplatz nicht sein. Wir pausierten entzückt; ich griff zu Bleistift und Skizzenbuch, bevor wir weiter hinauf stiegen. Leider war der Zugang zu angeblichen Schlossruinen mit einem ladenneuen Schild « Zutritt verboten! Privatbesitz! » verwehrt. So ging es zum Parkplatz zurück und erholt kehrten wir heim.

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Ausflug zum Étang de Thau

Nachdem ich wieder halbwegs genesen war und zwei Arbeitstage absolviert hatte, durfte am Samstag wieder an einen längeren Ausflug gedacht werden. Birgits Stichwort hieß « Étang de Thau ». Da ich dort bei einer kürzlichen Prospekteaufräumaktion die Existenz eines botanischen Gartens bemerkt hatte, plante ich einen Ausflug nach Balaruc-les-Bains. Dies ist ein Badekurort auf einer Halbinsel im Étang de Thau. Wir spazierten auf der Strandpromenade, wobei unser Blick bis zu den schneebedeckten Pyrenäen schweifen konnte. Viele Kurgäste begegneten uns mit ihren Kurgasttaschen und ein Schwimmer mit Schwimmflossen durchpflügte das Wasser. Der antike Mittelmeergarten ward leicht gefunden, doch « Dank » Mittagspause wurde ein Besuch auf später verschoben. Zum Ende der Tour knurrte uns dann doch etwas der Magen, so dass wir eine nette Créperie ansteuerten und leckere Galettes schnabulierten. 🙂

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Zu früher Frühling!

Schon seit vielen Tagen ist frühlingshaftes Wetter sowohl in Südfrankreich als auch in Deutschland! Viel zu früh und mir ist bange vor dem kommenden Sommer! Wieviel Grad werden uns da zum Schwitzen bringen? Bref, nichtsdestotrotz nutzte ich den Sonnenschein, um mich auszulüften. Während mein Liebster mit Grippe und Fieber das Bett hüten musste (und jetzt gerade auf dem Balkon sanatorisch eingepackt schläft), spazierte ich ein wenig durch den Park Meric! Dabei schnitt ich einige Zweige und nun haben wir bereits eine typisch deutsche Osterdekoration in unserem Heim. 😉 Wenn schon, denn schon!

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Sansouïres & Prés salés – lautlos und vorgesalzen

Der Samstag brachte einen Strandspaziergang und Sieben-Gänge-Valentinsmenü im kürzlich eröffneten Edel-Restaurant Reflef d’Obione:

  • Apéritifs
  • Mignardises
  • Mises en bouche
  • Entrée No.1: Chou-fleur, Anguille fumée, Prune
  • Entrée No.2: Rutabaga, Poitrine d’agneau confite, Jus aux épices
  • Plat (Birgit): Volaille cathare, Cèleri, Noisette, Rancio sec
  • Plat (Ralf): Cabillaud, Carotte pourpre, Orange
  • Fromages: Tommes et pélardon, Poires et prunes sauvages
  • Dessert (Birgit): Hydromel, Citron, Thym, Miel
  • Dessert (Ralf): Chocolat lacté, Quinoa, Poire, Cacao
  • Vin blanc: Louis – Les Hautes Terres (Chardonnay & Chenin) AOP Limoux

Nach diesem kulinarischen Höhenflug lockte es uns am Sonntag zu einer Wanderung an den Étang de l’Or – dem Goldenen Bodden. Anfangs mussten wir einige Zeit auf einer unglaublich viel befahrenen Straße laufen. Doch danach folgten mehrere schöne Kilometer auf Deichen durch Schwemmland (Sansouïres) und Salzwiesen (Prés sales), die uns die anfänglichen Strapazen bald vergessen ließen. Sonne und Wolken meinten es gut mit uns und boten schöne Motive. Am Ende folgten wir einem Naturlehrpfad, aber die auf der Informationstafel beschriebenen Schildkröten konnten wir leider nicht entdecken. Vielleicht ein anderes Mal!

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Sonntagsvormittagausflug zum Stadtteil Mosson

Noch sind die Tage zu kühl für ausgedehnte Wanderungen. Beim letzten Theaterbesuch – ein hinreißendes Stück über einen 12jährigen Jungen, der auf Zeitreise geht – entdeckten wir einen uns unbekannten Park unweit des Flusses Mosson. Von dort liefen wir heute flussaufwärts, umrundeten den See Lac des Garrigues und kraxelten durch das gleichnamige Gebüsch (Garrique: offene mediterrane Strauchheidenformation auf flachgründigen Böden). Noch sind die Bäume kahl, doch wenn sich die ersten Blätter zeigen, muss es noch schöner (und wärmer) sein… 🙂

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Erste Trainingstour per Bike

Ich habe immer noch frei und die Sonne scheint immer noch verlockend ins Zimmer an diesem relaxten Morgen. Nach dem erfolgreichen Wechsel unseres Gaszählers durch einen – hoffentlich – kompetenten Mitarbeiter der GDRF begab ich mich mit der Luftpumpe in den Keller und belebte mein schönes, rotes Fahrrad aus Leibeskräften. Ich nahm also die Satteldecke, meinen Rucksack, die Wahlkarten und den Fahrradhelm, um zum Rathaus zu fahren. Ich hatte vor, mich zu vergewissern, dass die Karten für die bevorstehenden Wahlen gültig sein würden – dies wurde mir lächelnd am Empfang im Rathaus bestätigt. Leider gab es keine Ausstellung im Foyer, so dass ich schnurstracks umkehrte. Es sollte die Entscheidungstour für Rita und mich werden: ich bin dabei, mir ein neues Bike zu kaufen, aber … ausgerechnet heute fuhr es sich mit meiner Rita wie am Schnürchen!!! Nun bin ich genauso schlau wie zuvor… Was tun?

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Montags in Montpellier

In dieser Januarwoche werde ich nur einen Tag arbeiten und so nahm ich mir vor, jeden Tag eine kleine Tour an der frischen Luft zu drehen. Die Sonne meint es zur Zeit sehr gut mit uns und so fiel es mir nicht schwer, mein Vorhaben umzusetzen. Ich hatte kein spezielles Ziel und so ließ ich mich einfach treiben – herrlich! Allerdings waren die meisten Geschäfte geschlossen, so dass ich vom Schlussverkauf verschont blieb. 😉 Richtig geht es morgen ab 10h00 zur Sache; mal schauen, ob ich standhaft bleiben werde!

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