Abendspaziergang durch Sankt Blasien

Nach unserer Ankunft in Sankt Blasien und dem einchecken im Domhotel, nutzten wir das Restaurant für eine Kaffeepause. Ralf wählte die Schwarzwälder Kirschtorte, während ich mich für eine Käsetorte entschied. Danach unternahmen wir mit Regenschirm und guter Laune einen Spaziergang durch den kleinen Kurort. Obwohl, die Kurklinik wirkte stillgelegt und soll wohl zu einem Luxusappartmenthaus umgebaut werden. Auf einem Plakat lasen wir, dass am Tag unserer Rückkehr eine Kinovorstellung im Kursaal vorgesehen war. Das Buch von R. Seethaler « Ein ganzes Leben » war verfilmt worden und wir nahmen uns vor, zum Abschluß des Schwarzwaldurlaubs, ins Kino zu gehen. Würden wir rechtzeitig zurück sein?  Am Abend labten wir uns nochmals im hoteleigenen Restaurant und konsultierten den Wetterbericht. Dieser sagte durchwachsenes Wanderwetter für die nächsten Tage vorher. Wir waren gut gerüstet und nun gespannt auf die nächsten Tage!

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Auf dem Weg zur 4-Tage Wanderung im Schwarzwald

Nach der Ferienwoche mit Nele und Mona reisten wir über Wittenberg und Bretzfeld nach Saint Blasien, dem Ausgangsort für unsere diesjährige Rucksackwanderung. In vier Tagen wollten wir den zweiten Abschnitt des Albsteigs bewandern. Auf dem Weg dorthin hielten wir für einen kurzen Spaziergang am Wasserschloss Sulz/Glatt. Leider war es gerade nicht von Wasser umgeben, aber seine Umgebung gefiel uns dennoch. Von einem roten Johannesbeerstrauch an einem Gartenzaun mopste Ralf für uns eine Handvoll von den reifen Früchten.
Anschließend fuhren wir weiter zum Hauptquellfluss der Donau – Breg – auf der 1078 Meter hoch gelegenen Martinskapelle, 100 Meter von der Wasserscheide Rhein/Donau entfernt. Dort setzte bereits Regen ein, der im Laufe des Tages stärker wurde. Wir, als alte Wanderhasen, ließen und jedoch davon nicht abhalten und genossen den frischen Grasduft!

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Enkelurlaub in der Lausitzer Seenlandschaft

Unser diesjähriger Sommerurlaub bestand wieder aus mehreren Etappen. Nach einem Kurzbesuch in Tübingen bei Philipp holten wir Nele und Mona in Nudersdorf zu einer Ferienwoche in Hoverswerda ab. Das Lausitzer Seenland stand schon einmal auf dem Programm, was aber durch Virus C vereitelt wurde! Nun hatten wir uns erneut informiert und einiges für die gemeinsamen Tage geplant. So durchstreiften wir den Findlingspark Nochten, lösten Quizfragen im Zoo und im Schloss von Hoyerswerda (leider konnte die Kassiererin uns am Ende nicht den gesuchten Lösungssatz mitteilen! Peinlich!), besichtigten die umfangreiche sowie sehr interessante Ausstellung im Schloss Senftenberg (auch hier galt es, Rätsel zu lösen, die mit kleinen Preisen belohnt wurden!) und wir konnten fast jeden Tag in einem der Seen baden und planschen! Dort fehlte es an Schatten, so dass wir sehr aufpassen mussten auf Haut und Haar.

Kreativ waren wir auch: Modenschau, Steine bemalen, Experimentieren mit Cyanopapier und Kochen. Es war eine intensive und sehr schöne Zeit mit den Mädels, die wir zuletzt noch nach Jena begleiteten, wo Nele mit ihrer Mannschaft bei der Deutschen Meisterschaft im Floorball der U15 teilnahm! Dort trafen wir ebenfalls Claudia und Henning und verbrachten einen gemütlichen Abend zusammen.

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Sommerwanderung mit Karin

Wir nutzten Karins Anwesenheit ebenfalls für eine Trainingswanderung bei Saint-Guilhem-le-Désert. Von der Teufelsbrücke ging es zunächst steil hinauf auf ein Plateau, von wo aus wir später einen schönen Blick auf den mittelalterlichen Ort hatten. Die Sonne meinte es ziemlich gut, so dass wir immer wieder schattige Plätzchen zum Ausruhen aufsuchten. Eigentlich wollten wir nach der Wanderung noch im See an der Teufelsbrücke baden, aber wir waren allesamt so geschafft, dass wir dies sein ließen und nach Hause fuhren. Nach einer erfrischenden Dusche schmausten wir Käse auf dem Balkon und spielten zu dritt eine Partie Scrabble.

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Streifzug durch Architektur mit künstlerischen Höhepunkten

Mehr oder weniger per Zufall las ich davon, dass in Montpelliers Innenstadt erneut das beliebte Architekturfestival stattfinden würde! Der Zufall wollte es auch, dass meine Schwester Karin zu dem Zeitpunkt bei uns weilte. So luden wir sie zu einem gemeinsamen Rundgang ein, wo wir alle ausgewiesenen Höfe mit ihren Installationen abklapperten und selbst kreativ wurden. Die Pläne hierfür hatte ich bereits im Vorfeld im Touristeninformationsbüro erstanden. Bei sonnigem Wetter und gut gelaunt absolvierten wir gemeinsam den Parcours, der mit Cidre und Galette seinen Abschluss fand.

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Montagsspaziergang

Der Sommer ist da! Es herrschen angenehme Temperaturen, so dass ich mich am frühen Nachmittag zu einem Stadtbummel aufmachte. Meine Ziele waren das Touristenbüro und der Botanische Garten. Im Office de Tourisme bekam ich die erhofften Pläne für das ab morgen stattfindende Architekturfestival sowie weitere Prospekte. Danach ließ ich mich ein wenig durch die Gassen der Innenstadt treiben und hörte u.a. dem lustigen Kinderchor vor der Oper zu. Schließlich lenkte ich meine Schritte in Richtung des Botanischen Gartens. Ich hatte vor, dort zu zeichnen bzw. zu skizzieren. Na, ich schaute vielleicht nicht schlecht, als ich vor dem Tor stand und nicht reinkam! Klaro! Montags sind die Museen, etliche Restaurants und Geschäfte geschlossen! So ein Pech! Also marschierte ich nach Hause und dort beschäftigte ich mich dann mit unserem näherrückenden Urlaub!

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Trainingstour im Tal der Vis

Unsere Mehrtagewanderung durch den Schwarzwald rückt näher und so begaben wir uns erneut auf eine Wanderung zu deren Vorbereitung. Um den Trainingseffekt zu erhöhen, nahm Ralf einen 1,5 kg Sandsack und ich meine Fotokugel mit auf den Weg. Es herrschte bestes Wanderwetter und der Aufstieg gestaltete sich sehr bequem. Wir verspürten kaum Anstrengung. Wunderschöne Blüten säumten den Weg. Wir sahen neben zahlreichen Orchideen eine Burgruine, Schmetterlinge und erfreuten uns an den fröhlichen Vogelgesängen. Teilweise waren die Pfade etwas zugewachsen oder führten über Schotterberge. Wir genossen immer wieder die schönen Ausblicke übers Land und die Felsenformationen. Am Abend gab es zur Belohnung Apéro und Pizza auf dem Balkon. Nun bleibt uns noch ein Sonntag, an dem wir trainieren werden.

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Wanderung in Vorbereitung des Sommerurlaubs ;-)

Im Juni haben wir vor, eine Mehrtageswanderung im Schwarzwald zu unternehmen, für die wir noch etwas trainieren sollten! Die Küstenwanderungen in Spanien hatten dies bewiesen. Bei unserer kürzlichen Rundreise mit Andrea, einer Freundin aus der Schweiz, waren wir u. a. wieder einmal in Saint-Jean-de-Buèges. Dies animierte meinen Liebsten, nach einer Möglichkeit zu wandern Ausschau zu halten, was ihm offensichtlich gelungen war! Am Vortag seines Geburtstages ging es auf die siebzehn Kilometer lange Tour. Der erste Anstieg hatte es gehörig in sich, aber wir wurden mit wunderbaren Blicken zum Hortus, Pic Saint-Loup bis hin zum Meer belohnt. Nach kurzer Bananenpause ging es weiter auf einem Höhenweg, der von unzähligen Frühlingsblumenblüten gesäumt war. Genusswandern pur! Auf einer Felsenplatte machten wir Rast und ließen uns die legendären, von Ralf erfundenen gefüllten Minipaprika schmecken! Auch hier hatten wir einen herrlichen Überblick über die Gegend. Gestärkt ging es weiter über Stock und Stein. Eine Wandergruppe mit Eseln kam uns schon leicht erschöpft und etwas entnervt entgegen. Wir erinnerten uns an Andreas Bericht über ihre Eselwandererfahrung! Ehrlich gesagt, für mich wäre das nix! Wir näherten uns dem letzten Abschnitt der Wanderung, der es noch einmal in sich hatte, da er vom Frühjahrsregen teilweise ziemlich überschwemmt war. Wir hangelten uns mit anderen Wanderfreunden von Stein zu Stein, von Baum zu Baum. Dank unserer guten Ausrüstung blieben Füße und andere Körperteile trocken sowie unverletzt. Kleines Abenteuer. 😉 Ein letzter Aufstieg nach Pégairolles-de-Buèges verlangte ein weiteres Mal die Mobilisierung unserer Kräfte, bevor wir zur Quelle des Buèges, die ebenfalls überschwemmt war, hinabsteigen konnten. Geschafft, aber mega stolz gelangten wir zum Parkplatz, wo wir einen kräftigen Schluck aus der Kaffeetrinkflasche nahmen. Auf dem angrenzenden Picknickplatz tummelten sich Familien und Hunde bei sonnigem Pfingstwetter. Glücklich verließen wir den malerischen Ort und verbrachten den Abend von der Dusche erfrischt genüsslich auf dem Balkon!

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Geburtstagsreise nach Spanien

Sonntag, 5. Mai. Schon lange hatte uns unser Freund Boris angeboten, im Ferienhaus seiner Eltern an der spanischen Mittelmeerküste Urlaub zu machen. Unsere erste Idee, Anfang Februar dorthin zu fahren wurde verworfen, da die Heizungskapazitäten in ihrem Appartement nicht für die Wintersaison ausgelegt sind. Daher verschoben wir die Reise auf den Wonnemonat Mai. 🙂 Die Fahrzeit von Montpellier bis Fornells beträgt nur drei Stunden. Nachdem wir am Vorabend noch in der alten Oper von Montpellier den Trickfilm « Die Abenteuer des Prinzen Ahmed » von 1926 mit Live-Musikbegleitung erlebten, machten wir uns am Sonntagmorgen in aller Seelenruhe auf den Weg. Das Feriendomizil war schnell gefunden und wir nutzten den Nachmittag für einen ersten Spaziergang entlang der abwechslungsreichen Küste.


Montag, 6. Mai. Ich hatte zwei Küstenwanderungen geplant, die direkt vom Appartment ausgingen. Die erste der beiden führte in südliche Richtung.  Wir liefen abermals den Weg, den wir schon am Vortag erkundet hatten. Nach einigem Auf und Ab und dem Verlust meiner Sonnenbrille erreichten wir den sandigen Strand von Aiguablava. Von dort führte ein kurzer Panoramaweg in Richtung eines größeren Hotels. Der Pfad rund ums Kap erschien uns wenig vertrauenswürdig und wir liefen auf der Zufahrtsstraße wieder hinunter zum Strand. Von dort schlängelte sich ein Wanderweg ein Tal hinauf zu einem Mirador (Aussichtspunkt). Danach mussten wir einer Straße durch bebautes Gelände folgen und es dauerte nicht lange, da standen wir in eine Sackgasse und der von Komoot vorgeschlagene Pfad verlor sich steil bergab im Nichts. Enttäuscht machten wir kehrt und wanderten zurück zu unserer Unterkunft, wo wir unser Picknick für den Abend in den Kühlschrank zurücklegten and stattdessen genüsslich die von Birgit zubereitete Quiche und den von mir gebackenen Kuchen auf der Terrasse mit Blick aufs Meer verspeisten.

Der Tag war noch jung und wir beschlossen, ins nahegelegene Begur zu fahren. Vom Parkplatz gelangten wir schnell ins Zentrum des historischen Ortes, über den die Ruine einer ehemaligen Burg thront. Auf dem Weg hinauf zur Burgruine kamen wir an einem sektschlürfenden verliebten Pärchen vorbei. Was war wohl der Anlass für dieses Stelldichein? Oben angekommen, bot sich uns ein herrlicher Rundumblick. Auch erblickten wir einige Türme der ehemaligen Verteidigungsanlagen. Diese dienten dem Schutz vor Seeräubern, die die Küste unsicher machten. Überrascht waren wir von den unzähligen Bürgerhäusern, in denen zu Wohlstand gekommene Rückkehrer aus Lateinamerika gewohnt haben.

Dienstag, 7. Mai. Nach Girona wollten ich schon lange mal mit Birgit. Ich war dort mal vor ca. 20 Jahren mit Boris, als wir uns mit Lucia trafen, einer ehemaligen Kollegin von mir, mit der ich längere Zeit das Büro in Halle geteilt hatte. Noch heute steht eine Kommode in unserer Wohnung, die aus Lucias Hausstand in Halle stammt. Die Fahrt nach Girona dauerte eine Stunde. Zu unserer Überraschung herrschte ein derartiger Andrang in Girona, dass es uns unmöglich war, einen freien Platz auf den doch recht großen Parkplätzen zu ergattern. So drehten wir um und parkten etwas außerhalb am Straßenrand der Einfallstraße nach Girona. Von dort liefen wir zur alten Stadtmauer, die in diesem Abschnitt uns allein überlassen war. Es boten sich schöne Blicke über die Altstadt von Girona mit ihren Ziegeldächern und Kirchtürmen. Besonders bewunderten wir den dreieckigen Turm Mirador de Santa Llúcia. Außerhalb der Stadtmauer umrundeten wir die Altstadt, um uns dann erneut auf der inzwischen gut besuchten Stadtmauer dem Gelände um die Kathedrale zuzuwenden. Später schlenderten wir durch die Gassen und bestaunten manch hübsches Geschäft und die eine oder andere Bar. Wir selbst kehrten in einem Café ein, wo wir leckere Bagels und Limonade verputzten. Später überquerten wir den Fluss Onyar. Im Wasser spiegelten sich schön die Fassaden der pastellfarbenen Altstadthäuser. Zu guter Letzt setzte starker Regen ein und wir eilten zurück zu unserem Auto. Gut, dass wir an die Regenschirme gedacht hatten!

Mittwoch, 8. Mai. Der achte Mai ist ein besonderer Tag, denn es ist Birgits Geburtstag! Statt Blumenstrauß gab es einen Strauß bunter Acrylfarben. 🙂 Nachdem die Geschenke ausgepackt waren, machten wir uns auf zur zweiten Küstenwanderung, die uns diesmal in nördliche Richtung führen sollte. Gleich zu Beginn ging es mit einigen Kraxeleien steil bergauf. Oben angekommen, bot sich ein schöner Blick zurück auf Fornells und das Mittelmeer. Leider bot der Weg nur für relativ kurze Zeit dieses Panorama in Blau. Dann stiegen wir hinab zu einem ehemaligen Leuchtturm und einem geheimnisvollen Tunnel mit anschließendem Seeblick. Es ging noch weiter hinab und Birgit fremdelte mit dem Gedanken an den strapaziösen Rückweg. Etwas oberhalb eines Caps wehte uns der Wind fast um und wir beschlossen, die Tour zu beenden und zurück zum Appartment zu wandern. Ziemlich geschafft erreichten wir die Terrasse…

Für den Abend hatte ich Plätze im Sternerestaurant Vicus in Pals reserviert. Vorher blieb uns noch Zeit, den pittoresken Ort zu durchstreifen. Anschließend ließen wir uns kulinarisch verwöhnen. Weder Essen noch Service ließen zu wünschen übrig. Sicher fuhr ich uns trotz Wein und Zitronenlikör zurück zu unserer Ferienunterkunft. Müde fielen wir ins Bett, doch ich kämpfte mit Schlaflosigkeit und Fiebergefühlen, so dass wir am Folgetag vorzeitig abreisten. Dank Birgits berühmter Hühnerbrühe war ich bald wieder auf dem Posten. Und vielleicht fahren wir ja nochmal irgendwann in diese Gegend…

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Graffiti-Tour in Montpellier

Am heutigen Tage wäre meine Mutter 91 Jahre alt geworden. Birgit hatte Dienst und ich ging auf Entdeckungstour im Stadtzentrum von Montpellier. In den vielen alten Gassen finden sich immer wieder neue Motive. Da mein letzter Rundgang schon einige Zeit zurücklag, lichtete ich einige der neueren Graffitis ab. Schaut selbst!

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