Februarsturm

Heut war Regen angesagt, doch der Himmel am Strand sah noch recht freundlich aus. Kurzentschlossen fuhren wir nach Grand Travers ans Meer. Die morgendlichen Straßen waren leer und rasch kamen wir zum Strand. Doch dieser hatte sich weitgehend in Wohlgefallen aufgelöst. Die kräftigen Winde der letzten Tage hatten die Wellen bis an die Dünen gespült und eine kleine Steilküste geformt. Wo soll nun neuer Sand herkommen? Wie auch immer, der Strandspaziergang tat gut und frisch gelüftet traten wir die Heimfahrt an.

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Februarregen

Der Winter in Montpellier ist in diesem Jahr sehr verregnet. Daher können wir nicht wandern und greifen auf andere Betätigungen zurück. Heute morgen waren wir bspw. schwimmen und am Nachmittag spazierten wir unterm Regenschirm in die Innenstadt. Dort besuchten wir eine kleine Ausstellung im Pavillon Dominique BAGUET (leider nicht auf deutsch, aber mit Bildern und Video). Der Franzose Dr. AUZOUX bildete aus Pappmaché Körperorgane, Tierteile, Gliedmaßen u.a. nach. Interessant war die Pilzsammlung und das Innere einer Schnecke zu betrachten. Anschließend schnabulierten wir eine Waffine mit Kaffee-Crème im von mir gestern entdeckten Waffle-factory Imbiß, der sich im Kellergeschoß des Einkaufszentrums Polygone neu etabliert hat.

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Februarsonne

Nach regenreichen Tagen hatte sich für Samstag etwas Sonne angesagt. Allerdings schien sich diese gute Nachricht auf Küstennähe zu beschränken, während für die Berge der Cévennen Niederschlag und Sturmböen von bis zu 100 km/h vorhergesagt waren. Gern hätten wir uns mit unseren Schneeschuhen auf in die Berge gemacht, doch so schien uns solch Unterfangen zu riskant. Also beschlossen wir, einen weiteren der vielen Étangs (Boddenseen) zu erkunden. Die Frühlingssonne wärmte schon ordentlich und der Rundweg lud zum Träumen ein…

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Vergnügliches Januarwochenende

Arbeitsfreies Wochenende. Südliche Sonne. Eine Einladung zum Galetteessen und jede Menge Lust auf frische Luft. Das waren die Kriterien für unsere Aktivitäten an diesem stürmischen Wochenende. Während ihr in Deutschland mit heftigem Schneefall zu tun habt, unsere Enkelkinder Schneemänner mit ihren Eltern bauen, gingen wir mal wieder per pedes auf Entdeckung. Am Samstag fuhren wir nach St. Nazaire-de-Penaz zu Heiko und Ludivine. Wir Frauen kennen uns von der Arbeit in der Altersresidenz. Ludivine betreut dort als Physiotherapeutin einige Residenten. Schon lange hatten wir vor, uns mal zu treffen. Das traditionelle Galetteessen im Januar bot nun den endgültigen Anlass. Es war ein lebhafter, lustiger und gaumenfreudiger Nachmittag, den wir bald mal wiederholen möchten.
Am heutigen Sonntag ging die Reise nach Castelnau-le-Lez in einen uns bisher unbekannten Park, den wir Dank Komootine geortet haben. Der Parcours ist ideal zum Joggen und Walken. Kinderspielplätze, Sportstationen und anderes bieten die Möglichkeit, sich sportlich zu betätigen. Einige Kletterfelsen ließen uns an Lukas und Emma denken, die dort gewiss ihre Freude am Klettern hätten. 🙂

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Boddenspaziergang

Anstelle des vorhergesagten Sonnenscheins war der Himmel relativ bedeckt am heutigen Sonntagmorgen. Schnee lag leider auch nicht! Doch frische Luft mußte sein und Komootine half uns, einen geeigneten Spaziergang zu finden. Bei Villeneuve-les-Maguelone zieht sich der Etang de Vic bis zum Horizont. Klärchen kam heraus und belohnte uns mit wunderschönen Reflexionen. Gegen den recht kühlen Boddenwind hatten wir Pudelmützen und Handschuhe dabei. Zahlreiche Reiher, Flamingos, Enten, Möwen und andere Flugobjekte begleiteten uns auf der Runde durch das Naturschutzgebiet. Und nun wird gekocht. 🙂

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Spaziergang durch die Parks von Lunaret, Montmaur und Sainte Odile

Strahlend blauer Himmel und frische Januarluft lockten uns zu einem Spaziergang durch drei Parks von Montpellier. Zuerst ging es durch das Naturreservat von Lunaret entlang des Flusses Lez. Nicht weit vom Stadtgewimmel fühlt man sich dort immer wieder in eine andere Welt versetzt. Der Ort könnte sich genauso gut in Kolumbien oder den Philippinen befinden. Ein paar Sportler joggten oder übten sich im Kanufahren. Anschließend ging’s durch den Park von Montmaur zurück nach Hause, vorbei am Unicampus und durch den Park Sainte Odile bei unserer Residenz. Der Mimosenbaum hat schon Knospen getrieben und sicher wird die nächste wärmere Periode das erste Blütenmeer herbeizaubern. 🙂

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Neujahrswanderung

Da ich am Neujahrswochenende Dienst in der Altersresidenz hatte, holten wir unseren traditionellen Neujahrsspaziergang am gestrigen Montag nach. Die Sonne strahlte ein fröhliches Januarlächeln und Ralf fragte vorsichtig, ob ich mit ihm einen Ausflug machen wolle. Oftmals bin ich nach den 12h Diensten tatsächlich zu geschafft für derartige Aktionen und so war mein Liebster erstmal etwas zurückhaltend. Allerdings bin ich ein aktiver Typ und erhole mich auch am besten, wenn ich aktiv sein kann! Also sagte ich ohne zu zögern JAAAA und wir verlebten einen wunderschönen SonnenGenussTag! Aus dem Spaziergang zum Leuchtturm wurden 16 km Wanderung durch die Camargue mit vielen Facetten. Voilà, bonne année 2017!!!

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Heiligabend

Heiligabend. Da sich der Beginn der Schneesaison in den Hochlagen der Cevennen seit zwei drei Jahren nach hinten verschoben hat, konnten wir auch dieses Jahr unsere Schneeschuhe zu Hause lassen. Stattdessen schnürten wir die Wanderschuhe für eine Halbtagswanderung. Bereits auf der Anfahrt glaubten wir unseren Augen nicht zu trauen, als wir eine Jagdgesellschaft am Straßenrand erblickten. Umso genervter waren wir, als auch auf dem von uns anvisierten, markierten Wanderweg ein Jäger stand… Solange wir uns vom linksseitigen Jagdrevier fernhielten, sei nichts zu befürchten. Nun ja, sein Wort in Gottes bzw. unsere Ohren. Leicht verunsichert schlichen wir weiter… Am ersten Rastplatz mit Keks-Banane-Tee vernahmen wir Glockengeläut. Nein, nicht die Glocken einer Dorfkirche, sondern jene einer Schafherde, welche wir später auch im Unterholz erblickten. Die Sicht war genial, blauer Himmel und ca. 15 Grad – warm genug, um uns beim Aufstieg ein paar Schweißperlen auf die Stirn zu zaubern. Gut durchgelüftet fuhren wir heim, tranken ein Käffchen und empfingen frisch geduscht bzw. gebadet den Weihnachtsmann. Wir danken von Herzen für die zahlreichen Gaben!

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