Harzreise

Halli Hallo,

hier die ersten Eindrücke von unserer Harzreise. Einen ausführlichen Bericht gibt’s erst nach unserer Rückkehr – versprochen. 😉

Es geht los. Die ausführlichen Berichte hier und jetzt und bald 🙂

Am Donnerstag, 28.9.2017 starteten wir zu unserer Herbstreise nach Deutschland. Der erste Abend war für einen Besuch in Freiburg reserviert, wo wir pünktlich gegen 17h ankamen. Wir trafen uns mit Harald, den ich vor 10 Jahren in der Sprachschule in Montpellier kennen gelernt hatte, zur Besichtigung seiner Wirkungsstätte. Er leitet ein Haus der Begegnung, in dem u.a. Kinder und Jugendliche, die oft aus dem Ausland nach Deutschland kamen, betreut werden. Für uns war der Besuch sehr interessant! Anschließend zeigte er uns die Altstadt Freiburgs und schließlich aßen wir lecker in einem thailändischen Restaurant zu Abend. Ein abwechslungsreicher, entspannter Start in den Urlaub war das. Danke, Harald, dass du dir Zeit genommen hast für uns!

Am Freitag, 29.9.2017  frühstückten wir im Café Hermann über der Radstation (Freiburg ist eine absolute Radlerstadt!). Punkt 10h rollten wir weiter nach Wittenberg bis zu meinem Elternhaus. Wegen hohem Verkehrsaufkommen und genau 9 Baustellen kamen wir dort erst gegen 20h an. Meine Eltern und mein Bruder erwarteten uns schon und der Besuch der Lichternacht fiel wegen der verspäteten Ankunft aus.

Der Samstag, 30.9.2017 sollte zum großen Teil unseren Enkeltöchtern Nele und Mona gehören. Wir hatten viel Freude und reichlich Spaß im Piesteritzer Garten sowie auf den Hüpfburgen im Volkspark 🙂

 

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Nebulöses am Sonntag

In einer Woche werden wir auf Deutschlandtour sein. Die Taschen wurden gestern soweit gepackt und so lag es nahe, dass wir heute noch einmal einen Strandspaziergang unternahmen. Die Wahl fiel auf Villeneuve-lès-Maguelone. Schon bei der Anfahrt war die Umgebung mystisch in Nebelschwaden eingehüllt. Fischernetze und -hütten, Flamingos, die Kathedrale ließen sich nur anhand ihrer Silhouetten erahnen. Mit der Zeit schaffte es die Sonne, sich durch die Wolkendecke zu brennen. Auf unseren Gesichtern hinterließ sie eine leichte Röte. Das Farbenspiel der Natur zeugt vom herannahenden Herbst. Die Fußgängerbrücke wurde wegen eines Lastkahns kurzerhand gesperrt und für dessen Durchfahrt geöffnet. Beeindruckend und erstmals so von uns beobachtet. Nun freuen wir uns auf die Reise und auf’s Wiedersehen mit einigen von euch!

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Mal wieder auf Entdeckung

Berufliches mit privatem zu kombinieren gelingt nicht allzu häufig. Vor einigen Wochen eröffnete Ralf mir, dass er für einige Tage zu einem Meeting nach Banyuls-sur-Mer reisen würde. Gleichzeitig kam seine Frage, ob ich am wissenschaftsfreien Wochenende zu ihm kommen würde und wir gemeinsam die Gegend erkunden wollten. Etwas zögerlich sagte ich zu. Zögerlich, weil ich allein mit dem Auto eine unbekannte Strecke… ach, was soll’s; es wird mal wieder Zeit, dass ich sowas mache! Also buchten wir über AirBnB eine Wohnung und komootine sorgte für Wanderstrecken. Ich war positiv überrascht von der Gegend, die vom Mittelmeer und Weinbergen, felsigen Küsten und südlicher Architektur beherrscht wird.
Am ersten Tag liefen wir durch Weinfelder, entdeckten lustige, französische Straßenschilder, genossen die phantastischen An- und Ausblicke.

Am zweiten Tag stiegen wir in den Zug und fuhren in den nächsten Ort namens Cerbère, um dann entlang der Küste nach Banyuls zurück zu wandern.

Am sonnigen Nachmittag machten wir dann einen entspannten Stadtrundgang auf den Spuren von Aristide Maillol.

Bevor ich am Montag heim fuhr und Ralf seine Kollegen zum zweiten Teil der Treffen begrüßte, machten wir eine Rundfahrt durch die Berge, die Ausläufer der Pyrenäen sind. Hier wächst der berühmte Banyulswein. Ralf nahm bereits an einer Verkostung teil und hat eine Flasche für seinen 60. Geburtstag reserviert. 🙂

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Wenn die Biggi frei hat …

… dann radelt sie mit der Rita los und genießt die lebhafte Umgebung.
Was wirst du denn heute zu Mittag essen? fragte mein Liebster besorgt am Morgen. Meine spontane Antwort lautete: Ich fahre in die Stadt und kaufe mir eine leckere, herzhafte Waffel! Gesagt, getan! Unterwegs kaufte ich mir ein Paar Schuhe und wurde von der jungen Verkäuferin ertappt: Sind Sie zufällig Deutsche? Ha, sie hatte mich am Akzent erkannt, was mir so sehr selten passiert. Meist werde ich ob des drôle accent – drolligen Akzents für eine Belgierin oder Engländerin gehalten, aber eigentlich nie für une allemande! Es ergab sich ein nettes Gespräch – die Schuhe hatte ich aber schon vorher ausgewählt. 😉 Dann gab’s eine frische griechische Waffel auf einer Bank unter Platanen. Froh gelaunt trat ich in die Pedalen und werde nun den Nachmittag bei Lektüre und mit Basteleien auf dem Balkon genießen.

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Sonntagmorgenstrandspaziergang

Schon vor neun ging’s auf noch leeren Straßen geschwind zum Strand. Erste Überraschung: der Parkplatz bei Carnon ist neuerdings gebührenpflichtig – 25 Cent für 15 Minuten. Na ja, das geht ja noch. Lustig der selbstgebastelte Papierkorb (« Poubelle ») am Kassenautomaten. 🙂
Eine gute Stunde spazierten wir bei Sonnenschein am Wasser entlang. Ein Flugzeug aus Marokko kam recht tief herangeflogen. Kurz darauf lautes Turbinengetöse wie beim Start einer großen Maschine. Als 20 Minuten später die selbe Maschine nochmal über uns hinwegflog, wurde uns klar, dass der Lärm vom Durchstarten herrührte. Na, das haben wir ja auch schon erlebt… 😮 Unbeirrt wanderten neoprenschwarz eingehüllte Froschmänner und -frauen durchs Meer, andere versuchten sich im Stehpaddeln, nur ganz Unerschrockene schwammen traditionell. Die Strandcafés lagen verwaist am Ufer, stattdessen Zelte und Familien beim Frühstückspicknick – ein letztes Abenteuer für die Kinder vorm Schulbeginn am morgigen Tag!

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Erkundungen zu Wasser

Nach einem Monat Sommerpause sind wir wieder da! Die extreme Hitze bis an die 40 Grad ist vorbei und nun hoffen wir auf einen langen goldenen Herbst. Der heutige Tag versprach Sonnenschein bei angenehmen 25 Grad, ab und zu ein paar Wölkchen. So machten wir uns auf den Weg, um die langgeplante Kanutour anzugehen. Alles verlief wie am Schnürchen und wir zwei Flusspiraten enterten den Hérault. Ab und an war das Wasser recht wild, dann gab’s wieder flache Abschnitte – jedenfalls mussten wir vier fünf Mal aus dem Boot, um weiterzukommen. Alles in allem haben wir uns aber gut geschlagen – andere Boote trieben gar kieloben den Fluss hinab. 😮 Na, seht selbst, welch gute Laune wir hatten! Nächstes Mal wollen wir auch mal einen Einer testen, vielleicht mit Karin oder Thomas?

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Kultur & Eiscreme in Montpellier

Samstag wurde gebadet (im Residenz-Swimming Pool) und Sonntag standen Sport (Tischtennis), Kultur und Eisschlecken auf dem Programm. Zunächst ging es per pedes zum Carré Sainte-Anne, wo wir uns die Ausstellung « Jean-Michel Othoniel – Géométries Amoureuses » anschauten. Jonathan hatte kürzlich von einer neuen Eisdiele in der Nähe der Kirche Saint-Roch berichtet – welche meinte er wohl? Wir probierten die Eisdiele La Banquise aus – zwei Kugeln sollten es für jeden von uns sein (Birgit: Aprikose-Rosmarin & Wunschkraut / Ralf: Ricotta-Feige & Wassermelone). Gut, dass die Eisdiele nicht gleich um die Ecke ist… 😮 Weiter ging’s kreuz und quer durch das historische Zentrum, um schließlich am Pavillon Populaire zu landen. Auch da gab es eine neue, bei sommerlichen Temperaturen gut besuchte Ausstellung des amerikanischen Fotografen William Gedney. Mittels Stipendien der Guggenheim- und der Fulbright-Stiftung konnte er monatelang durchs Land reisen und die amerikanische Gesellschaft ablichten. So ein Stipendium hätten wir auch gern mal! 🙂

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Karin und Moto, Birgit und Ralf – alles auf Sommer, Teil 2!

Ralf und ich, wir kannten das Gebiet um das Mas de la Barque bereits vom letzten Jahr. Ralfs Forschergruppe hatte einen Tagesausflug in den Nationalpark Lozère organisiert. Nach diesem war klar: Hier müssen wir nochmal hin! Karins Besuch lieferte den willkommenen Anlass, ein Gîte zu mieten, welches Ausgangspunkt für zwei wunderschöne Wanderungen bildete. Wir genossen es, direkt vom Haus aus losgehen und uns den ganzen Tag Zeit nehmen zu können. Mehrere Probepausen, zumeist an fließenden Gewässern oder Utkieks, gingen den richtigen PicknickPausen voran. Im Quellgebiet des Tarn fanden wir ausreichend Möglichkeiten zum Baden, Füße erfrischen, Herumspritzen, Dämme bauen und Träumen. Das Wetter war prächtig und trotz des Auftragens von reichlich Sonnencrème kam es zu leichtem Sonnenbrand. 😮 Inzwischen ist Karin mit ihrem Gefährt(en) auf der Rückreise nach Wien. Uns bleiben die Fotos und Erinnerungen an die schönen Tage. Gute Fahrt und bis zum nächsten Mal! Au revoir!

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Karin und Moto, Birgit und Ralf – alles auf Sommer, Teil 1!

Karin und ihre treue Triumph knatterten am Abend des 14. Juli nach knapp einer Woche Fahrt durch Teile Europas auf ihren Stammplatz an der Hecke vor unserem Hauseingang. Nach erfrischender Dusche, einem Aperitif und dem Verzehr einer Quiche mit Roquefort war die Vitalität unseres Gastes wieder einigermaßen hergestellt. Da ich Wochendenddienst hatte, übernahm Ralf, wie schon im letzten Jahr, die Betreuung am Samstag und Sonntag. Die Zwei besuchten den Samstagsmarkt Les Arceaux, kauften Leckereien, verpassten durch ein Missverständnis den Bus zurück und erholten sich am Nachmittag im Residenzschwimmbad. Am Sonntag spielte Karin Chauffeuse für mich, so dass ein Ausflug nach Sauve inkl. Felsengarten, Eis schleckern und Baden im Fluss für die beiden möglich wurde. In der darauffolgenden Woche hatte ich einige Tage frei. Wir Schwestern nutzten dies, um gemeinsam Tischtennis zu spielen, an den Strand und baden zu fahren. Der Besuch des Seeaquariums in Le Grau du Roi wurde zu einem Höhepunkt der Woche.

Am Freitag fuhren wir dann alle zusammen in den Nationalpark Lozère zum Wandern. Auf dem Weg zu unserer Unterkunft Mas de la Barque machten wir noch zwei Abstecher: Lussan, ein frisch gekürtes schönstes Dorf Frankreichs, sowie die Kaskaden von Saudatet bei La Roque-sur-Cèze.

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Sommerurlaub – Zweite Woche am Lac de Serre-Ponçon

Unsere zweite Urlaubswoche stand ebenfalls im Zeichen von randonnée – Wandern, Sonne und Natur. Von Auron fuhren wir über den wieder offenen Col de la Bonette durch bergiges Land nach Les Orres, einem Gemeindeverband in bester Skisportlage. Erster Zwischenstop in Barcelonette, wo wir auf dem Samstagsmarkt frisches Obst und Gemüse sowie eine Schinkenspezialität aus der Region erstanden und Hinweisschilder auf die Tour de France entdeckten. Ralf hatte auch für Bewegungsmöglichkeiten gesorgt: Ein Spaziergang bei la Bréole. Von den Hügeln hatten wir bereits einen wunderschönen Eindruck vom Lac de Serre-Ponçon. Bevor wir endgültig in der neuen Unterkunft ankamen, bestaunten wir noch den Staudamm des Sees, der der größte aus Erdreich aufgeschüttete in Europa sein soll! Energie wird in Frankreich also auch mit Wasserkraft und nicht nur mit Atömchen hergestellt.

  • 1. Juli – Le Château & L’Escoubaye: 4,69 km & 220 Hm
  • 2. Juli – Aufstieg zum Lac de Sainte Marguerite & Abstieg über den L’Aérien: 15,1 km & 1020 Hm
  • 3. Juli – Tour am Lac de Serre-Ponçon: 7,19 km & 190 Hm
  • 4. Juli – Besteigung des Boussolenc (2832 m): 16,6 km & 1480 Hm
  • 5. Juli – Le Parcours des Fées im Vallée de Crévoux: 7,76 km & 430 Hm
  • 6. Juli – Tour de Force bei Saint Apollinaire: 18,5 km & 780 Hm
  • 7. Juli – Abwandern – Das Vars: 9,79 km & 510 m

Tag 1 – Le Château & L’Escoubaye (Spaziergang beim Umsetzen in la Bréole)

Tag 2 – Aufstieg zum Lac de Sainte Marguerite & Abstieg über den L’Aérien

Der Aufstieg zu dem malerisch gelegenen See Sainte Marguerite bedeutete, dass wir direkt von der Residenz Sunélia losgehen und das Auto stehen lassen konnten. Über die zur Zeit grasgrüne, steile Abfahrtspiste und einen Fahrstuhl 🙂 gelangten wir mitten ins Zentrum von Les Orres 1650. Mit dem Lift fuhren wir anschließend dem Ziel ein kleines Stück entgegen und am Abend auch wieder zurück. Der Höhepunkt des Tages war der Abstieg über die Luftlinie. Steil, unwegsam, später durch Lärchenwald und über Blumenwiesen « seilten » wir uns talwärts ab.

Tag 3 – Tour am Lac de Serre-Ponçon

Heute sollte es zum Wandern an den See gehen und evtl. gebadet werden. Morgens weckte uns ein knisterndes Geräusch und Türklappen. Unsere bestellten Baguettes lagen beim Nachsehen im Flur! Wir fanden diese Art von Lieferservice merkwürdig und holten das Morgengebäck fortan selbst an der Rezeption ab. Die Wanderung entlang des Ufers war zwar kurz, jedoch schweißtreibend. In einer kleinen Bucht erfrischte ich mich mutig im relativ kalten Wasser und lief wie neugeboren den Rest des Weges. Den Nachmittag verbrachten wir schwatzend und beobachtend am plage de pommiers – Strand der Apfelbäume; komisch, wir konnten nur Birnenbäume ausmachen ?!

Tag 4 – Besteigung des Boussolenc

Dies war eines der absoluten und schließlich bestandenen Abenteuer dieses Urlaubs! Bereits im Vorfeld wurde vor schwindelnder Höhe gewarnt. Würden wir es schaffen, den Grat zum Gipfel, den Wolken sehr nah, zu erklimmen? Wieder half der Lift, im Vorfeld ein wenig an Höhe zu gewinnen. Dann verloren wir den Wanderweg, da wir uns von einem behenden Kraxler aus der Ferne in die Irre führen ließen. Beinahe wollten wir schon aufgeben und umkehren, als Ralf den Rote-Punkte-Weg auf der gegenüberliegenden Seite der Felsen entdeckte. Nun hielt uns nichts mehr und wir konnten uns stolz ins Gipfelbuch eintragen! Damit nicht genug. Den Rückweg nahmen wir über den sog. floralen chemin, allerdings wuchsen die Blumen nur auf den Erklärungstafeln. Ansonsten war nur Mondlandschaft um uns herum. Wen wundert’s, dass wir zu einer Mondkapsel fehlgeleitet wurden und über ein Mondsteingeröllfeld absteigen mussten. 😮 Meine schmerzenden Füße bekamen am Abend eine wohltuende Fußmassage, danke mein Liebster!

Tag 5 – Le Parcours des Fées im Vallée de Crévoux

Auf diesen herrlichen Parcours wurden wir von der Residenzanimatrice während des Bienvenu-Apéros am ersten Abend aufmerksam gemacht. Ein junger Mann erklärte uns dann das Projekt genauer: Jedes Jahr werden Künstler eingeladen, Installationen in das Waldgebiet zu integrieren. Neugierig liefen wir los und entdeckten bald die ersten Kunstobjekte und lasen aufmerksam die Erklärungen dazu. Meist war das Thema der Kampf um die Vorherrschaft zwischen Natur und Mensch. Vieles hat uns gefallen; insbesondere die fliegenden Cabanen, das blaue, lichtgeflutete Kirchlein und die chapelle lumineux – Lichtkapelle. Bis zu einem Wasserfall stiegen wir hinauf und bedauerten etwas, dass wir unsere Wanderstöcke im Auto gelassen hatten, denn der Weg war sehr schmal und steinig. Nach dem Picknick am Fluss lasen und dösten wir noch einige Zeit auf der Wiese.

Tag 6 – Tour de Force bei Saint Apollinaire

Tour de force – Meisterleistung – dies stimmt ganz genau! Es war heiß, das erste Drittel des Weges liefen wir auf einer Asphaltstraße und der geplante Waldwanderweg existierte offenbar nicht mehr. Lediglich die schönen Aussichten auf den See und ab und zu ein frisches Lüftchen ließen uns einigermaßen durchhalten. Wir erinnerten den Aufstieg auf den Inselsberg vor Jahren und keuchten immer weiter. Plötzlich standen wir auf einer Wiese vor einem Forsthaus. Vor dem Forsthaus sprudelte eine Wasserquelle und dies war unsere Rettung! Wir erfrischten uns, füllten die Reservoirs auf und nahmen den letzten 250 m Anstieg in Angriff. Dieser ging gleichmäßig in Serpentinen durch ein Waldgebiet und strengte uns kaum an. Nach dem Picknick auf dem Sattel ging es « nur » noch bergab! Am Auto flogen die Wanderschuhe von den Füßen. Die kühle Dusche tat selten so gut wie am Ende dieses Tages. 🙂

Tag 7 – Abwandern – Das (W)Vars

Der Col de Vars – das war’s mit Wandern für diesen Sommerurlaub. 🙂 Einen schöneren Ort konnte es zum Abwandern nicht geben. Eine gute Autostunde von der Unterkunft entfernt liegt dieser Gebirgspass. Die Fahrt war traumhaft und der gelb-lila markierte Wanderweg ebenfalls. Bergseen, Blumenvielfalt, Lärchenschatten, neugierige Murmeltiere, Vogelgesänge und ambiante Temperaturen begleiteten uns. Ins Schwitzen kamen wir beim unvorhergesehenen Aufstieg zum Col d’Ecuelle, denn auch hier war der ursprüngliche Weg durch Geröll verschüttet. Doch die Schönheit der Gegend beim Abstieg entschädigte uns einmal mehr für alle Anstrengungen. Leider wird die Landschaft gegenüber dieses Paradieses von Skiliften durchzogen…

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