Osterwochenende am Flüsschen Orb – Tag 3 / Montag

Gut ausgeschlafen packten wir unsere Sachen, frühstückten, plauschten noch etwas mit unserer Gastgeberin und fuhren dann durch bergiges Land nach Roquebrun. Dieser Ort ist bekannt für la fête du mimosa – das Mimosenfest im zeitigen Frühjahr. Schnell fanden wir einen Parkplatz und wechselten auf einer Bank mit Flussblick und Blauregenüberdachung das Schuhwerk. Der Wind hatte sich komplett gelegt; es wurde ein heißer Tag mit Sonnenbrandgefahr. Unser Tagesziel war die Kapelle Saint-Etienne, von wo aus man einen 360° Rundumblick bis zum Meer hat. Schwierig erwies sich wieder einmal, den korrekten Einstieg zur Wanderung zu finden. Mehrmals verglichen wir Karte, Komootine und die Örtlichkeiten, bis wir auf dem richtigen Wanderstieg waren. Froh entdeckten wir die blauen Striche und schwitzten dann auch beträchtlich. Mehrere Trinkpausen waren nötig, bis wir an der Kapelle ankamen. Hier wurden wir mit einem perfekten Platz auf Felsen belont und machten eine längere Pause. Der Abstieg zog sich hin, war oft steinig und lag unter der sengenden Sonne. Die Ralf-Buvette am alten Steinbruch kam da gerade recht. Ebenso der Sitz im Olivenbaum. Nach einer weiteren Stunde kam Roquebrun in Sicht und gegen 15 Uhr waren wir am Auto. Beide verspürten wir keine große Lust auf Ortsbesichtigung und verschoben dies auf einen späteren Zeitpunkt. Da Montpellier nur anderthalb Autostunden entfernt ist, liegt ein erneuter Besuch durchaus im Bereich des Möglichen.

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Osterwochenende am Flüsschen Orb – Tag 2 / Sonntag

Der Osterhase war durch das geöffnete Fenster auch zu uns herein geschlüpft und brachte kleine Überraschungen. Der 3-jährige Herbergssohn Mathéo erzählte uns beim Frühstück aufgeregt von der Eiersuche am Vortag im elterlichen Garten und wurde immer zutraulicher. Nach dem gemütlichen petit déjeuner starteten wir direkt von der Haustür in den sonnigen, aber noch immer recht stürmischen Tag. Am Dorfausgang folgten wir munter schwatzend einer Fahrstraße, die dann zu unserer Überraschung im Nichts an einer Hausruine endete! Stimmt, Wandermarkierungen hatten wir keine gesehen, aber der Aufstieg war doch so logisch! Uns blieb nichts weiter übrig als umzukehren und erneut Anlauf zu nehmen. Diesmal achteten wir beide genau auf die blauen Striche und Steinmännchen. Wir querten den Hameau La Treille und stiegen bis zu einer verlassenen und sehr heruntergekommenden Taubenzuchtstation hinauf. Ich hielt unterwegs eine Osterpredigt auf einem Jagdsitz und eine semi-charmante Dame machte uns auf ihren unbeschilderten Privatweg aufmerksam. Wir hatten ihn auf der Suche nach einem Picknickplatz eingeschlagen. Nachdem wir dies erklärt hatten, zeigte sie uns beruhigt ein Wiesenplätzchen auf ihrem Grundstück, wo wir speisen durften. Danach kamen wir gut voran und am Ende des Tages zeigte uns Komootine ein beachtliches Wanderergebnis. Der Abend klang gemütlich mit Terrassenessen, Lesen und Kartenspiel aus.

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Osterwochenende am Flüsschen Orb – Anreise Samstag

Das diesjährige Osterfest verbrachten wir kurzentschlossen in Berlin, pardon in Berlou im Nationalpark Haut-Languedoc. In unmittelbarer Nähe schlängelt sich der Orb durchs bergige Gelände und dank des schönen Frühlingswetters blühten u.a. Ginster, Orchideen und Zistrosen. Das Ferienzimmer mit Frühstück – kontinental und lecker – hatte Ralf sozusagen in letzter Minute gebucht. Die Eigentümerin baute es mit ihrem Mann in einem Gebäude eines ehemaligen Weingutes aus. Wir hatten eine kleine Terrasse für ein Abendpicknick, zum Lesen, morgens Vogelgesang sowie eine üppige Blütenpracht in Form von Flieder, Jasmin und Robinie zum perfekten Ausspannen zu unserer Verfügung.

Die erste Wanderung zum Angewöhnen machten wir auf dem Wege zur Unterkunft bei Vieussan, einem pittoresquen Dörfchen. Durch Obstanbaugebiet – Aprikosen und Kirschen – dann entlang Oberkante Flusstal zog sich der Weg ca. 250 Meter hinauf. Weiter ging es durch Weinfelder, wobei ein recht kühler Nordwind ein längeres Picknick im Freien verhinderte. Kurz ruhten und stärkten wir uns am Flussufer des Orb. Zum Abschluss kraxelten wir die Dorfstraßen von Vieussan zur Turmruine empor und entdeckten einige sympathisch anmutende Gîtes. Telefon und Mailadressen wurden festgehalten; man weiß ja nie! Gemütlich fuhren wir dann nach Berlou und abends verkosteten wir die regionale Küche im Restaurant Faitout vor Ort.

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Steiler, steiniger Auftakt

Schon seit Wochen fieberte ich dem Auftakt der Wandersaison entgegen, denn an meinen letzten arbeitsfreien WE regnete es permanent. Nun war endlich Sonne angesagt für Samstag und Sonntag. Nach dem von Kultur (Spargelessen, Ausstellungsbesuch, Theatervorstellung, Kartenspiel) geprägten Samstag, sollte es am Sonntag endgültig auf die Piste gehen. Mein Liebster hatte zwar 600 Hm angekündigt und gemeint, dass die Gegend wohl steinig sein würde, aber das wahre Ausmaß konnte er nicht erahnen! Nie wieder will ich so eine (An)wanderung machen!, jammerte ich beim zweiten steilen Aufstieg mitten durchs Gelände. Zum Glück hatten fleißige Wanderfreunde regelmäßig gelbe Zeichen an die Bäume gemalt, ansonsten wären wir wohl noch immer unterwegs 😉 Aber wir haben es geschafft und spüren heute unsere Muskeln. Auf dem letzten Abschnitt legte ich noch einen heftigen Fliegersturz aufs Knie hin und bin nun leicht lädiert. Meine Lieblingswanderhose ist endgültig zerstört, doch sie bewahrte mein Knie vor schlimmeren Verletzungen! Dafür bin ich wirklich dankbar! Am Osterwochendende soll es angenehmer und charmanter werden in der Gegend von Olargues! On verra!

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Entdeckungen via Vélo

Mein Liebster fragte mich heute morgen beim Abschied: Hast du was spezielles vor an deinem freien Tag? Ich antwortete: Auf jeden Fall rausgehn, evtl. Fahrrad fahren und es mir gut gehen lassen! Gegen 10 Uhr startete ich gut gelaunt mit meiner generalüberholten Rita. Zunächst wollte ich nur Brot kaufen und einen Brief einstecken, aber dann radelte ich beinahe automatisch nach Pompignane, über den Fluss le Lez und landete vor dem Rathaus. Ich hatte von einer Ausstellung zum Schicksal der Roma und Sinti im Foyer der Mairie gelesen und nun schaute ich sie mir an. Außerdem betrachtete ich die Porträts des ehemaligen Präfekten Montpelliers George Frêche, der vor 40 Jahren zum ersten Mal zum Bürgermeister gewählt wurde. Seinen Ideen, seinem Engagement und seinem Temperament hat die Metropole Montpellier einiges zu verdanken. Zwar beschlich mich kurz der Gedanke an Personenkult, aber er hat nun mal wirklich sehr viel getan, dass Montpellier so beliebt ist und viele Menschen hier leben wollen – siehe Foto Antigone!

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H & H in Südfrankreich

Heidrun und Heinz sitzen gerade im Flixbus nach Leipzig. Sie reisten mit ihm zu uns und nun wieder nach Haus. Zentrales Ereignis war der Marathonlauf am 19. März. Davor und danach versuchten wir unseren Gästen das savoir-vivre und unsere neue Heimat nahe zu bringen. Dabei hatten wir alle viel Spaß, wie ihr nun selbst sehen könnt. Einige von euch kennen sicher die Orte, die wir mit H&H besuchten.

Heidrun landete auf Platz 546 beim Halbmarathon, Heinz konnte wegen einer Muskelzerrung « nur » 21 km laufen und unterstützte die übrigen Marathoni beim Eintreffen.

Immer wieder schön anzusehen das pittoreske Dörfchen Saint-Guilhem-le-Désert. Nach dem obligatorisches Galetteessen auf dem zentralen Platz mit der Riesenplatane rundete ein Abstecher zum Cirque de Navacelles den Tag ab.

Die Mondlandschaft am Lac du Salagou begeisterte uns und unsere Besucher auch ob des herrlichen Wetters. Gegen 18 Uhr beschlossen wir spontan durch den Cirque de Mourèze zu kraxeln – das war Spitze!!!

Aigues Mortes – Totes Wasser, noch fehlen die Touristen, was uns nicht störte beim Rundgang auf der Stadtmauer. Französische Küche genossen wir auf dem Marktplatz und ich plauderte entspannt mit dem jungen Kellner.

Am letzten Tag ging es nochmal zum Strand zum Steine und Muscheln sammeln. Auch hier verwöhnte uns die Sonne.

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Anwandern

Das letzte Wochenende stand ganz im Zeichen von Verreisen und Natur. Wir buchten u.a. Unterkünfte und Flüge für die nächsten Events. Am Sonntag schien zwar kaum die Sonne, aber irgendwann sollte das Trainingsprogramm für den Sommerurlaub in den französischen Alpen beginnen. Komootine und Ralf generierten eine angemessen leichte Route. Den Gliedmaßen tat es allemal gut, sich im Rhythmus der Wanderstöcke zu bewegen. Erste Blumen, darunter Orchideen, wurden von uns gesichtet und auch ein kleines Picknick mit Blick auf Sète war möglich. Einige Zeit fühlten wir uns einsam wie hinter den sieben Bergen bei den sieben Zw…, doch dann kam die heilige Ruine wieder in Sicht und damit die Zivilisation!

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Frühlingstag

Oh je, da möchte ich nur mal schnell einen kurzen Einblick in meine Tätigkeiten am heutigen Frühlingstag geben und da haben die Meister von WordPress die Galeriegestaltung mal wieder vollkommen umprogrammiert. :-O Wo kann ich bitte einen Text für die Bildbeschreibung eingeben? Wie läßt sich die Reihenfolge ändern und die Anordnung… Hilfe! Au secours! So müsst ihr erstmal mit dieser Stotterversion vorlieb nehmen und ich habe keine Ahnung, wann wir Zeit finden, das Problem zu regeln. Wahrscheinlich gibt es bis dahin schon wieder eine neue Version!

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Frühlingsradeln

Der letzte Tag im Februar gehört unserem Enkelsohn Lukas, der heute seinen Geburtstag feiert! Mal ist es der 28.Februar, mal der 29. Februar – Ralf und ich gratulieren dir, lieber Lukas, aus der Ferne und denken heute besonders an dich!

Ich bin nach einem anstrengenden WE-Dienst und einem Ruhetag heute wieder unternehmungslustig und fröhlich unterwegs gewesen. Der Frühling macht sich überall bemerkbar. Ich fuhr mit dem Rad herum und versuchte möglichst auf Radwegen zu bleiben, was in Montpellier nicht immer leicht ist. Mit Umwegen gelangte ich ins Zentrum, wo ich im Fnac Karten für ein Konzert im März erstand. Später gönnte ich mir eine LunchWaf Cevenol – knusprige Waffel mit Hühnchen, Ziegenkäse, Honig und Cheddar gefüllt – bevor ich gemütlich heimfuhr. Im Briefkasten lag die Märzausgabe des MAGAZIN, in dem ich jetzt in der Mittagspause im Liegestuhl blättern werde.

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Februarsturm

Heut war Regen angesagt, doch der Himmel am Strand sah noch recht freundlich aus. Kurzentschlossen fuhren wir nach Grand Travers ans Meer. Die morgendlichen Straßen waren leer und rasch kamen wir zum Strand. Doch dieser hatte sich weitgehend in Wohlgefallen aufgelöst. Die kräftigen Winde der letzten Tage hatten die Wellen bis an die Dünen gespült und eine kleine Steilküste geformt. Wo soll nun neuer Sand herkommen? Wie auch immer, der Strandspaziergang tat gut und frisch gelüftet traten wir die Heimfahrt an.

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