Erste Trainingstour per Bike

Ich habe immer noch frei und die Sonne scheint immer noch verlockend ins Zimmer an diesem relaxten Morgen. Nach dem erfolgreichen Wechsel unseres Gaszählers durch einen – hoffentlich – kompetenten Mitarbeiter der GDRF begab ich mich mit der Luftpumpe in den Keller und belebte mein schönes, rotes Fahrrad aus Leibeskräften. Ich nahm also die Satteldecke, meinen Rucksack, die Wahlkarten und den Fahrradhelm, um zum Rathaus zu fahren. Ich hatte vor, mich zu vergewissern, dass die Karten für die bevorstehenden Wahlen gültig sein würden – dies wurde mir lächelnd am Empfang im Rathaus bestätigt. Leider gab es keine Ausstellung im Foyer, so dass ich schnurstracks umkehrte. Es sollte die Entscheidungstour für Rita und mich werden: ich bin dabei, mir ein neues Bike zu kaufen, aber … ausgerechnet heute fuhr es sich mit meiner Rita wie am Schnürchen!!! Nun bin ich genauso schlau wie zuvor… Was tun?

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Montags in Montpellier

In dieser Januarwoche werde ich nur einen Tag arbeiten und so nahm ich mir vor, jeden Tag eine kleine Tour an der frischen Luft zu drehen. Die Sonne meint es zur Zeit sehr gut mit uns und so fiel es mir nicht schwer, mein Vorhaben umzusetzen. Ich hatte kein spezielles Ziel und so ließ ich mich einfach treiben – herrlich! Allerdings waren die meisten Geschäfte geschlossen, so dass ich vom Schlussverkauf verschont blieb. 😉 Richtig geht es morgen ab 10h00 zur Sache; mal schauen, ob ich standhaft bleiben werde!

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B&B – Bed & Breakfast?

Nein, wir sind nicht schon wieder auf Reisen. B&B steht heute für Brot & Blumen. Ein langer, gemütlicher Samstagvormittagsspaziergang führte uns durch Montpelliers Gassen – ein Brot und ein Usambaraveilchen wurden erstanden. Vom Soldé – Schlussverkauf – ließen wir uns nicht verrückt machen. Noch mehr spart man, wenn man gar nichts kauft… 😮
Auf dem Rückweg konnten wir feststellen, dass die Erschließungsarbeiten für’s neue Konservatorium begonnen haben. Wir sind gespannt und freuen uns auf die neue Spielstätte, die da in unserer Nähe entsteht. 🙂

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Strandwanderung bei Carnon

Januarsonne. Blauer Himmel. Auf ans Meer! Das war das Motto des Tages. Schnell waren wir im Vorort Carnon. Vom Parkplatz waren es nur wenige Meter zum Wasser. Einmal links, einmal rechts, rundherum, das ist nicht schwer. So drehten wir unsere Runde, ließen uns den frischen Wind um die Nase wehen und die Sonnenstrahlen wärmten unsere Wangen. Nach anderthalb Stunden ging’s zurück in unsere gemütliche Wohnung, wo eine Brokkoli-Spinat-Suppe mit Rahm, Avocado und gerösteten Pinienkernen auf uns wartete. Lecker! 🙂

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Neujahrsausflug nach Sète

Wir wünschen allen unseren Lesern ein frohes, friedliches und gesundes neues Jahr!
Die Silvesternacht führte uns in unser Lieblingskino, wo wir den interessanten und bewegenden Film Bohemian Rhapsody über die Rockband Queen und ihren Lead Singer Freddie Mercury sahen. Danach gab’s Kartoffelsalat mit Bockwurst und das traditionelle Spieleturnier, dessen Sieg dieses Mal an Ralf ging. 🙂
Zum neuen Jahr fuhren wir nach Sète, bewanderten den Mont Saint-Clair mit Sicht bis zu den Pyrenäen (125 km!!) und suchten das Grab des legendären französischen Chansoniers Georges Brassens. Das dazugehörige Museum war leider geschlossen – auf ein anderes Mal!

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Silvestereinkauf in der Crèmerie du Faubourg

Der letzte Tag des Tages lockte erneut mit Sonnenschein hinaus ins Freie. Wie hatten geplant, leckeren Käse in der Crèmerie du Faubourg zu erstehen und auch die neue Markthalle Laissac zu besuchen. Unterwegs begegneten wir einer neugestalteten Straßenbahn, die Werbung für die Frauenfußball-WM im Juni machten. Sieben Länder werden in Montpellier spielen: Australien, Brasilien, Deutschland, Kamerun, Kanada, Neuseeland und Südafrika. Wir haben bereits Karten für drei Spiele bestellt und werden die deutsche Frauen enthusiastisch unterstützen! 🙂

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Auf der Suche nach dem alten Leuchtturm von Le Grau-du-Roi

Nach einem leckerem koreanischen Menü daheim lockte die Sonne ans Meer. Wir entschlossen uns für Le Grau-Du-Roi mit seiner Strandpromenade, da wir sandigen Untergrund noch vom Vortag als sehr feucht in Erinnerung hatten. Wir sollten nicht die einzigen sein, die das schöne Wetter nutzten. Gemütlich schlenderten wir am Meer entlang und wunderten uns nur, was wohl mit dem alten Leuchtturm von Le Grau-Du-Roi geschehen ist, der da eingerüstet und ohne Kuppel vor uns stand. Eine Auffrischung gefällig? Altersschwäche? Modernisierung? Umbau? … Wir sind gespannt!

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Sonnenspaziergang nach Weihnachten

Das Fest und meine Dienste, ziemlich anstrengend in diesem Jahr, waren vorbei und trockenes Winterwetter hatte Einzug gehalten im Süden. Nach dem Essen starteten wir zunächst zum Sondermülldepot. Ralf hatte am Vormittag erfolgreich unseren neuen Verstärker für die Musikanlage installiert, so dass wir das ausgediente, defekte Gerät gleich entsorgen konnten. Anschließend fuhren wir zur Domaine Restinclière, wo wir eine schöne Runde durch Weinfelder und Pinienhaine drehten.
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Spaziergang vor Weihnachten

Das sonnige Wetter und die Tatsache, dass ich während der drei Weihnachtstage Dienst in der Residenz tun würde, ließ uns einen ausgedehnten Spaziergang in der näheren Umgebung unternehmen. Maugio kannten wir bisher nur von Ortsschildern und einige meiner KollegInnen leben dort. Angenehm überrascht und erstaunt erforschten wir die kleine Stadt mit ihrem Jardin – Garten, Theater, diversen Sportanlagen und dem kleinen Marktplatz mit Kirche und vielen Blumen. Später ging es hinaus zum Bodden, wo wir beinahe unter uns blieben. Kleine Fischerhäuser, schmale Wege, der Gesang der vielen Wasservögel und das flirrende, wärmende Sonnenstrahlenspiel verhalfen uns zu aktiver Entspannung und Wohlbefinden.
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Weihnachtsvorfreude auf Mallorca – Nachtrag

Für den abschließenden Ausflug auf der schönen Baleareninsel stiegen wir in den Traditionszug Roter Blitz. Dank Internetrecherche kannten wir seine Abfahrtzeiten und wussten auch, dass es die letzte Fahrt dieses Jahres vor der Generalüberholung des Zuges war. Zu unserer Überraschung waren Sonderpreise für das Saisonende am Bahnhof angeschlagen. Die Sonne schien verheißungsvoll vom Himmel.

Pünktlich ging die Fahrt los. Zunächst durch Betriebsgelände, später durch wilde Landschaften von Orangen- und Zitronenbäumen durchzogen, schließlich Querung mehrerer Tunnel, um dann in der Hafenstadt Sóller anzukommen. Von dort fuhren wir mit einer Straßenbahn bis zum Strand. Hier strömten die noch zahlreichen Dezembertouristen in verschiedene Richtungen. Einige blieben gleich in den ersten Restaurants hängen, andere pilgerten wie wir zu einem Mirador mit Skulpturen. Dort schauten wir über das Meer und entdeckten eine vom Meer angeknabberte Terrasse. Ralf hatte im Vorfeld bereits eine Parkanlage ins Visier genommen, die wir nach einer Bananen-Kekspause aufsuchten. Hier waren wir völlig mit Olivenbäumen, gelbem Klee und fleischfressenden Pflanzen allein. Vom Hinterausgang des Parks lockte uns ein Weg hinaus in eine Siedlung, von wo ein wild-romantischer Weg beinahe bis hinunter ans Meer führte. Einmalig!

Auf dem Rückweg kehrten wir in das Restaurant Nautilus ein und ließen uns auf seiner Terrsse von leckeren postres – Desserts/Kuchen und der warmen Sonne verwöhnen.

Mit der Tram fuhren wir zurück ins Stadtzentrum. Dort durchstreiften wir bis zur Abfahrt des Roten Blitzes die weihnachtlich dekorierten Gassen. Glücklicherweise waren die Geschäfte geschlossen, sonst hätten wir wohl den Zug verpasst. 😉

Am Abend wollten wir nochmals ganz chic essen und hatten bereits am Vortag einen Tisch in einem Fischrestaurant reserviert. Dies wäre nicht nötig gewesen, denn wir blieben lange Zeit die einzigen Gäste. Das Essen war lecker, der Service etwas holprig. Dennoch war es ein würdiger Abschluss unseres wunderbaren Kurzurlaubs!

À noter: Vielleicht wundert ihr euch, dass wir gar keine Wanderungen gemacht haben?! Geplant waren sie, aber während der Anfahrt zur ersten randonnée schoss mich eine böse Hexe dermaßen beim Aussteigen aus dem Auto, dass ich bewegungsunfähig, von Ralf vorsichtig auf den Sitz gebettet, ins Krankenhaus gebracht werden musste. Dort behandelte mich ein netter, spanischer, englisch sprechender Arzt mit Spritzen, Tabletten und beruhigenden Worten, so dass ich am nächsten Tag zumindest gehfähig und unternehmungslustig für kürzere Ausflüge in die Umgebung war. Die Wanderungen werden wir auf jeden Fall irgendwann nachholen, denn wir betrachten diese Dezembertage als Schnupperkurs! Voilà, so kann es gehen!

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