Nur im Böhmerwald …

…wachsen soviele Birken 🙂 Zumindest hatten wir diesen Eindruck während unserer ersten Wanderung, die uns u.a. zur Tussetkapelle und dem gleichnamigen Felsen führte. Die Kletterei wurde mit einem wunderbaren Ausblick belohnt. Anschließend war Kondition gefragt als wir gefühlt kilometerweit auf asphaltierten Forstwegen durch den Wald liefen. Das Wegenetz ist besonders für Radfahrer und auch für Skifahrer im Winter sehr gut ausgebaut; leider fehlten weiche Waldwege an diesem Tag. Wir ließen uns jedoch nicht verdrießen und genossen bspw. den romantischen Uferplatz an der Kalten Moldau für das Picknick sowie die Stille, die nur gelegentlich durch Zugsignale oder Vogelgesang durchbrochen wurde. Schön anzusehen waren die Eisvögel – oder war es stets dergleiche Vogel, der vorbeischoss? Der Böhmerwaldexpress stellt ein perfektes Fortbewegungsmittel dar, in dem man auch Fahrräder problemlos transportieren kann!
Übrigens, da Ralf nun auch stolzer Besitzer eines Smartphones ist, haben wir die Regel aufgestellt, dass wir abwechselnd unsere Touren aufzeichnen. Mir bleiben demnach die geraden Tage für die Berichterstattung vorbehalten 🙂

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Wunscherfüllungen

Das internationale COST – Meeting hatte Ralf erfolgreich abgeschlossen und nun begann auch für ihn der Urlaub. Ich hatte in Valtice ein Werbeschild für den Barfussweg gesehen – es gab ihn also wirklich! Ralf erfüllte mir den Wunsch, diesen gemeinsam mit ihm zu erobern! Der Weg begann und endete in Schrattenberg/Niederösterreich. Wir amüsierten uns prächtig an den verschiedenen Stationen und genossen die schöne Aussicht auf das Umland. Zu guter Letzt landeten wir noch in einem Weingut, verkosteten Weisswein und kauften schließlich auch einige Flaschen.

Das gute Wetter lockte uns dann noch einmal hinaus. Auf Ralfs Wunsch hin liefen wir durch den Schloßpark in Lednice, der sehr an den Wörlitzer Park erinnerte. Mit einem Bad im Salzsee schloß ich den schönen Tag ab.

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Orientierungsübung

Mit meinem Orientierungssinn steht es nicht zum Besten, was ich heute mal wieder unter Beweis gestellt habe. Zudem war die Gegend so verlockend, dass aus der ursprünglich geplanten Runde sozusagen zwei wurden. Freude hatte ich dennoch genug und die Sonne schien herrlich, ich hatte auch den ganzen Tag Zeit und Proviant dabei.
Am Morgen lief noch alles wie am Schnürchen und ich erreichte Valtice noch am Vormittag. Danach begann das Abenteuer – auch, weil ich noch nicht zurück fahren wollte und versuchte, mir eine Alternativstrecke zu suchen. Komootine sollte mir dabei helfen, tat dies aber nur eingeschränkt. Als ich wieder am Imkerhof angekommen war parkte ich das Radel und ging im erfrischenden Salzsee baden. Das war eine Wohltat! Aufs Rad steige ich vorläufig nicht; ihr könnt euch sicher denken warum 😉

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Eine Radpartie mit Pfiff

Ihr wundert euch vielleicht, dass ich so zeitnah meine Einträge verfasse?! Dies liegt daran, dass Ralf zur Zeit noch mit dem Meeting beschäftigt ist und ich allein unterwegs war. Da das ungewohnt ist, führe ich Selbstgespräche und habe noch mehr das Bedürfnis meine schönen Erlebnisse mit euch zu teilen 🙂
Heute morgen nach dem Frühstück fragte ich den, mit der Zubereitung von Rührei beschäftigten jungen Mann, ob ich mir vom Imkerhof ein Fahrrad ausleihen kann (ein großes Schild KOLA = Bike prangt an einem Torbogen). Er meinte – no problem und prompt hatte ich für den heutigen Tag ein Radel. Ich kann sagen, dass es ein sehr gutes war, obwohl eine Treckingversion, die nicht zu meinen Favoriten gehört. Bref, ich kam super gut zurecht!
Da ich ohne mein Orientierungsgenie unterwegs war, fiel es komootine und mir schwer den Einstieg zur Rundfahrt zu finden. Ich nahm mehrmals Anlauf und endlich erkannte ich die ersehnten Wegweiser! Von da an fuhr es sich wie am Schnürchen! Einer der Höhepunkte war das Johannesschloß – eine künstliche Ruine. Ich traf genau zum richtigen Zeitpunkt ein: Die letzte Führung vor der Mittagspause erwischte ich. Zwar verstand ich kein Wort, aber ich gelangte ins Innere des Bauwerks und machte mir meine eigenen Erklärungen. Ein romantischer Platz, an dem ich ein wenig verweilte. Später fuhr ich auf dem Deich und schließlich auf der Straße zurück nach Lednice. Ein herrlicher Ausflug, dem nun etwas Relaxzeit folgt, bevor ich mich für das Galaessen am Abend aufhübschen werde 😉

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Spaziergang durch den Schlosspark von Lednice

Nach zwei Autofahrttagen kamen wir gestern in Lednice (Nähe Brno) an. Wir wohnen in einem Appartment mit Balkon auf dem Imkerhof. Zur Pension gehört ein Restaurant und eine sehr hübsche Außenanlage mit Salzsee. Dieser lockt zum Baden, aber die Temperaturen bisher noch nicht! Vielleicht klappt es noch an den folgenden Tagen; wir bleiben noch bis zum 12.9.19 hier. Danach geht es nach Stozek in den Böhmerwald.
In der letzten Nacht hat es stark gewittert und geregnet. Ziemlich ungewöhnliche Geräusche für uns, denn der Sommer war/ist trocken und heiß in Montpellier.
Doch nach dem Frühstück lichteten sich die Wolken und es wurde zunehmend sonniger. Ralf begab sich zum ersten Konferenztag und ich lief ins Stadtzentrum. Lednice ist eine kleine Stadt und ich fühlte mich gleich an zu Hause bzw. an Straach, Dannigkow und vor allem an Wörlitz erinnert! Die Architektur, die Gerüche, die Parkanlage mit dem Schloß – nur die Sprache ist sehr fremd. Zum Glück verstehen manche mein holpriges englisch und so konnte ich heute schon einiges erleben: Material in der Touristeninfo erhalten, Bootstour zum Minarett, Imbiß und Naschi erstanden sowie Geld getauscht.
Nun lege ich eine kleine Pause ein, bevor ich mich nachher Ralf und den anderen Wissenschaftlern anschließen werde. Eine Führung durch das Schloß steht auf dem Programm und ich kann mit daran teilnehmen 🙂

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Sport und Spaß!

Dass wir Anhänger des Kanu fahrens geworden sind, ist hinlänglich bekannt! Nach meinem Vati hatten wir nun auch Familie Richter angesteckt. Ralf konnte nach seinem Unfall jedoch noch nicht teilnehmen und so wurde es für mich eine doppelte Herausforderung: Steuerfrau und die Strecke kräftemäßig durchhalten! Mit Ralf als Steuermann konnte ich mich auch mal zurücklehnen und entspannen. Ich übersetzte die Anleitungen für meine Vier im Vorfeld und schnell waren die Bootsbesetzungen festgelegt: Christian und Lukas sowie wir drei Frauen in je einem Kanu. Unterwegs wechselte Emma einmal die Seiten; ansonsten blieben wir unter uns. Viele Steine, flaches Wasser und mangelnde Steuerkenntnisse sorgten dafür, dass wir anfangs mehr Kanuwandern als Kanufahren veranstalteten.
Alle hatten viel Spaß und auch das Badevergnügen kam nicht zu kurz. Ich hatte für Picknick und Getränke gesorgt. Am Ende gab es zwei tolle Fotos von unseren sportlichen Einlagen, welche Ralf und mir am Ende des Urlaubs zum Überraschungsgeschenk gemacht wurden! Da flossen freilich Freudentränen!

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Sonntagsausflug in die Geschichte

Den Sonntag nach dem Bergfest verbrachten wir gemeinsam und wir gingen auf Entdeckung in die Umgebung und in die französische Geschichte. Zuerst besichtigten wir das Felsenhöhlenkloster Saint-Roman, welches versteckt und « da bei den Bäumen » 🙂 in der Region Le Gard gelegen ist. Die Anfahrt war etwas abenteuerlich, wurde aber von Christian und dem Navi gut gemeistert. Vom Parkplatz ging es zu Fuß ca. 15′ durch Garriguegelände hinauf zu den Überresten des in Europa einmaligen Klosters. Ralf bewältigte die Treppen ohne Tadel und die Kinder fühlten sich ein wenig wie auf einem Abenteuerspielplatz. Auch die Blicke über das Rhoneschwemmland waren beeindruckend.

Nach den Klettereien am Felsen fuhren wir weiter in die Stadt Tarascon. Hier war das an der Grenze zur Provence gebaute Schloß zu besichtigen. Ein Raum mit Puzzeln, ein anderer mit dem von Schülern gebastelten Ungeheuer Tarasque waren interessant. Ansonsten gab es größtenteils Mauern, teilweise mit Wandmalereien sowie verwinkelte Treppenaufgänge zu sehen. Auf dem Dach pfiff der Wind heftig um uns herum und die Sonne heizte uns ebenso eifrig ein. Was lag also näher als ein Eis zu essen und sich im Schatten etwas auszuruhen. Doch Tarascon war offensichtlich überhaupt nicht auf Touristen eingestellt! Erst mit Hilfe von Google gelangten wir zu einer Kaffeebar, die nicht nur bei den Kindern ein frohes Aufleuchten der Gesichter hervorrief! Nach der Erfrischung fuhren wir nach Montpellier zurück, wo jeder auf seine Weise den Abend ausklingen ließ.

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Schiff ahoi!

Am Samstag war es bewölkt, windig und es fiel auch etwas Regen. Der Vormittag war vom Spielen mit Lukas und Emma geprägt. Von Grande-Motte aus fuhren wir am Nachmittag mit einem Ausflugskutter über die Bucht nach Grau-du-Roi, drehten dort eine Runde durch den Hafen und schipperten bei lustigem Wellengang zurück.
Christian und Ina hatten inzwischen einen Spaziergang nach und durch Carnon gemacht.
Wir trafen uns auf dem Campingplatz zu Kaffee und Keksen. Dann besprachen wir den gemeinsamen Sonntagsausflug.
Lukas und Emma bekamen nochmals die Erlaubnis, bei uns zu übernachten. 🙂 Die Freude darüber war auf allen Seiten groß.

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In der Bambouseraie

Lukas und Emma hatten bei uns übernachtet und am Vormittag spielten wir zusammen Carcassonne. Gegen Mittag stießen Christian und Ina zu uns. Nach einem kleinen Imbiss fuhren wir in Richtung Anduze, um die Bambouseraie zu besuchen. Es war an diesem Tag sehr heiß und schwül.
Am besten gefiel den Kindern das Labyrinth und der Spielplatz mit Riesen-Mikado und Zen-Steinen. Beeindruckt von den verschiedenen Bambusarten sowie dem Laotischen Dorf ging es zurück nach Montpellier.
Hier bereitete ich mit Ina Schnitzel und Blumenkohl zu.
Die Enkel durften eine weitere Nacht bei uns bleiben und wurden am kommenden Morgen mit Pancakes verwöhnt. 😉

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Aigues-Mortes und Quad

Heißer Sommer mit Unternehmungslust bei unseren Gästen. Vor mir lagen vier arbeitsfreie Tage, die wir gemeinsam verbringen wollten. Auf dem Wunschzettel stand unter anderem eine Tour ins Gelände mit einem Quad. Ich hatte dies recherchiert und ein ElternQuad sowie zwei KinderQuads für einen Nachmittagsausflug reserviert. Spontan machten wir dann vorher einen Rundgang durch Aigues-Mortes und kehrten in der Crêperie, in der es vor sieben Jahren auch Kartoffelbrei für Lukas gab, ein.
Anschließend ging es zum Quadfahren. Leider wurden wir enttäuscht, denn meine Reservierung war nicht eingetragen worden! Zwar hatte ich den Beweis auf dem Telefon, aber alle Fahrzeuge unterwegs! Nach einigem hin und her bekamen wir das Angebot, dass zumindest die Kinder auf dem dafür vorgesehenen Parcours fahren können. Christian und Ina verzichteten dieses Mal auf ihre Randonnée. Die strahlenden Gesichter von Lukas und Emma machten die Enttäuschung wieder wett.
Am Abend gab es ein Geburtstagsessen im Restaurant Chez Boris auf der Esplanade.

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