Noel s’approche! – Weihnachten nähert sich!

Es wird immer offensichtlicher: Das heilige Fest nähert sich; Weihnachten rückt näher! Doch zu welchen Konditionen? Auf der einen Seite Geschenke, Angebote,  Weihnachtsmärkte – auf der anderen Seite Bettler an allen Ecken, Lebensmittelsammlungen und Soldaten mit der MPI im Anschlag. Ich war heute in der Stadt und das Straßenbild war teilweise erschreckend, teilweise auch romantisch.

Ich wünsche euch allen eine harmonische Zeit und Besinnung auf das, was unser Leben und unser Glück ausmacht!

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Spaziergang am 1. Advent

Die Regenperiode schien vorbei zu sein. Strahlender Sonnenschein bedeutete uns, hinaus zu fahren und zu wandern. Doch wohin? Vieles in der Umgebung kennen wir bereits. Doch mein Liebster hat immer wieder was neues in petto! Die Halbinsel Ponant bei La Grande-Motte – nie zuvor gehört – wurde das Ziel. Geleitet von Komootine erreichten wir den Parkplatz, der gleichzeitig den Besuchern der Schwimmhalle dient. An einem Kanal entlang liefen wir durch duftende Kiefernwäldchen. Die Sonne schien zudem kräftig, so dass wir noch lange nicht heim wollten! Wir erfuhren einiges über das Schildkrötenrettungszentrum, beobachteten Kids und ihre Eltern auf den Tennisplätzen, kamen vorbei an einem Hochseilgarten zum Strand und durch den Ort zurück zum Auto. Besonders ich kam heute aus dem Wundern und Staunen über die Schönheit dieser neu entdeckten Landschaft nicht heraus. Nun leben wir schon beinahe zehn Jahre in Montpellier und kannten dieses Kleinod der Natur noch nicht! Wir werden gewiss nicht zum letzten Mal hier gelaufen sein, denn wir entdeckten noch andere Richtungen zum Laufen und Erkunden.

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Herbstimpressionen aus Restinclières

Sonntagvormittag. Für die nächsten Tage ist Regen vorhergesagt. Doch noch ließen die Regentropfen auf sich warten und wir beschlossen, eine Runde ums Schloss von Restinclières zu drehen. Dort ist es zu jeder Jahreszeit schön – diesmal war die Farbpalette des Herbstes zu bewundern. Staunt mit uns, was die Natur wieder hervorgezaubert hat!
PS für Karin: Alles nur, weil die Photosynthese eingestellt wird… nichts als Biochemie. 🙂

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Am Strand von Maguelone

Nachdem unser neuer Geschirrspüler pünktlich geliefert und fachmännisch angeschlossen worden war, nutzten wir das schöne Herbstwetter für einen Samstagnachmittagsspaziergang (was für ein tolles langes deutsches Wort!) am Strand von Maguelone. Erstmals war der Durchgang zur Kathedrale geöffnet und wir konnten eine Runde drehen anstatt nur hin und zurück zu laufen. Wir waren nicht die einzigen, die die milden Temperaturen und goldenen Herbstfarben ins Freie gelockt hatten. Schaut selbst, wie schön der Novembersommer in Montpellier ist!

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Neues aus Balkonien

Wider Erwarten war auch heute ein sonniger Tag; der Wetterbericht hatte eigentlich Regen vorausgesagt. Am Morgen fuhren wir zunächst Einkaufen, auch wollten wir eine neue Spülmaschine aussuchen. Unsere hatte nach 13 Jahren den Dienst quittiert. Wieder daheim holte Ralf seinen Akku-Schrauber aus der Versenkung und baute das aus Deutschland eingeführte und modifizierte Hochbeet fachmännisch zusammen! Schade, dass ich nun bis zum Frühjahr warten muss, um das erträumte Kräuterbeet zu gestalten! Sieht es nicht vielversprechend aus auf Balkonien? 🙂

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Cascade de Vis

Hier noch ein kleiner Nachtrag zur Cascade des Flusses Vis. Im Sommer ist dies eine beliebte Badestelle und wir fühlten uns etwas an Island erinnert an diesem sonnigen Herbsttag. Auf jeden Fall ein idyllischer Ort zum Kraxeln, Picknicken, Sonnen und Träumen.

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Karnevalswanderung :-)

Zur Erinnerung: der 11.11. hat in Frankreich eine andere Bedeutung als in Deutschland! Bei den Einen gedenkt man dem Waffenstillstand 1918 mit einem Défilée, die Anderen eröffnen die 5. Jahreszeit! Das Ende des 1. Weltkrieges ist den Franzosen noch immer einen Feiertag wert, so dass wir ein langes WE haben. Der Wetterbericht sagte ruhiges Herbstwetter für Freitag, den 11. November, voraus. Dies sorgte dafür, dass wir gegen 10 Uhr starteten, um bei Saint-Laurent-le-Minier zu wandern. In der Boulangerie « La Tour » genehmigten wir uns ein zweites Frühstück mit Kaffee und Viennoserie. Nach 45-minütiger Fahrt durch goldene Herbstgegend kamen wir an dem Ort an der Cascade de Vis an. Die Wanderung begann mit einem beinahe 500 m steilen Anstieg und führte durch Kastanienwald, über sehr steinige, von Wildschweinen aufgewühlte Pfade hinauf zum Pass. Ein herrlicher Höhenweg führte an der Grotte d’Anjeau vorbei nach La Combe und später zurück hinab nach Saint-Laurent. Höhlenforscher Ralf wäre am liebsten ganz eingestiegen in die verlockende Höhle, aber er blieb raisonnable 🙂

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Herbstbesuch aus Wien – Teil 3

Nachdem Karin sich drei Tage lang bei herrlichem Sonnenwetter meist am Meer vergnügt hatte, beschlossen wir spontan ein Wanderwochenende mit Übernachtung einzulegen. Der ca. zwei Autostunden entfernte Parc naturel régional du Haut-Languedoc schien uns bestens geeignet. Dank Internet waren Unterkunft und Wanderrouten rasch gefunden. Wir stiegen auf den Caroux und wanderten vom Col de la Bane zum Lac de Vezoles. Dort nahm Karin eine unfreiwillige, jedoch übermütige Dusche: Sie warf herkulinengleich eine Steinplatte in den See und wurde von den Wellen überrascht. Zum Glück schien die Sonne und ihre Sachen trockneten schnell. Die Jagdsaison hatte ebenfalls begonnen: Mindestens 15 Jeeps überholten uns! Die Jäger versicherten: « Sie haben nichts zu befürchten! » Na hoffentlich! Wie wäre es mit einem alerte chasse – Jagdalarm? Neben dem goldenen Buchenlaub waren die Felsen und die Ausblicke in die Ferne die absoluten Höhepunkte dieser Wanderungen. Einfach magnifique!

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Herbstbesuch aus Wien – Teil 2

Ich hatte auch am Dienstag einen freien Tag, den wir zwei für eine Fahrt mit dem Cevennenzug von Anduze nach Saint-Jean-du-Gard nutzten. Auch hier waren wir pünktlich, aber die Dampflok hatte Druckprobleme, so dass sie mit einer Stunde Verspätung abfuhr. Wir nutzten die Zeit, um unseren Lieben Postkarten zu schreiben, den Souvenirladen zu inspizieren und die Wartenden zu beobachten. Mit Gezische und Dampfwolken ging es dann gemächlich durch einen 874 Meter langen Tunnel und durch das Tor der Cevennen. Das Herbstlaub leuchtete trotz trüben Himmels mit Karins Augen um die Wette. In Saint-Jean-du-Gard regnete es dann. Doch das störte uns nicht weiter: Karin packte ihr gepunktetes Regencape, ich meinen Ersatzregenschirm aus und so wandelten wir durch den verschlafenen Ort. Die Einwohner schienen allesamt im Urlaub zu sein, die Restaurants waren geschlossen. Manche versprachen um 14 Uhr wieder zu öffnen! Nach einer guten Stunde Aufenthalt dampften wir zurück nach Anduze, wo deutlich mehr Leben herrschte. Wir stärkten uns in einem Bistro und schauten uns ein wenig in den Gassen um. Am frühen Abend waren wir wieder in Montpellier. Der Abend klang mit Kartenspiel aus.

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Herbstbesuch aus Wien – Teil 1

Meine Schwester Karin weilte in der letzten Oktoberwoche bei uns, um einmal das herbstliche Flair in Südfrankreich zu erleben. Wettermäßig wurde beinahe alles geboten. Sonntag, d. 16. Oktober, war alerte orange ausgerufen worden und so blieben wir zunächst daheim, spielten Karten, erzählten uns unsere Urlaubserlebnisse. Am Nachmittag ließ der Regen nach und wir fuhren nach Palavas-les-Flots. Ursprünglich wollten wir eine Ausstellung des Karikaturisten Albert Dubout besuchen, die lt. Internet um 16 Uhr öffnen sollte. Wir waren pünktlich, aber der Museumswächter traute sich wegen des Wetteralarms wohl nicht heraus. Jedenfalls standen wir vor verschlossenen Türen. So tummelten wir uns auf dem Trimm-dich-Pfad im Parc du Levant, ließen Erinnerungen an den Besuch der jungen Familie Richter im Jahre 2002 wach werden und liefen gegen den Sturm am Strand entlang. Gut durchgelüftet und heiter kehrten wir heim und tranken gemütlich heißen Tee zum Aufwärmen.
Am Montag testeten Karin und ich die Schwimmhalle in Grau-du-Roi, während Ralf seine Arbeit nach der Philippinenreise wieder aufnahm. Es wurde zunehmend sonniger, so dass wir einen langen Strandspaziergang im Küstenörtchen machen konnten. Ein Crêpes und Café au lait rundeten diesen relaxten Tag ab. Am Abend wurde Backgammon gespielt und Karin passte sich unseren, ihr bis dato unbekannten Spielregeln mit Bravour an.

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