Das Baugewerbe boomt!

Heute mal wieder ein Baustellenrundgang, wobei wir feststellten, daß die Bauvorhaben in unserem Quartier zugenommen haben – es staubt, brummt, gurgelt und rasselt an allen Ecken und Enden. Von frischer Luft schnappen waren wir weit entfernt. Dennoch interessant die Fortschritte, besonders die vor unserem geliebten Kino, zu sehen! Dieses soll wahrscheinlich ab 22.6. wieder öffnen dürfen! Mal schauen, was das wird! Ein neues Programm gab es noch nicht. 😉
Morgen geht es nun für ein paar Tage in die Berge, ins Grüne und ohne Netz. Also nicht wundern, wenn ihr nichts von uns hört oder seht! Bis denne!

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Wanderung am Ende der Welt

Cirque du bout du monde – Bogen am Ende der Welt. Sonntag war es so weit, dass wir mal wieder in dieses Wandergebiet aufbrachen. Schon einige Male waren wir dort und Wege auf verschiedenen Höhenstufen bieten sich für einen Rundweg an. Ginster und Glockenblumen begleiteten unseren Weg und die waldreiche Vegetation schützte uns vor allzu viel Sonnenschein. In der Visorando-Wegbeschreibung hatten wir etwas von 420 Höhenmetern gelesen, die wir so nun gar nicht fühlten. Und in der Tat, es waren nur knapp 300 Höhenmeter. Dennoch hoffen wir, ausreichend fit zu sein für unseren 5-tägigen Kurzurlaub in den Cevennen.

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Eröffnung der Wandersaison

Der Frühling und das Erwachen der Natur, insbesondere im Monat Mai, sowie mildes Sonnenwetter beflügelten uns an diesem WE. Ralf hatte nach dem Ende der Ausgangssperre gleich wieder zu planen begonnen, so dass wir am Samstag frohgelaunt in Richtung Homs fuhren. Wie versprochen blühten bereits die Wiesenblumen und dazwischen immer wieder Orchideen verschiedenster Art. Dazu Vogelgezwitscher und der Gang durch den idyllischen Ort, wo uns besonders die herrlichen Mohnblumen mit ihren tollen Blüten bezauberten. Danach ging es durch ein Areal mit Felsenformationen und hinein in einen Wald. Einiges kam uns bekannt vor und zu Hause entdeckten wir im Wandertagebuch, dass wir vor 10 Jahren schon einmal eine ähnliche Wanderung unternommen hatten 🙂 Den Wandertag ließen wir auf dem Balkon bei lauen Temperaturen und einem Kartenspiel gemütlich ausklingen.

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Mit 59 Jahren fängt das Leben an

Mit 59 Jahren hat man Spaß daran! Nun bin ich also wieder zwei Jahre älter als mein Schatz und kann meine Altersweisheit raushängen lassen. 🙂 Am Donnerstag unternahm ich einen kürzeren Spaziergang, um mal zu sehen, ob unser Postbüro wieder öffnet. Denn schon seit Wochen liegt ein uneingelöster Scheck im Fach und möchte unserem Konto gutgeschrieben werden. Und ja, zwei halbe Tage pro Woche wird die Post wieder Besucher empfangen. Nun, das wird sicher eine lange Schlange geben… Am Freitag holten wir im Maison pour tous (Volkshochschule) die zwei Masken ab, die jedem Bürger der Stadt gesponsert werden. Im 10-Minuten-Takt waren Termine per Internet vergeben worden und pünktlich auf die Minute standen wir vor dem Gebäude. Anschließend konnten wir uns noch ein wenig im angrenzenden Garten umschauen, bevor wir leckeren Kabeljau beim Fischhändler kauften.

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Geburtstagsfreuden

Der 20. Mai ist immer ein ganz besonderer Tag, weil es mein Geburtstag ist! 🙂 Mein Schatz musste sich schon zeitig aus dem Haus schleichen, um in ihrem maison de retraite zu wirken. Nach dem Ausschlafen erfreute ich mich zunächst einmal am hübschen Geburtstagsfrühstückstisch. Ich war noch beim Essen, da klingelte bereits zum ersten Mal das Telefon: Mein Bruder. Kurze Zeit später waren meine Eltern dran. Um 10 Uhr jedoch stand eine Videokonferenz mit einer Konsultingfirma und einem Institut für Sozialwissenschaften in Wien auf dem Programm, wo es um die Verbesserung der Gestaltung europäischer Forschungsnetzwerke ging. Das war nett, interessant und konstruktiv.
Am zeitigen Nachmittag kam Birgit von der Arbeit und überraschte mich mit einer Erdbeertorte. 🙂 Danach brauchten wir etwas Bewegung. Doch wohin? Ach, es war noch nicht so spät und es lohnte sich, nach Carnon ans Meer zu fahren. Welch ein Treiben am Strand! Sandburgen wurden gebaut, Ball gespielt und ein paar ganz Mutige trauten sich gar ins Wasser. Wir ließen uns unsere Füße beplätschern und erfreuten uns des Sonnenscheins. Nach diesen Aktivitäten hatten wir auch guten Appetit für die abendliche Käseverkostung. Fünf Leckereien hatten wir tags zuvor erstanden und eine jede war ein Leckerbissen! Irgendwann ging die Sonne unter, die Frösche quakten, der Wein tat ein übriges – glücklich und müde fielen wir in die Federn. *schnarch schnarch*

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Geburtstagsvorbereitung

Ich hatte Ralf im Vorfeld seines Ehrentages befragt, wie er sich seinen Geburtstag in diesem Jahr vorstellt, denn Ausgehen oder in einem Restaurant essen – das war noch nicht möglich. Er wünschte sich eine Käseplatte und so gingen wir am Vorabend des 20. Mai gemeinsam in die Stadt, wo wir für das Geburtstagsdiner einkauften. Dabei konnte ich erfreut feststellen, dass langsam wieder Leben in der Innenstadt erwachte und für ein Eis blieb auch noch Zeit 🙂

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Vormittagsradeln

Nach dem Dienst am WE hatte ich große Lust auf sportliche Betätigung. Ralf folgte seiner ersten Videokonferenz und ich startete mit meiner Rita in den Tag. Ich ließ mich treiben und probierte u.a. den StraßenRadweg auf der Avenue de la Justice aus. Für uns Radfahrer ist der Test sehr angenehm, aber für uns Autofahrer bedeutet es sehr viel Stau. Das Ambiente in der Innenstadt ist speziell und von Masken tragenden, scheinbar verschüchterten Fußgängern geprägt. Ich selbst bemerkte, dass ich keine Freude am Bummeln oder Einkaufen finden konnte. Die Bedingungen sind so fremd und teilweise belastend. Ich kaufte schnell ein paar Erdbeeren in der Markthalle und kam pünktlich zum Kochen wieder zu Hause an. Heute gab es Bratwurst mit Rotkohl und Kartoffelbrei – wie bei der Straacher Oma. 🙂

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Erstes Wochenende in Freiheit

Das erste Wochenende seit zwei Monaten, an dem wir uns nicht mehr im Umkreis von 1 km aufhalten mussten und unser Domizil ohne Ausgangsschein verlassen durften. Allerdings musste Birgit ihren Wochenenddienst absolvieren, so dass ich allein auf Entdeckung gehen musste. Am Samstag nahm ich die Straßenbahn und fuhr bis zum neuen Rathaus, mit Maske vorm Gesicht und Respekt vorm Abstand. Von dort spazierte ich entlang des Lez bis zum Regionalrat von Okzitanien, vorbei an der juristischen Fakultät mit ihren prominenten Köpfen und am Weißen Baum (L’Arbre Blanc), einem der neuesten Bauwerke in Montpellier. Dann ging’s quer durch Antigone. Noch ist die Zentralbibliothek geschlossen. Ebenfalls gesperrt war der Durchgang durchs Kaufhaus Lafayette. Aber man konnte ins Erdgeschoss zum Monoprix, wo ich fürs Abendessen Sushi kaufte. 🙂

Sonntagnachmittag zog es mich zu unserer Lieblingseisdiele, die tatsächlich wieder geöffnet hatte. Für mich sollte es Pannacotta-Orange & Walnuss sein. Auch gab es wieder neue Graffitis zu entdecken und bestaunen. Ich setzte mich auf die Stufen vor der Kirche Saint-Roch. Während ich so vor mich hin träumte, bauten ein paar junge Leute ein Keyboard auf und das Konzert konnte beginnen. Dazu die warme Luft, der blaue Himmel … Süden! Ein etwas verlebter Herr erklärte mir, dass das seine Tochter Zoë sei, Zoë Pie, und dass ich das erwähnen solle, wenn ich darüber im Internet berichte. Was hiermit geschehen sei. 🙂

Neuerdings spinnt mein Smartphone und ich habe Probleme, Fotos aus Komoot heraus aufzunehmen. Dadurch gingen in letzter Zeit einige Aufnahmen verloren, wie auch das neueste Graffiti unweit unserer Wohnung am kleinen Kreisverkehr mit dem Olivenbaum. Deshalb ging ich Montag nochmal raus, um dieses kleine Kunstwerk abzulichten. Schaut selbst, wie toll es geworden ist!

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Mal wieder geradelt!

Der Brotkorb war leer, ich auf der Suche und voller Bewegungsdrang! Schnappte (m)eine Maske, Satteldecke und Rucksack, um ein wenig herumzuradeln. Dabei probierte ich auch die neue, separate Bus-RadelSpur auf der Avenue de la Justice aus. Ganz bequem, aber das wird Megastaus geben, wenn erstmal alle wieder regulär zur Arbeit fahren… Angeblich ist es ein Test, der immerhin 50 000 Euro kostet! Na ja, mein Frisör hat auch ganz schön zugeschlagen! Der 50-Euro-Schnitt muss nun mindestens 3 Monate halten. 😉 Zu Hause im Briefkasten warteten drei Briefe auf mich. *freu*

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Erste Unternehmungen nach der Ausgangssperre

Endlich wieder mehr Bewegungsfreiheit und dann goss es den ganzen lieben langen Tag wie aus Kannen! Nicht mal die Post wurde zugestellt! Erst gegen Abend ließ der Regen nach, so daß wir doch noch einen Spaziergang ohne Bescheinigung und in weiter entfernter Umgebung machen konnten. Der Lac du Crès war und ist ein beliebtes Ziel, welches man relativ schnell erreichen kann. Allerdings testen die Stadtväter gerade die Schaffung von Bus- und Radelspuren durch Sperrungen einer Fahrspur auf sonst schon völlig überlasteten Straßen, was neue Staus zur Folge hat. Mal sehen, was das wird! Am See fanden wir den Parkplatz und die Zugänge noch gesperrt vor. Allerdings fanden wir Alternativen und unserer Promenade stand nichts mehr im Wege! Was für ein Gefühl. 😉 Nach und nach kamen uns immer mehr Spaziergänger entgegen und teilten mit uns ihre Freude an der frisch gewaschenen Natur!

Als ich am Dienstag nach 16 Uhr von der Arbeit kam, überfiel mich mein Liebster gleich mit der Frage: Fahren wir ans Meer? Ich hatte schon sowas erwartet und meine Antwort lautete: Ja, klar! Die Sonne schien, Ralf hat durch seine derzeitigen Arbeitsbedingungen erheblichen Bewegungsdrang und ich hatte auch Sehnsucht nach dem Strand. Wegen der fortgeschrittenen Zeit fuhren wir nach Grande-Motte und promenierten durch den noch zaghaft belebten Urlaubsort. Etliche Boutiquen hatten geöffnet, aber wir sahen kaum potentielle Käufer darin. Restaurants waren geschlossen oder boten Außer-Haus-Verkauf an. Die Zugänge zum Strand waren ebenfalls noch verriegelt. Aber wir konnten das Wellenrauschen, die Seeluft, das Möwengeschrei und den Pinienduft in vollen Zügen genießen! Ein schöner Abendspaziergang, dem nun sicher weitere folgen werden!

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