Montags in Montpellier

In dieser Januarwoche werde ich nur einen Tag arbeiten und so nahm ich mir vor, jeden Tag eine kleine Tour an der frischen Luft zu drehen. Die Sonne meint es zur Zeit sehr gut mit uns und so fiel es mir nicht schwer, mein Vorhaben umzusetzen. Ich hatte kein spezielles Ziel und so ließ ich mich einfach treiben – herrlich! Allerdings waren die meisten Geschäfte geschlossen, so dass ich vom Schlussverkauf verschont blieb. 😉 Richtig geht es morgen ab 10h00 zur Sache; mal schauen, ob ich standhaft bleiben werde!

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B&B – Bed & Breakfast?

Nein, wir sind nicht schon wieder auf Reisen. B&B steht heute für Brot & Blumen. Ein langer, gemütlicher Samstagvormittagsspaziergang führte uns durch Montpelliers Gassen – ein Brot und ein Usambaraveilchen wurden erstanden. Vom Soldé – Schlussverkauf – ließen wir uns nicht verrückt machen. Noch mehr spart man, wenn man gar nichts kauft… 😮
Auf dem Rückweg konnten wir feststellen, dass die Erschließungsarbeiten für’s neue Konservatorium begonnen haben. Wir sind gespannt und freuen uns auf die neue Spielstätte, die da in unserer Nähe entsteht. 🙂

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Strandwanderung bei Carnon

Januarsonne. Blauer Himmel. Auf ans Meer! Das war das Motto des Tages. Schnell waren wir im Vorort Carnon. Vom Parkplatz waren es nur wenige Meter zum Wasser. Einmal links, einmal rechts, rundherum, das ist nicht schwer. So drehten wir unsere Runde, ließen uns den frischen Wind um die Nase wehen und die Sonnenstrahlen wärmten unsere Wangen. Nach anderthalb Stunden ging’s zurück in unsere gemütliche Wohnung, wo eine Brokkoli-Spinat-Suppe mit Rahm, Avocado und gerösteten Pinienkernen auf uns wartete. Lecker! 🙂

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Neujahrsausflug nach Sète

Wir wünschen allen unseren Lesern ein frohes, friedliches und gesundes neues Jahr!
Die Silvesternacht führte uns in unser Lieblingskino, wo wir den interessanten und bewegenden Film Bohemian Rhapsody über die Rockband Queen und ihren Lead Singer Freddie Mercury sahen. Danach gab’s Kartoffelsalat mit Bockwurst und das traditionelle Spieleturnier, dessen Sieg dieses Mal an Ralf ging. 🙂
Zum neuen Jahr fuhren wir nach Sète, bewanderten den Mont Saint-Clair mit Sicht bis zu den Pyrenäen (125 km!!) und suchten das Grab des legendären französischen Chansoniers Georges Brassens. Das dazugehörige Museum war leider geschlossen – auf ein anderes Mal!

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Silvestereinkauf in der Crèmerie du Faubourg

Der letzte Tag des Tages lockte erneut mit Sonnenschein hinaus ins Freie. Wie hatten geplant, leckeren Käse in der Crèmerie du Faubourg zu erstehen und auch die neue Markthalle Laissac zu besuchen. Unterwegs begegneten wir einer neugestalteten Straßenbahn, die Werbung für die Frauenfußball-WM im Juni machten. Sieben Länder werden in Montpellier spielen: Australien, Brasilien, Deutschland, Kamerun, Kanada, Neuseeland und Südafrika. Wir haben bereits Karten für drei Spiele bestellt und werden die deutsche Frauen enthusiastisch unterstützen! 🙂

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Auf der Suche nach dem alten Leuchtturm von Le Grau-du-Roi

Nach einem leckerem koreanischen Menü daheim lockte die Sonne ans Meer. Wir entschlossen uns für Le Grau-Du-Roi mit seiner Strandpromenade, da wir sandigen Untergrund noch vom Vortag als sehr feucht in Erinnerung hatten. Wir sollten nicht die einzigen sein, die das schöne Wetter nutzten. Gemütlich schlenderten wir am Meer entlang und wunderten uns nur, was wohl mit dem alten Leuchtturm von Le Grau-Du-Roi geschehen ist, der da eingerüstet und ohne Kuppel vor uns stand. Eine Auffrischung gefällig? Altersschwäche? Modernisierung? Umbau? … Wir sind gespannt!

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Sonnenspaziergang nach Weihnachten

Das Fest und meine Dienste, ziemlich anstrengend in diesem Jahr, waren vorbei und trockenes Winterwetter hatte Einzug gehalten im Süden. Nach dem Essen starteten wir zunächst zum Sondermülldepot. Ralf hatte am Vormittag erfolgreich unseren neuen Verstärker für die Musikanlage installiert, so dass wir das ausgediente, defekte Gerät gleich entsorgen konnten. Anschließend fuhren wir zur Domaine Restinclière, wo wir eine schöne Runde durch Weinfelder und Pinienhaine drehten.
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Spaziergang vor Weihnachten

Das sonnige Wetter und die Tatsache, dass ich während der drei Weihnachtstage Dienst in der Residenz tun würde, ließ uns einen ausgedehnten Spaziergang in der näheren Umgebung unternehmen. Maugio kannten wir bisher nur von Ortsschildern und einige meiner KollegInnen leben dort. Angenehm überrascht und erstaunt erforschten wir die kleine Stadt mit ihrem Jardin – Garten, Theater, diversen Sportanlagen und dem kleinen Marktplatz mit Kirche und vielen Blumen. Später ging es hinaus zum Bodden, wo wir beinahe unter uns blieben. Kleine Fischerhäuser, schmale Wege, der Gesang der vielen Wasservögel und das flirrende, wärmende Sonnenstrahlenspiel verhalfen uns zu aktiver Entspannung und Wohlbefinden.
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Weihnachtsvorfreude auf Mallorca – Nachtrag

Für den abschließenden Ausflug auf der schönen Baleareninsel stiegen wir in den Traditionszug Roter Blitz. Dank Internetrecherche kannten wir seine Abfahrtzeiten und wussten auch, dass es die letzte Fahrt dieses Jahres vor der Generalüberholung des Zuges war. Zu unserer Überraschung waren Sonderpreise für das Saisonende am Bahnhof angeschlagen. Die Sonne schien verheißungsvoll vom Himmel.

Pünktlich ging die Fahrt los. Zunächst durch Betriebsgelände, später durch wilde Landschaften von Orangen- und Zitronenbäumen durchzogen, schließlich Querung mehrerer Tunnel, um dann in der Hafenstadt Sóller anzukommen. Von dort fuhren wir mit einer Straßenbahn bis zum Strand. Hier strömten die noch zahlreichen Dezembertouristen in verschiedene Richtungen. Einige blieben gleich in den ersten Restaurants hängen, andere pilgerten wie wir zu einem Mirador mit Skulpturen. Dort schauten wir über das Meer und entdeckten eine vom Meer angeknabberte Terrasse. Ralf hatte im Vorfeld bereits eine Parkanlage ins Visier genommen, die wir nach einer Bananen-Kekspause aufsuchten. Hier waren wir völlig mit Olivenbäumen, gelbem Klee und fleischfressenden Pflanzen allein. Vom Hinterausgang des Parks lockte uns ein Weg hinaus in eine Siedlung, von wo ein wild-romantischer Weg beinahe bis hinunter ans Meer führte. Einmalig!

Auf dem Rückweg kehrten wir in das Restaurant Nautilus ein und ließen uns auf seiner Terrsse von leckeren postres – Desserts/Kuchen und der warmen Sonne verwöhnen.

Mit der Tram fuhren wir zurück ins Stadtzentrum. Dort durchstreiften wir bis zur Abfahrt des Roten Blitzes die weihnachtlich dekorierten Gassen. Glücklicherweise waren die Geschäfte geschlossen, sonst hätten wir wohl den Zug verpasst. 😉

Am Abend wollten wir nochmals ganz chic essen und hatten bereits am Vortag einen Tisch in einem Fischrestaurant reserviert. Dies wäre nicht nötig gewesen, denn wir blieben lange Zeit die einzigen Gäste. Das Essen war lecker, der Service etwas holprig. Dennoch war es ein würdiger Abschluss unseres wunderbaren Kurzurlaubs!

À noter: Vielleicht wundert ihr euch, dass wir gar keine Wanderungen gemacht haben?! Geplant waren sie, aber während der Anfahrt zur ersten randonnée schoss mich eine böse Hexe dermaßen beim Aussteigen aus dem Auto, dass ich bewegungsunfähig, von Ralf vorsichtig auf den Sitz gebettet, ins Krankenhaus gebracht werden musste. Dort behandelte mich ein netter, spanischer, englisch sprechender Arzt mit Spritzen, Tabletten und beruhigenden Worten, so dass ich am nächsten Tag zumindest gehfähig und unternehmungslustig für kürzere Ausflüge in die Umgebung war. Die Wanderungen werden wir auf jeden Fall irgendwann nachholen, denn wir betrachten diese Dezembertage als Schnupperkurs! Voilà, so kann es gehen!

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Weihnachtsvorfreude auf Mallorca

Olà, voilà – die Reisebeschreibung ist da! Der letzte Tag harrt noch seiner Veröffentlichung aus technischen Gründen! À plus!

Da Birgit Weihnachten arbeiten wird, haben wir uns entschieden, ein paar Tage der Vorweihnachtszeit gemeinsam auf Mallorca zu verleben. Wir haben eine schöne und zentral gelegene AirBnB-Wohnung gemietet und erkunden Palma und die Umgebung per pedes und per Mietauto. Einen ausführlichen Bericht wird es wohl erst nach unserer Rückkehr geben, aber hier wollen wir schon mal ein paar erste Eindrücke mit euch teilen. Viel Spaß!

Wie versprochen, beginne ich heute mit einer ausführlicheren Reisebeschreibung. Die beiden Abendspaziergänge zeigen die romantische Adventsstimmung in Palma. Die Stadt hatte Ralf bereits während einer Dienstreise fasziniert, so dass er beschlossen hatte, mit mir gemeinsam noch einmal auf die Insel zu fliegen. Ich kann Ralfs Meinung hundertprozentig teilen – Mallorca hat sehr viel mehr als die bekannten Klischees zu bieten! Im Dezember waren weniger Touristen dort, was natürlich von Vorteil war!

Das Ambiente in den kleinen Gassen mit ihren Geschäften und Restaurants nahm uns gefangen. Schmunzelnd beobachteten wir die Einheimischen, die pünktlich zwischen 18h und 20h als Prozession oder wie zu einer Maidemonstration familiär zum Einkaufen oder nur so durch die Straßen zogen und genauso plötzlich wieder verschwanden wie sie aufgetaucht waren! Sprachen wurden viele gesprochen und wir lernten sogar einige Brocken spanisch, die ich jetzt in der Residenz anwenden kann. Wir haben einige Bewohner, die nur diese Sprache sprechen, obwohl sie schon lange in Frankreich leben.

Ich hatte mich im Vorfeld der Reise mit den Ausflugszielen Mallorcas beschäftigt und schlug einen Besuch des Klosters Valdemossa vor. Hier verbrachten Chopin und seine Lebensgefährtin George Sand einen Winter. Die Geschichte bewegte mich und ich wollte diesen Ort gern kennen lernen.

Mit dem Mietauto fuhren wir ca. 20 Minuten über Land bis an den Rand der Tramuntana, dem herrlichen Gebirge, das sogar zum Weltkulturerbe deklariert wurde. Vom Parkplatz aus liefen wir durch den kleinen Ort, in dem u.a. die Heilige Catarina Thomas geboren wurde. Was genau sie zu einer Heiligen gemacht hat, das blieb uns verborgen. An den Häusern sind zumindest viele Kacheln mit ihrem Abbild oder Situationen aus ihrem Leben angebracht worden und ihr Geburtshaus ist jetzt eine Kapelle.

Das Kloster Valdemossa ist ein Schmuckstück – besonders durch die kleinen Gärten, die zu jeder Mönchszelle gehören. Herrliche Blicke von dort über das Land und absolute Ruhe – nur einige Kriterien für eine gute Erholung, die die beiden französischen Künstler im 19. Jahrhundert hier ebenso suchten und teilweise fanden.

Besonders interessant fanden wir die Ausstellung zum Forscher und Wissenschaftler Ludwig Salvator von Österreich – nie gehört diesen Namen! Dabei hat er sehr, sehr viele Bücher geschrieben und war ständig auf Reisen! In einem weiteren geschmackvoll restaurierten Ausstellungsraum erschlossen wir uns Werke von Miró, Picasso u.a. Malern.

Mit einer heißen Schokolade und  inseltypischen Kartoffelkuchen wärmten wir uns in einem Bistro auf, bevor wir zurück nach Palma fuhren.

Abends aßen wir in einem koreanischen Restaurant, wo wir den letzten freien Tisch ergatterten. Tofu, BioEi, scharfe Saucen, gebratenes Gemüse, Frühlingsrollen u.v.m. ließen wir uns bei sanfter Musik und weihnachtlicher Beleuchtung schmecken.

Eine Insel ist bekanntlich von viel Wasser umgeben und somit gehören ein Strandspaziergang und Wellen gucken zu einem Reiseprogramm auf Mallorca unbedingt dazu. Mit dem Bus, das Auto hatten wir am Vorabend wieder abgegeben, fuhren wir in Richtung  Norden der Stadt. An der Endstation begann unsere Tour, die Ralf zuvor bei Koomot grob geplant hatte. Das Wetter war sonnig, die Temperaturen mild und unsere Laune hervorragend. Ich legte bald eine kleine Zeichenpause ein, während sich Ralf die Sonne aufs Haupt scheinen ließ. Danach begann ein wunderbarer Kraxel-Abenteuerweg immer am Rand zum Illegalen, denn manchmal waren wir uns nicht sicher, ob wir uns gerade auf Privatgelände befanden. Wir kletterten über Felsen, Treppen und Terrassen. Da die meisten Hotels geschlossen waren, konnten wir unbehelligt diese schöne Wanderung machen! Mit den Öffentlichen ging es wieder  zurück in die Ferienunterkunft und nach einer angemessenen Pause starteten wir erneut, um die Kathedrale von Palma zu besichtigen. Doch welche Enttäuschung: Das imposante Bauwerk war sonntags nur am Vormittag geöffnet. Schade, aber ein Grund mehr, Mallorca nochmals zu besuchen. Schließlich unternahmen wir einen ausgiebigen Stadtspaziergang und gelangten u.a. in das sog. Windmühlenviertel. Hier erstaunten uns Massen von mittelalten, amüsierwilligen Tanzmäusen und ihre Pendants, die in langen Schlangen auf Einlass in eine Bar oder ähnliches harrten. Das ebenfalls angelegte Mühlenmuseum hatte schon bessere Tage gesehen und war offensichtlich seit geraumer Zeit geschlossen. Wir stiegen trotzdem die schmale Treppe aufs Dach und hatten so einen schönen Blick auf den Hafen von Palma.

Schließlich besichtigten wir die ehemalige Handelsschule, die in einem kirchenähnlichen Bau untergebracht war und schlenderten über einen Spezialitätenmarkt.

Abendessen nahmen wir im La Botana ein, einem quirligen Restaurant, wo wir mit Handschlag begrüßt und später zu einem Zitronenlikör eingeladen wurden. Eine sehr empfehlenswerte Lokalität.

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