Strandspaziergang bei La Grande Motte

Heute wollten wir eigentlich zum Strand von Carnon, doch das neue Auto rollte so schön und da haben wir glatt die Abfahrt verpasst. 😮 So fuhren wir ein Stück weiter nach La Grande Motte. Dieser Touristenort entstand ab den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts aus dem Nichts und umfasst Yachthafen, Ferienwohnungen und Campingplätze. Die Zielsetzung bestand darin, Touristenströme von den spanischen Badeorten hierhin umzuleiten. Die Gründung als selbständige Gemeinde fand am 1. Oktober 1974 statt.
Die Parkplatz am Strand wurde nach einigem Hin-und-Her gefunden und wir entdeckten ein uns noch unbekanntes Stück der Strandpromenade. Wir plauderten und stellten uns vor, hier mit unseren Eltern oder Enkeln die Sonne und den Strand zu genießen. Aber vielleicht haben wir erst so richtig viel Zeit, wenn die Urenkel so weit sind? 🙂

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Sonntagmorgenrunde

Sonntagmorgen. Da ich schon zeitig ausgeschlafen hatte und Birgit zur Arbeit musste, entschloss ich mich zu einem stimmungsvollen Sonntagmorgenspaziergang. Per Bus ging es bereits um halb neun nach Agropolis (nicht zu verwechseln mit der Acropolis) und von dort immer am Fluss Le Lez entlang. Glücklich stand ich um 9.05 Uhr am Eingang zum Naturreservat von Lunaret, das nachts verschlossen ist. Im Winter sollte laut Informationstafel erst um 10 Uhr geöffnet werden, doch das Tor stand schon offen. 🙂 Zu dieser frühen Stunde schwabberten noch Nebelschwaden über dem Gewässer und die Vegetation war taufrisch. Besonders schön sangen die Rotkehlchen, doch auch Reiher, Kormorane und Enten waren mit von der Partie. Nach gut einer Stunde gelangte ich zur Hauptstraße am Friedhof Saint-Lazare. Im Carrefour Market kaufte ich noch eine Flasche Wein für den Abend und 20 Minuten später war ich schließlich wieder daheim. Da ich noch immer kein Smartphone habe, gibt’s leider keine Fotos und die Streckenführung auf Komoot nur im Planungsmodus. 😮

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Bodengewässer mit Leuchtturm

Eigentlich wollten wir heute nochmal hinauf in die Berge fahren, aber die Wettervorhersagen stimmten uns um. Statt Regen in den Bergen suchten wir Sonne in Meeresnähe. Wieder einmal ging es zum Étang de Thau – bekannt für seine Austernbänke – und wir spazierten entlang des Canal du Midi bis zu dessen Mündung in den Étang. Dort steht ein kleiner Leuchtturm, der Phare des Onglous. Wir fragten uns, was so ein Leuchtturmwärter wohl den lieben langen Tag treibt und ob es auch Leuchtturmwärterinnen gibt?

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Besuch der Pierre Fournel-Ausstellung

In unserer Montpellierzeitung wurde eine neue Ausstellung im Pavillon « Dominique Bagouet » angekündigt, die unsere Neugier erweckte. Ob es wohl der gleiche Künstler ist, von dem wir schon mal eine Ausstellung gesehen hatten? So spazierten wir zur Esplanade Charles-de-Gaulle und betraten den Pavillon. Ja, es ist der gleich Künstler – und wieder sind wir hingerissen von seinen Bildern in mediterranen Farben, gemalt und geformt mit Farbe und Sand.
Ein hübscher Stadtbummel schloss sich an, der Gelegenheit gab, besonders schöne Glückwunschkarten für bevorstehende Ereignisse auszuwählen. Zufrieden schlenderten wir zurück zu unserem Kokon, vor dessen Tür der Mimosenbaum dicke Knospen angesetzt hat. Wird bald der Frühling einziehen? Erste Niesattacken deuten darauf hin…

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Gute Vorsätze

Unsere guten Vorsätze ließen uns gleich am ersten Tag des neuen Jahres eine kleine Fitnesstour unternehmen: Die Tour sollte uns zum Tour (zu deutsch: Turm) Carbonnière führen. Der Tour Carbonnière wurde am Ende des 13. Jahrhunderts gebaut und diente als vorgelagerten Befestigung des Ortes Aigues-Mortes nicht nur zu dessen Schutz, sondern zugleich auch als Zollstelle. Schön führte der Zugang zum Turm durch sumpfiges Gelände und von oben bot sich ein herrlicher Blick über die Petite Camargue. Anfangs noch sonnenbeschienen, verdunkelte sich der Himmel zusehends und ein paar Regentropfen tropften auf unsere Kapuzen. Geschwind tranken wir zum Ende der Tour unser Käffchen und knusperten ein paar der köstlichen Weihnachtsplätzchen, die uns aus Deutschland erreicht hatten. Vielen Dank, liebe Dannigkower!

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Weihnachten 2017

Weiße Weihnachten? Diese Frage stellen wir uns jedes Jahr. Die ersten Jahre in Südfrankreich glückte es uns, in den höheren Lagen der Cevennen Schnee zu finden. Doch die letzten zwei drei Jahre war daran nicht mehr zu denken. Ob es uns wohl dieses Jahr gelingen würde, einen Schneemann zu bauen? So fuhren wir zu Heiligabend hinauf in die Berge – und tatsächlich, wir wurden nicht enttäuscht! Bei herrlichem Sonnenschein stiefelten wir auf schneebedeckten Pfaden und Forstwegen durchs Land und entdeckten einen angestauten See, den Lac de Pises. Sicher auch im Sommer ein lohnenswertes Ausflugsziel!
Der erste Weihnachtsfeiertag kam dagegen bedeckt daher. Da wir unseren Festtagsbraten zu Mittag genießen wollten, kam nur eine « kürzere » (9-Kilometer) Wanderung in Betracht. Wir fuhren an eines der Boddengewässer, das wir schon 2008 und 2009 besucht hatten. Inzwischen wurden neue Wege angelegt und wir konnten durch die ehemaligen Salinen von Frontignan spazieren. Die Gewächse auf den Salzwiesen schimmerten in allerlei Rottönen – Birgit war bestens getarnt in ihrer neuen Winterjacke. Dennoch flogen die Grau- und Silberreiher auf, bevor wir sie fotografisch bannen konnten. Schaut selbst, welch Eindrücke wir eingefangen haben!

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Portugal im Advent: Porto

Die letzte Station unserer PortugalSchnupperStippvisite im Advent war die mittelalterliche Stadt Porto am Fluss Duoro gelegen. Ja, ihr Name klingt nach Briefkosten oder Hafen oder doch eher nach Portwein?! Alle drei Optionen treffen mehr oder weniger zu. 🙂 Briefkästen stehen als Säulen in rot und blau an manchen Ecken, aber in welche wirft man am besten seine Post?! Wir wählten die rote Variante und hoffen, dass unsere Grüße eines Tages ankommen werden! Hafen – den gibt es auf jeden Fall an der Mündung des Duoro in den Atlantik. Und Portweinverkostungen können in vielen Bars vorgenommen werden, was wir auch taten. Porto ist für mich die Alternative zu Paris geworden! Ein schmuckes Städtchen mit viel Historie, freundlichen Menschen und ganz vielen Treppenstufen. 🙂 Seht selbst!

Porto bei Nacht. Ein Rundgang nach unserer Ankunft mit dem Zug, der in einer der Weinbars am Kai endete. Faszinierend die Lichter am Abend, die sich wie Brillanten im Fluss spiegelten.

Tags darauf erliefen wir uns einen Teil der Altstadt. Die Kürze der Zeit ließ mehr nicht zu, so dass wir sicherlich noch einmal nach Porto reisen werden!

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Portugal im Advent: Coimbra

Unsere zweite Station der Adventwoche in Portugal war die Stadt Coimbra. Hier ging ich mit Somaye, der Ehefrau eines iranischen Doktoranden, auf Entdeckung, denn Ralf hatte nun zu arbeiten. Er leitete die 1. Jahrestagung der sog. COST-Action, die Wissenschaftler aus Europa zusammenführt, um gemeinsam über Themen wie spezifische Pflanzenkrankheiten zu diskutieren und Forschungsergebnisse vorzustellen. Über 70 Teilnehmer hatten sich zu dieser Konferenz angemeldet. Nach dem Frühstück trennten sich also unsere Wege und am Abend kamen wir zum Austausch und zum Dinieren wieder zusammen.

Erster Tag:
Zwar regnete es immer wieder, was Somaye und mich aber nicht davon abhielt, durch den alten Stadtkern zu schlendern. Wir schauten in diverse Andenkenläden, besichtigten Kirchen und das älteste Kloster Portugals. Am Nachmittag überquerten wir den Fluss Mondego, der die Stadt in zwei Teile teilt. Die Zeit war schon recht fortgeschritten, so dass wir beschlossen, die Sehenswürdigkeiten links vom Ufer am nächsten Tag zu erkunden. Da Ralf am Abend zu einem Arbeitsessen verpflichtet wurde, schloss ich mich der deutschen Delegation zum Besuch einer Tapas-Bar an. Der Wirt war so überwältigt von den 9 Gästen mitten in der Woche, dass er jeden mit Handschlag begrüßte und uns einen Sonderpreis machte. Wobei gesagt werden muss: Die Preise in Portugal liegen oft sowieso unter den von uns gewohnten! Dies ist dem niedrigen Lohnniveau im Land geschuldet.

Zweiter Tag:
Dieser begann ebenfalls wieder mit Regenschauern. Wir hatten uns vorgenommen, die Fonte des Amores – Fontäne der Tränen zu besichtigen. In Coimbra trug sich eine tragische Liebesgeschichte zwischen Inês und Pedro zu. Ein Park mit alten Bäumen, einem Mauerrest und einer Quelle erinnert daran. Im Touristenbüro erhielten wir ausführliche Erklärungen zu weiteren Sehenswürdigkeiten. Gestärkt haben wir uns später im Bistro « The World needs Nata » – « Die Welt braucht Natas ». Nata – das sind kleine Küchlein mit Vanillepuddingcreme gefüllt. Warm gemacht und mit Puderzucker oder Zimt bestreut solo lecker. 🙂 Ein Spaziergang durch den botanischen Garten, der zur Universität gehört, rundete den erlebnisreichen Tag ab. Am Abend durften Somaye und ich am Gala-Diner teilnehmen. Da war ein Geschnatter und eine Lebhaftigkeit an den Tischen, was vom guten Klima während der Konferenz zeugte!

Dritter Tag:
Bevor wir am Nachmittag nach Porto weiter reisten, nutzte ich den Vormittag, um das Gelände der alten Universität anzuschauen. Besonders beeindruckten mich die Bibliothek und die gefliesten Wände der Kirche! Mit dem Zug ging es später in die am Duoro liegende Stadt Porto.

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Kreuz und quer durch Lissabon

Zum Texten sind wir zu müde, aber die unzähligen Fotos wollen wir schon gern mit euch teilen. Schaut selbst, was wir alles erlebt haben im schönen Lissabon!

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Erster Gruß aus Lissabon

Wir grüßen herzlich aus Lissabon! Nach bequemer Reise per Auto, Flugzeug und Metro sind wir gut in unserem geschmackvollen AirBnB-Domizil gelandet und wurden aufs freundlichste empfangen. Wir wohnen im alten Stadtteil Madragoa mit seinen engen Gassen und bunt-gefliesten Häuschen. Ein erster Schnupperspaziergang führte uns in die alten Markthalle mit seiner abwechslungsreichen Gastronomie und hinauf zur Oberstadt Bairro Alto. Die Straßenbahn der Linie 28 donnerte schon abenteuerlich an uns vorüber und erinnerte ein wenig an eine Achterbahnfahrt. Nun fiebern wir unserem Dinner in der Fado-Bar Sr. Vinho entgegen. 🙂

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