Maienlust, Maienlust …

… Winter hat fortgemusst … Alles neu macht der Mai … Komm lieber Mai und mache die Bäume wieder Grün …
Wer kennt sie nicht, die vielen schönen Zeilen zum Wonnemonat Mai. 🙂 Selbst in Kreuzworträtseln wird nach ihm gefragt! Ja, ich liebe diesen Monat von jeher besonders und dies liegt nicht nur daran, dass ich im selbigen geboren wurde! Aber ein bißchen schon! In diesem Jahr wurde es eine Feier auf unserem schönen Balkon, denn noch herrschen die letzten Tage der Ausgangssperre. Ein Ausflug war damit unmöglich! Aber Ralf wäre nicht mein Ralf, wenn er mich nicht auch unter den besonderen Umständen überrascht und verwöhnt hätte – es war ein wunderbarer Tag. :-*

Zuvor allerdings hatte er einen Termin im IRD, um seinen Rechner und diverse Unterlagen nach Hause zu holen. Die Zeit der Télétravail/Heimarbeit wird sich noch einige Wochen hinziehen und sein Büro wird in unserer Wohnung aufgeschlagen bleiben. Wir nutzten diesen Anlass, um ein wenig am Lez und im Grünen spazieren zu gehen. Einige Mitbürger konnten die Aufhebung der Verbote nicht abwarten und feierten am Flussufer mit Lagerfeuer etc. Nicht verwunderlich, dass die Polizei zugegen war und für Ordnung sorgen wollte. Wir genossen derweil die kleine Freiheit am Mittwochnachmittag (06.05.)

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Keine Zauberei

Sonntagswetter war heute im wahrsten Sinne des Wortes. Zum ersten Mal konnten wir auf dem Balkon frühstücken und auch die Heizung blieb den ganzen Tag aus. Da es ein ungerades Datum war, war ich für die Spazierstrecke und das Aufzeichnen zuständig. Zunächst kam es zu einem aller/retour (hin und her), denn wir hatten völlig vergessen, die notwendige Ausgangsbescheinigung auszufüllen und einzupacken!
Langsam fällt es schwer neue Richtungen zu finden. Dennoch gab es auch heute einíge kleine Entdeckungen. Besonders wertvoll für uns und viele andere Montpellieraner ist im Moment die grüne Oase am Ufer des Lez. Hier kann man die Augen weiden lassen und die Kinder tollen vergnügt auf dem breiten Weg herum. Im Fluss beobachteten wir große Fische und konnten uns nicht einigen, ob es Karpfen sind.

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Samstags in die Altstadt

Samstag entschlossen wir uns zu einer großzügigen Runde bis hinein in die Altstadt. Ein weiteres Mal hielten wir Ausschau nach der Sprachschule, in der sich Birgit 2007 die Feinheiten der französischen Sprache näherbringen ließ, einschließlich des Konjunktivs (zu französisch Subjonctif). 😮 Ein weiteres Mal wurde die Sprachschule nicht gefunden und die Vermutung erhärtete sich, dass die Schule gar nicht mehr existiert. Es war ja eine private Institution und die Leiterin war schon damals – vor 13 Jahren (!) – recht betagt.
Durch den Stadtbezirk Gambetta kamen wir quasi von hinten in die Altstadt, passierten eine beliebte Eclairbäckerei, und liefen hin und her allmählich zurück nach Hause. Ein paar Graffitis und sonstige Verschönerungen gab es auch wieder zu entdecken. Na schaut selbst!

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Rosen statt Mainelken

In diesem Jahr ist einiges anders – so auch am 1. Mai, dem Tag der Arbeit. Es gibt keine Maiglöckchenverkäufer in den Straßen und keine Défilés! Mainelken haben wir auch nicht gesehen, dafür jede Menge herrlich blühende Rosenstöcke in allen Farben und Größen. Nach den Wochen der Ausgangssperre wird es immer schwieriger, neue Wege und interessante Fotomotive zu finden. Heute wollte ich mal einen Blick in die große Gärtnerei werfen, denn aus dem Auto heraus konnte ich nicht genau erkennen, ob sie geöffnet ist oder nicht. Diverse Schilder deuteten darauf hin, dass der Verkauf läuft. Allerdings war das Geschäft an diesem Feiertag geschlossen.
Die Sonne wärmte uns sehr mit ihren Strahlen, so dass wir uns daheim erstmal erfrischt haben.

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Die siebte Woche

Montag standen drei Videokonferenzen auf dem Programm, die sich über den ganzen Tag verteilten. Da blieb nicht viel Zeit zum Spazieren. Aber ein großer Brief nach Piesteritz wartete darauf, in den Briefkasten befördert zu werden. Das geschah sozusagen vor Dienstbeginn um halb zehn. 🙂
Am nächsten Tag fiel der Spaziergang wetterbedingt ebenfalls recht kurz aus und führte uns lediglich zum Gemüseladen, wo wir weißen Spargel aus der Region kauften. Diesen ließen wir uns tags darauf an Birgits freiem Tag köstlich munden. Fotos gab’s dafür leider keine… 🙂
Donnerstag besserte sich das Wetter weiter und ich zog mal wieder eine etwas größere Runde. Zweierlei Brot fürs lange Wochenende wurde gekauft und dann ging’s entlang der Tramtrasse. Eine Baustelle sah recht abgesoffen aus und gegenüber stehen die Arbeiten am neuen Konservatorium auch noch immer still. Mal sehen, wann es dort weitergeht. Vielleicht am 11. Mai? Bizarr fand ich ein Werbeplakat für ein Museum zum ersten Weltkrieg, das einen dortigen Besuch als Familienausflug anpreist. Ich weiß ja nicht…

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Rundgang in der Wochenmitte

Mein freier Mittwoch und nichts zu essen für den morgigen Arbeitstag vorbereitet – da war das Ziel unseres Tagesspaziergangs eindeutig: eine Bäckerei, wo ich eine Quiche o.ä. erstehen wollte. In der sehr berühmten Bäckerei Scholler gab es nur noch Cremetorten und süße Snacks. Im nächsten Geschäft hatte ich Glück und bekam die vorletzte Lachstarte. Somit ist für mein Wohl morgen gesorgt und wir waren nach exakt einer Stunde wieder daheim.
Ein heftiger Wind wehte die Blütenpollen und Staub sehr heftig durch die Gegend. Ich kam trotz vorsorglicher Medikamenteneinnahme aus dem Niesen teilweise nicht heraus! So nahm ich zu Hause erstmal eine Erfrischungsdusche und wusch hoffentlich alle Pollen weg!

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Auf der Suche nach der Sprachschule

Letztens, genauer am 11. April, jährte sich meine Ankunft in Montpellier bereits zum 13. Mal! Corona hatte es geschafft, dass ich erst jetzt wieder daran dachte. Und wie jedes Jahr kramten wir Erinnerungen hervor und redeten auch viel über das Erlernen der fremden Sprache. Da erwachte in mir der Wunsch, nach der ersten von mir besuchten Sprachschule zu sehen. Da wir derzeit nur einen begrenzten Bewegungsradius haben, spazierten wir verschiedene Straßen entlang, wo ich die Schule vermutete. Leider war entweder meine Erinnerung vom Ort falsch oder sie existiert nicht mehr… Der erste Versuch schlug somit fehl und wir werden demnächst erneut Anlauf nehmen für eine neue Suche.

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Die sechste Woche

Wieder ist eine Woche ins Land gegangen. Sie war insofern erfolgreich, als dass unser neues Manuskript zur Genomik afrikanischer Pantoea ananatis-Bakterien, die Reispflanzen befallen, zur Publikation angenommen wurde. Aber der Reihe nach.
Montag fuhr ich mit der Straßenbahn ins Stadtzentrum und reihte mich in die Schlange der Wartenden vor der Hauptpost ein. Es galt, einen Einschreibbrief abzuholen, dessen erste Benachrichtigung uns Mitte März erreicht hatte. Doch da unsere Post im Wohngebiet aufgrund der COVID-19-Pandemie geschlossen wurde, blieb er dort zunächst einmal liegen. Nun also wurden alle Einschreibsendungen zur Hauptpost zurückbefördert, wo sie auf Abholung warteten. Endlich konnten wir die neue Fahrzeugzulassung in Empfang nehmen, denn seit einigen Tagen fuhr Birgit « illegal », das heißt ohne gültige Papiere, durch die Weltgeschichte.
Dienstag blieb ich zu Haus, da es den ganzen Tag regnete. Mittwoch, an Birgits freiem Tag, konnten wir wieder gemeinsam spazieren. Ich hatte auf der Karte gesehen, dass es einen kleinen Weg entlang des Flüsschens Verdanson geben sollte, zu dem man durch einen neuen Wohnkomplex gelangen müsste. Zwar fanden wir den Zugang, aber ein verschlossenes Tor versperrte uns den Zutritt. Also liefen wir auf bekannten Wegen durchs Wohngebiet zurück nach Hause.
Donnerstag war es an Birgit, unseren Nachmittagsspaziergang aufzuzeichnen. Tags darauf lief ich morgens zum Fischladen, in dem ich sechs mittelgroße Roguets, zu deutsch Streifenbarben, erstand. Somit stand einem leckeren Mittagsmahl nichts mehr im Wege. Bon appetit!

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Nachmittagsspaziergang

Nach dem Dienst traf ich einen etwas lustlosen Ralf im Heimbüro an, der gar nicht so recht raus wollte heute! Er meinte: Langweilig! Wohin sollen wir denn noch gehen? Ich spornte ihn an und sagte: Wir werden schon was finden! Und so war es dann auch. Je weiter wir liefen desto gesprächiger wurde Ralf und seine Miene hellte sich auf.
An der Straßenbahnhaltestelle kontrollierten Polizisten die Wartenden – kein Wunder, denn nach reichlich drei Regentagen schien heute die Sonne und viele wollten wieder an die Luft!

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Feuchter Entdeckungsgang

Wie vorhergesagt begann es am Sonntagmorgen zu regnen. Am Nachmittag hellte sich der Himmel etwas auf, so dass wir entsprechend gekleidet und ausgestattet zu einem Spaziergang aufbrachen. Die Luft war geschwängert von Fliederduft und Frische. Die paar Regentropfen wurden vom Schirm abgehalten. Ausgelüftet und mit neuen Eindrücken kehrten wir heim und hielten eine gemütliche Teestunde ab. Genießt den Frühling bei euch daheim!

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