Zwiebelsauce à la Belgique

Anlässlich seines letzten Arbeitsbesuches in Belgien wurde Ralf von Claude und seiner Familie zu einem typisch belgischen Essen eingeladen. Die dort gereichte Zwiebelsauce wurde nun gleich mit den douce sanften Cevennenzwiebeln ausprobiert. Dazu gab es Bratklops, Kartoffelbrei und Salat aus der kürzlich geerbten Porzellanschüssel – ein wahrer Sonntagsschmaus!

A noter – zu beachten: Nach dem letzten Update scheint mir das Erstellen einer Galerie recht kompliziert geworden zu sein! Daher ist diese Galerie genau in verkehrter Reihenfolge! Vielleicht gelingt mir eines Tages die Inversion!!! Bis dahin – tant pis!

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Oma und die Teppiche

Nach dem verregneten Unwettertag gestern – wir persönlich sind bisher von Schäden verschont geblieben! – schien heute die Sonne. Ralf schlug einen Ausflug nach Lodève vor. Eine neue Ausstellungshalle war eröffnet worden. Teppiche, gewebt nach Vorlagen von Werken verschiedener Expressionisten, wurden gezeigt. Ich musste sofort schmunzelnd an Lukas’ Ausspruch: Oma hat ja einen Teppich an! denken. Ein Spaziergang durch Lodève auf der Suche nach dem Hopital St. Jean rundete den Vormittag ab. Auf der Heimfahrt sahen wir das ausgewaschene Flussbett entlang der Autobahn, die durch die letzten Starkregenfälle beschädigt wurde. Zu Hause ging Ralf daran, ein neues Rezept, das er von einem Kollegen in Belgien lernte, auszuprobieren.

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Tag des offenen Denkmals

Dieses Septemberwochenende stand ganz im Zeichen des Kulturerbes in Montpellier. Wir besichtigten am Sonntagvormittag das Schloss Mogère und seinen Garten. Besonders interessant waren das muscheldekorierte buffet d’eau – Wasserbüffet und das Aquadukt mit ausrangierter Pumpenanlage. Schön anzusehen auch die Alpenveilchenwiese und die riesigen Pinien. Das Innere des Schlosses in Privatbesitz ist teilweise renovierungsbedürftig. Der jetzige Besitzer führte die Besucher mit vielen nichtssagenden Ausführungen durch drei der Salons im Erdgeschoss. Dies war ein angenehmer, entspannender Sonntagsausflug, bevor Ralf am Abend auf Reisen nach Brüssel geht.

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Der Glücksweg

Herrlichstes Herbstwetter mußten wir einfach zum Wandern nutzen. Ralf schlug eine Tour über ca. 16 km und 550 Höhenmeter in den Cevennen vor. Zum Frühstück bereitete Ralf Pancakes aus meinen am Vortag produzierten crasheiern zu. Sehr lecker mit Brombeermarmelade und Zitronenlikör. Nach knapp 2 Stunden Anfahrt gelangten wir zum Parkplatz von Fayverolles, wo wir von zwei minderjährigen Kätzchen begrüßt und beschnuppert wurden. Gleich zu Beginn des Weges stand das Schild chemin de bonheur – zu deutsch Glücksweg. Der gut markierte Weg führte uns durch blühende Heidekräuter, saftig grüne Kastanienwälder und verträumte Ortschaften. Nach dem Durchqueren von Les Plantiers verließ uns scheinbar das Glück: Wir verbiesterten uns auf einem Pfad, der in einem dichten Farngestrüpp endete. Nicht nur meine panische Angst vor Wildschweinen bewegte uns schließlich zum Umkehren. Dies war goldrichtig. Nur 50 m weiter, hinter einer Kurve, stießen wir auf den offiziellen Weg! Die Verirrungen hatten uns eine gute Stunde Zeit und einiges an Kraft gekostet. Nach dem erneuten heftigen Aufstieg genossen wir den Blick auf die Landschaft und die Weite der Cevennen. Brombeersträucher hielten ihre süßen Früchte für uns bereit. Eine Blindschleiche kreuzte unseren Weg. Geier zogen ihre Kreise. Eine kleine Regenhusche verdampfte auf unseren verschwitzten Wanderbeinen und ein Regenbogen flimmerte in der Luft. Der gemächliche Abstieg zog sich hin und so kamen wir erst im Finstern zu Hause an. Schnell kochten wir uns ein Abendessen und saßen noch lange auf dem wohltemperierten Balkon.

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Unterwegs im Tal des Glücks

Sonntag war Sonnenschein angesagt! Birgit & Ralf juckte das Wanderbein und der Berg rief… Dank Komoot wurde eine Tour nach Birgits Gusto geplant: 15 km und 400 Höhenmeter wurden gewünscht. Das ließ sich einrichten. Zunächst fuhren wir zum Office de Tourisme am Mont Aigoual. Nach knapp 2 Stunden Fahrt hinter Sonntagsfahrern begaben wir uns um halb elf auf einen abwechselungsreichen Rundkurs. Anfangs war es noch recht frisch in dieser Höhe und flotten Schrittes ging es vom Col de la Serreyrède zum Col de la Caumette. Danach folgte ein herrlicher Wanderweg mit Blick übers Land. Wenn der Ginster blüht, muss es da schön sein! 🙂 Halbzeit war am Dorfrand von Camprieu, wo sich auch die Abime de Bramabiau befindet. Wir ließen das Dorf rechts liegen und schwenkten auf den Rückweg ein, der uns zunächst zu einem schönen kleinen Badesee unterhalb einer Wochenendvillensiedlung führte. Dort gab es altersgerechte Picknickplätze und Motive für Birgits kolumbianisches Skizzenbuch. Anschließend fanden wir den Weg ins Tal des Glücks – dem Vallée du Bonheur. Bonheur, zu deutsch Glück, ist der Name des Baches, der sich in diesem Hochtal dahinschlängelt. Über Wiesen und durch Buchenwald ging es zurück zum Auto. Vor der Rückfahrt wurden Cévennenzwiebeln, die berühmt sind für ihre Milde, erstanden, und später gesellten sich auf der Heimfahrt noch Äpfel vom Bauernhof dazu. Nun freuen wir uns auf ein schönes Apfel-Zwiebel-Ragout… 🙂

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Sommerbesuch

Karin war da! Auch der längste Urlaub geht irgendwann einmal zu Ende! Heute morgen hieß es Abschied nehmen von Karin. Wir verlebten viele schöne Stunden und konnten einiges unternehmen. Sie begannen mit dem Wanderwochenende in der Ardeche und wurden fortgesetzt mit einem Ausflug nach Sète mit Schwimmen im kühlen Meer und Touristengefühl beim Essen in einer Strandbar; einem Bummel über den Samstagsmarkt – abends wurde dann gegrillt und wir verspeisten die frischen Lebensmittel; einer kolumbianischen Nacht mit Picknick unter Pinien, Tanzen und Open-Air-Kino; Wellenreiten in Carnon; Kinobesuch im Utopia; Stadtbummel und Crêpes in Montpellier u.v.m. Karin kochte für uns und schwamm begeistert im Residenzschwimmbad. Kartenturniere und Lesestunden rundeten die Besuchszeit ab. Nun wünschen wir dir gute Fahrt, liebe Karin! Auf ein baldiges Wiedersehen!

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Wandern in der Ardèche

Karin ist da! Nach 2000 km Fahrt auf ihrer Triumph Tiger 750 trafen wir sie in der Ardèche, wo wir ein hübsches Gite ausfindig gemacht hatten. Zwei Alternativtouren standen zur Auswahl – die Damen entschieden sich für die sportliche Variante. 😮 Also ging es am Samstag auf einen 19 km-Rundkurs, der uns 800 Höhenmeter bescherte! Hoch ging es gut, erst einen frei gestalteten Passionsweg mit mehr als 14 Stationen, danach kontinuierlich auf einem alten römischen Weg. Oben angekommen genossen wir ein gemütliches Picknick auf einer sonnenbeschienenen Wiese, bevor es bald steil bergab ging. Das uns entgegenkommende Pärchen konnten wir nur insgeheim bedauern… Auch unsere Beine wurden zusehens müder, doch tapfer erreichten wir das Ziel in Burzet. Abends schlemmerten wir lecker in einem netten Dorfrestaurant und genossen eine gute Flasche Rotwein aus dem Tal der Rhone. 🙂

Sonntag hiess es Abschied nehmen. Doch vor der Abfahrt stand das Entscheidungsspiel im Tischtennis an: Karin gegen Ralf. Ralf gewann! 🙂 Auf der Fahrt nach Montpellier fuhren wir nochmals in ein Gebiet, das wir schon von einer früheren Silvesterreise her kannten, den Bois de Païolive. Dort gibt es eine Reihe bizarrer Felsformationen zu bewundern. Vom Parkplatz aus suchten wir den Weg zur Skulptur « Bär und Löwe » – und glatt verliefen wir uns. Dank Birgit fanden wir den Rückweg zum Auto und durften feststellen, dass die Skulptur ja gleich neben der Strasse steht! Danach unternahmen wir eine leichtere Rundwanderung entlang der Corniches mit herrlichen Ausblicken ins Tal des Chassezac. Einfach ein herrliches Wochenende nach unserem Gusto!

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Was es noch so zu sehen gab …

Ich bin in Gedanken immer wieder in Kolumbien und sortiere Fotos, Erinnerungen, Souvenirs. Da ich die kommenden beiden Wochenenden Dienst habe, werden Ralf und ich nichts gemeinsam unternehmen können. Um kein zu großes Blogloch entstehen zu lassen, habe ich mich entschlossen, noch ein paar thematische Fotogalerien, ohne viel Text, zu gestalten. Wenn ihr Erläuterungen möchtet, dann ruft an oder schreibt uns. 🙂

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Bogota, die Zweite

Ich sag es gleich vorweg: Das wird ein Bildermarathon und es steht euch frei, euch das anzutun! Glaubt mir, ich habe nur die schönsten Fotos ausgewählt… Das war nicht leicht und ich habe in Gedanken alles noch einmal erlebt! Gänsehaut.

Nach den Tagen an der Karibik waren wir ziemlich froh, in das 15 °C kühle Bogota zu kommen. Wir Mitteleuropäer sind für das tropische Klima doch weniger geschaffen. Aber im Urlaub ist das für ein paar Tage ok! In Kolumbiens Hauptstadt wurden wir wieder rundum von Alejandra, Hector und Yolanda verwöhnt! Die Herzlichkeit der Kolumbianer ist einfach umwerfend. Doch eine Ausnahme gibt es auch hier: Wenn es darum geht, in den Stadtbus Transmilenio einzusteigen, heißt es kämpfen, kämpfen, kämpfen! Ich bekam beinahe eine Herzattacke, als wir das erste Mal dieses öffentliche Verkehrsmittel nutzen wollten! Horrible! Ich hab es überlebt und kann heute darüber lächeln. Nun also auf durch Bogota!

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Indianer, Hitze und Karibik

Am letzten Tag in Tayrona wurden unsere Kondition und die Wanderbeine nochmal so richtig gefordert! Die Wanderung zum Indianerdorf Pueblito Chairama war einmalig. Zunächst ging es richtig hoch in die Berge bis zur Siedlung. Von dieser sind angeblich nur 4% für die Touristen zugänglich. Indianer in weißen Baumwollkitteln begegneten uns; wollen aber nicht fotografiert werden, was wir durchaus verständlich finden! Nach einer kurzen Verschnaufpause kletterten wir über Felsen, hangelten uns über natürliche Brücken bis zur Karibikküste hinab. Das erfrischende Bad war gleichzeitig Erlösung und Mobilisation für den bereits bekannten Rückweg am Strand entlang. Unser junger Guide Angelo gratulierte uns am Ende und staunte schon etwas über die Altersangaben, die wir im Gästebuch der Indios zurückließen. 😉

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