Der Sommeranfang in Montpellier

Nachdem wir am Morgen Mona per Videoanruf zum Geburtstag gratuliert und wieder mal Tischtennis gespielt hatten, spazierten wir am Nachmittag durch die Innenstadt von Montpellier. Ziel war eigentlich Ralfs Lieblingseisladen, aber dort war es dermaßen überfüllt, dass wir das Vorhaben verschoben. Dafür gab es einen Apero auf unserem wohltemperierten Balkon – der Sommer hält Einzug und damit wird auch wieder die 30 °C Marke erreicht bzw. überschritten! Das traditionelle Fest der Musik fällt in diesem Jahr wegen Corona aus; einige werden private Partys abhalten. Vielleicht tanzen auch wir in den Sommer. 🙂

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Sonntagswanderung durch die Karstlandschaft bei Camp Puech

Wie gesagt, am Sonntag sollte es wieder auf Wanderschaft gehen. Als Ausgangspunkt wählten wie Camp Puech, wo wir schon einmal eine tolle Wanderrunde gedreht hatten. Diesmal jedoch durften wir unser Auto nicht auf dem kleinen – nun nicht mehr existierenden – Parkplatz am Rande des Gutes abstellen. Uns wurde gesagt, die Eigentümer hätten gewechselt und Wanderer wären nun nicht mehr auf dem Privatgelände geduldet. In der Tat waren ringsum Pferdekoppeln angelegt worden. Vielleicht ein Zuchtbetrieb? Wie auch immer, uns wurden auf diese Weise ein paar Bonuskilometer spendiert, die aber zu verschmerzen waren.
Die Wanderung zog sich zunächst am Rande der Hochebene entlang. Den kaum erkennbaren Abzweig zur alten Kapelle ließen wir rechts liegen, da er offensichtlich über Privatgelände führte. Mal ging es durch karstige Felsformationen, mal an verwitterten Felslandschaften en miniature vorbei, dann wieder durch schönes Waldgelände oder an Feldrainen entlang. Für Abwechslung war gesorgt! Picknick gab es auch wieder, na klar! Und diesmal hoch über dem Tal der Mittelmeer-Auvergne-Autobahn. Wie klein die geschäftige Welt dort unten lag und wie friedlich wir in der Höhe saßen…

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Spaziergang am Samstag

Der Wetterbericht sagte durchwachsenes Samstagswetter voraus, so dass wir uns zu einem Stadtspaziergang entschlossen. Wir nutzten die Straßenbahn, um bis zum Bahnhof zu fahren und von dort in Richtung Markthalle zu laufen. In deren Nähe befindet sich ein Schuhladen für « pieds sensibles » – sensible Füße – und ich war auf der Suche nach Sommerhausschuhen, die ich dort übrigens auch bekam!
Die Regenschirme erwiesen guten Dienst, aber die Temperaturen waren derart mild, dass uns der Niederschlag nichts ausmachte. Wir erstanden noch einige Postkarten, u.a. für unsere Mona, die bald Geburtstag hat. Zum Schluß drehten wir eine Runde durch die Kunstgewerbesammlung im Nef. Frisch durchlüftet kamen wir gegen Mittag wieder daheim an. Später lichteten sich die Wolken und die Sonne kam hervor. Aus diesem Grund bereiteten wir unsere Sachen für eine Sonntagswanderung vor.
Die Cevennenurlaubsberichte sind nun auch vollständig veröffentlicht; viel Freude beim Lesen!

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Kurzurlaub in den Cevennen

Endlich war es so weit! Unsere langersehnte Urlaubsreise stand bevor. Allerdings verlief sie ganz anders als ursprünglich geplant. Eigentlich wollten wir ja in Deutschland Enkelurlaub am Senftenberger See und in der Sächsischen Schweiz verleben, gefolgt von einem Abstecher in die belgischen Ardennen. Nun, SARS-CoV-2 machte uns einen Strich durch die Rechnung und wir durften uns Ende Mai maximal 100 km von unserem Wohnort entfernen. Wohin also? Unweit von Mende sollte es uns in die Cevennen führen.
Nach gemütlichen Anfahrt auf landschaftlich schönen Straßen, unter anderem entlang des Vallée-Française (« französisches Tal »), fuhren wir zunächst nach Balsièges, um dort eine kleinere Wanderung zu unternehmen. Es dauerte nicht lange, bis wir die ersten Orchideen am Wegesrand erblicken sollten. Orchideen wurden uns zu einem ständigen Begleiter auf unseren Touren in den Cevennen. Immer wieder sind wir fasziniert von ihrer Schönheit und Vielfalt, aber auch von ihrer weiterverbreiteten Anwesenheit.
Oberhalb von Balsièges erkundeten wir eine alte Kapelle und die etwas tiefer gelegene Eremitage, in der der Einsiedler Antoine Luquet Mitte des 17. Jahrhunderts hauste und die Kapelle mit Hilfe des ansässigen Pfarrers und seiner Gemeindemitglieder einrichtete. Doch bereits vor ca. 4500 Jahren war dieser Ort besiedelt!

Nach weiteren 30 Minuten Fahrt erreichten wir schließlich La Fage, einen kleinen Weiler auf ca. 1200 m ü. M. Nachdem wir von den Besitzern des Ferienhauses, einer ehemaligen Scheune, freundlich empfangen und eingewiesen worden waren, machten wir uns auf zu einem erstem Erkundungsgang durch das kleine Örtchen. Der Ginster blühte irre gelb und duftete kräftig, aber auch Schwertlilien und Mohn gediehen üppig. Als Besonderheit besitzt der Ort noch eine Unwetteralarmglocke, die im Falle eines tourmente (plötzlicher und heftiger Sturm) die Einwohner warnen und den Weg zurück zum Hof weisen sollte.

Wanderung am Pfingstsonntag, den 31. Mai

Die erste größere Wanderung begann in Lanuéjols, wo wir zunächst von den Überresten eines römischen Mausoleums überrascht wurden! Solch ein Monument hatten wir im Lozère nicht erwartet, so dass wir ihm erst einmal unsere volle Aufmerksamkeit widmeten. Genauso aufmerksam betrachteten wir die herrlichen Rosenbüsche und später den Goldregen, der wie ein Wald im Wald wuchs und gerade in voller Blüte stand. Durch den Ort ging es durch Weideland auf trittsicheren Pfaden bis zum Château du Boy, welches sich still und friedlich in der Sonne präsentierte. Spätere Recherchen ergaben, dass hier therapiewillige, ehemalige alkoholkranke Mitbürger während einer achtwöchigen Kur auf ihr neues Leben vorbereitet werden. Eine sehr schöne Anlage ist das!
Danach begann der Aufstieg, der leichtfüßig zu bewältigen war. Auf dem Plateau lagen entwurzelte, noch jung scheinende Bäume zu Hauf herum. Wir fragten uns, ob sie Opfer eines Unwetters geworden waren oder eine planmäßige Rodung stattgefunden hatte. Eine Antwort fanden wir nicht. Der breite Waldweg zog sich unterm Blätterdach dahin und am Waldesrand machten wir Halt für ein Picknick. Anschließend liefen wir auf einem rumpeligen Forstweg hinab bis nach Launéjols. Dort freuten sich unsere Füße über den Schuhwechsel. Ich ließ, wohl vor Erschöpfung 😮 , meine Sonnenbrille auf dem Mäuerchen liegen. Dies bemerkte ich unglücklicherweise erst am Gîte, so dass Ralf noch einmal mit mir zurück zum Parkplatz in Lanuéjols fuhr – zu meiner Freude war die Brille noch da! Es wäre nicht die Erste, die mir durch Mißgeschick und Unaufmerksamkeit abhanden gekommen wäre!!

Wanderung am Pfingstmontag, den 1. Juni

Für heute vormittag war gutes Wanderwetter vorhergesagt, so dass wir relativ zeitig aufbrachen. Ralf hatte eine Tour über den Causse de Sauveterre – Plateau der geretteten/geschützten Erde – geplant. Die Tour begann in Molines, einem Ort am Tarn. Gleich zu Beginn fesselte uns wieder ein wunderschön üppig blühender Rosenstrauch, an dem wir nicht so leicht vorbei kamen. Zwanzigzwanzig scheint ein Rosenjahr zu sein! Danach liefen wir ein Stück auf der Nationalstraße, bis es steil auf sog. SingleTrails hinan zum Plateau ging. Immer wieder blickten wir hinab auf Ispagnac, den Fluß, die schöne Bergwelt. Jede Menge Blumen und vor allem vielfältige, blühende Orchideen säumten den Weg und beblümten die Wiesen! Einfach herrlich anzusehen! Durch einen Hohlweg, wo ein Zaunkönig unwirsch versuchte uns wegzulocken, gelangten wir zu einem abgelegenen Örtchen. Eine Unwetterglocke und einige Steinhäuschen bildeten den Ortskern. Wir mussten sehr genau schauen, ehe wir den weiterführenden Wanderweg in der Umgebung entdeckten. Das umliegende Weideland, die vielen Steinhaufen und aufgeschichteten Mäuerchen erinnerten uns an Urlaube in Irland sowie Schottland. Alles war so friedlich und der weite Blick übers Causse – unbeschreiblich! Am höchsten Punkt ließen wir uns für ein Picknick nieder. Langsam begann der Wind sich zu verstärken und Wolken zogen auf. Der angekündigte Regen nahte. So hielten wir uns nicht länger auf, sondern begannen den Rückweg. Bis zum Mas André zerrte der Sturm an uns; später ging es in Serpentinen durch ein Waldstück immer weiter hinab. Bald kam Molines wieder in Sicht. Nach dieser Wanderung hatten wir erstmals seit langem Blasen an den Wanderfüßen. 🙁 Wie mag es weitergehen? Doch nun waren wir erstmal glücklich und voller schöner Eindrücke vom heutigen Wandertag!

Wanderung am Dienstag, den 2. Juni

Eine Tour sollte uns in die Schlucht des Flüsschens Bramont führen (Gorges du Bramont). Ursprünglich wollten wir vom Parkplatz im Tal aufs Plateau aufsteigen und dann in der Talsohle zurückwandern. Doch am Vorabend sah ich, dass wir die Tour auch direkt am Ferienhäuschen beginnen können, dann allerdings invers, also erst runter und zum Ende wieder hoch. Da wir gern mal auf unser Auto verzichten wollten, entschieden wir uns für diese Variante, die uns auch von unseren Gastgebern am Anreisetag empfohlen worden war.
Auf einem gemütlichen Feldweg ging es vorbei an Blumen und Kühen, die sich für uns zu einer Miss-Kuh-Wahl aufstellten. Das sah lustig aus! 🙂 Auch sahen wir gelben Enzian und uns wurde klar, warum an einem der Vortage ein Mann mit so einer riesigen Forke am Wege herumstromerte. Er war wohl auf Enzianwurzelernte.
Nachdem wir ein altes Cevennengut passiert hatten, zog sich ein wunderschöner Pfad langsam absteigend durch den Wald. Große grüne Eidechsen wurden gesichtet. Plötzlich stürzte Birgit mit einem Schrei auf mich zu. Nein, kein wildes Tier. Sie war gestolpert und fürchtete, auf ihre Knie zu stürzen. Ich konnte sie grad noch halten. Ein Glück, denn das ganze geschah am Rande eines steil abfallenden Wegstücks und hätte böse enden können! Vielleicht waren wir schon etwas unterzuckert und daher unaufmerksam, doch für unser Picknick hatten wir uns ein Plätzchen am Ufer des Bramont ausgesucht, der bald darauf in Sichtweite kam.
Nach dem Picknick und Fußbad (für Birgit) liefen wir im Talgrund stetig bergauf, bis wir zu einem Bauernhof mit alten und neuen Landmaschinen kamen. Ein Hund stürzte auf uns zu, war aber friedlich und wurde von seinen Besitzern zur Ordnung gerufen. Auch ein paar Ziegen meckerten im Stall. Der Hofladen hatte allerdings geschlossen, so dass kein Ziegenkäse (Pélardon) in unsere Rucksäcke kam. Unser « Heimatdorf » war schon in Sichtweite. Allerdings mussten wir noch einmal durchs Tal des Bramont und auf der Gegenseite auf schmalem Pfad steil durch hohes Gras und Unterholz aufsteigen. Bei der Gelegenheit holten wir uns wohl die ersten paar Zecken in diesem Urlaub, die wir aber rechtzeitig bemerkten und entfernten. Schlimmer noch waren die nun weit angeschwollenen Blasen an unseren Hacken. Ob wir am nächsten Tag wohl nochmals wandern könnten? Auch war die Wettervorhersage nicht sehr vielverspechend…

Wanderung am Mittwoch, den 3. Juni

Unsere letzte Urlaubswanderung führte uns in die Gegend des Col de Montmirat, ca. 20 Autominuten von La Fage entfernt. Beide waren wir etwas durch die Wanderblasen am Fuß beeinträchtigt, doch wir wollten es probieren zu wandern. Mit entsprechenden, am Vorabend in der Apotheke besorgten Pflastern verarztet liefen wir vorsichtig los. Bei mir ging es relativ gut, aber Ralf hatte zunächst Mühe eine komfortable Wanderposition zu finden.
Unsere Augen und wir wurden bei dieser Randonée wieder vom Anblick der schönsten Blumenwiesen verwöhnt. Plötzlich huschte etwas vor unseren Füßen vorbei: Es war eine Blindschleiche, die von Waldameisen attackiert wurde. R(i)etter Ralf machte sich sogleich an eine erfolgreiche Rettungsaktion. Danach fühlte auch er sich leichtfüßiger und konnte die schöne Umgebung genießen bis, bis es auf zugewachsenem Pfad weiter ging und wir von einer Zeckeninvasion überfallen wurden! Schnell zogen wir uns lange Sachen über und versuchten rasch voran zu kommen. Am Wiesenrand machten wir Rast, denn wir glaubten uns hier sicher vor den Plagegeistern! Weit gefehlt! Auch hier krochen sie an uns herum, so daß wir erneut flüchteten. An den nächsten Tagen beobachteten wir uns besonders aufmerksam und sind inzwischen frei von Zecken! Wer braucht diese Tierchen?
Am Ende der Wanderung mußten wir noch einmal alle Kräfte für einen letzten Aufstieg aufbieten und ließen uns oben von dem schönen weiten Blick über die Landschaft aufmuntern. 🙂

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Das Baugewerbe boomt!

Heute mal wieder ein Baustellenrundgang, wobei wir feststellten, daß die Bauvorhaben in unserem Quartier zugenommen haben – es staubt, brummt, gurgelt und rasselt an allen Ecken und Enden. Von frischer Luft schnappen waren wir weit entfernt. Dennoch interessant die Fortschritte, besonders die vor unserem geliebten Kino, zu sehen! Dieses soll wahrscheinlich ab 22.6. wieder öffnen dürfen! Mal schauen, was das wird! Ein neues Programm gab es noch nicht. 😉
Morgen geht es nun für ein paar Tage in die Berge, ins Grüne und ohne Netz. Also nicht wundern, wenn ihr nichts von uns hört oder seht! Bis denne!

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Wanderung am Ende der Welt

Cirque du bout du monde – Bogen am Ende der Welt. Sonntag war es so weit, dass wir mal wieder in dieses Wandergebiet aufbrachen. Schon einige Male waren wir dort und Wege auf verschiedenen Höhenstufen bieten sich für einen Rundweg an. Ginster und Glockenblumen begleiteten unseren Weg und die waldreiche Vegetation schützte uns vor allzu viel Sonnenschein. In der Visorando-Wegbeschreibung hatten wir etwas von 420 Höhenmetern gelesen, die wir so nun gar nicht fühlten. Und in der Tat, es waren nur knapp 300 Höhenmeter. Dennoch hoffen wir, ausreichend fit zu sein für unseren 5-tägigen Kurzurlaub in den Cevennen.

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Eröffnung der Wandersaison

Der Frühling und das Erwachen der Natur, insbesondere im Monat Mai, sowie mildes Sonnenwetter beflügelten uns an diesem WE. Ralf hatte nach dem Ende der Ausgangssperre gleich wieder zu planen begonnen, so dass wir am Samstag frohgelaunt in Richtung Homs fuhren. Wie versprochen blühten bereits die Wiesenblumen und dazwischen immer wieder Orchideen verschiedenster Art. Dazu Vogelgezwitscher und der Gang durch den idyllischen Ort, wo uns besonders die herrlichen Mohnblumen mit ihren tollen Blüten bezauberten. Danach ging es durch ein Areal mit Felsenformationen und hinein in einen Wald. Einiges kam uns bekannt vor und zu Hause entdeckten wir im Wandertagebuch, dass wir vor 10 Jahren schon einmal eine ähnliche Wanderung unternommen hatten 🙂 Den Wandertag ließen wir auf dem Balkon bei lauen Temperaturen und einem Kartenspiel gemütlich ausklingen.

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Mit 59 Jahren fängt das Leben an

Mit 59 Jahren hat man Spaß daran! Nun bin ich also wieder zwei Jahre älter als mein Schatz und kann meine Altersweisheit raushängen lassen. 🙂 Am Donnerstag unternahm ich einen kürzeren Spaziergang, um mal zu sehen, ob unser Postbüro wieder öffnet. Denn schon seit Wochen liegt ein uneingelöster Scheck im Fach und möchte unserem Konto gutgeschrieben werden. Und ja, zwei halbe Tage pro Woche wird die Post wieder Besucher empfangen. Nun, das wird sicher eine lange Schlange geben… Am Freitag holten wir im Maison pour tous (Volkshochschule) die zwei Masken ab, die jedem Bürger der Stadt gesponsert werden. Im 10-Minuten-Takt waren Termine per Internet vergeben worden und pünktlich auf die Minute standen wir vor dem Gebäude. Anschließend konnten wir uns noch ein wenig im angrenzenden Garten umschauen, bevor wir leckeren Kabeljau beim Fischhändler kauften.

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Geburtstagsfreuden

Der 20. Mai ist immer ein ganz besonderer Tag, weil es mein Geburtstag ist! 🙂 Mein Schatz musste sich schon zeitig aus dem Haus schleichen, um in ihrem maison de retraite zu wirken. Nach dem Ausschlafen erfreute ich mich zunächst einmal am hübschen Geburtstagsfrühstückstisch. Ich war noch beim Essen, da klingelte bereits zum ersten Mal das Telefon: Mein Bruder. Kurze Zeit später waren meine Eltern dran. Um 10 Uhr jedoch stand eine Videokonferenz mit einer Konsultingfirma und einem Institut für Sozialwissenschaften in Wien auf dem Programm, wo es um die Verbesserung der Gestaltung europäischer Forschungsnetzwerke ging. Das war nett, interessant und konstruktiv.
Am zeitigen Nachmittag kam Birgit von der Arbeit und überraschte mich mit einer Erdbeertorte. 🙂 Danach brauchten wir etwas Bewegung. Doch wohin? Ach, es war noch nicht so spät und es lohnte sich, nach Carnon ans Meer zu fahren. Welch ein Treiben am Strand! Sandburgen wurden gebaut, Ball gespielt und ein paar ganz Mutige trauten sich gar ins Wasser. Wir ließen uns unsere Füße beplätschern und erfreuten uns des Sonnenscheins. Nach diesen Aktivitäten hatten wir auch guten Appetit für die abendliche Käseverkostung. Fünf Leckereien hatten wir tags zuvor erstanden und eine jede war ein Leckerbissen! Irgendwann ging die Sonne unter, die Frösche quakten, der Wein tat ein übriges – glücklich und müde fielen wir in die Federn. *schnarch schnarch*

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Geburtstagsvorbereitung

Ich hatte Ralf im Vorfeld seines Ehrentages befragt, wie er sich seinen Geburtstag in diesem Jahr vorstellt, denn Ausgehen oder in einem Restaurant essen – das war noch nicht möglich. Er wünschte sich eine Käseplatte und so gingen wir am Vorabend des 20. Mai gemeinsam in die Stadt, wo wir für das Geburtstagsdiner einkauften. Dabei konnte ich erfreut feststellen, dass langsam wieder Leben in der Innenstadt erwachte und für ein Eis blieb auch noch Zeit. 🙂

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