Marseille

Ich fange mal mit dem letzten Tag an, da ich versuche, etwas von komoot zu verstehen. 🙂 Wir hatten vor, auf das Dach des Kulturzentrums Friche la Belle de Mai zu steigen. Leider war das am Sonntag nicht möglich. Wir sahen uns bei Tageslicht nochmals auf dem Gelände um und liefen dann zum Park Longchamp. Dort vergnügten wir uns mit Beobachtungen und dem Bestaunen des gigantischen Wasserschlosses! Vor der Rückreise genehmigten wir uns einen originalen Couscous mit Gemüse und Hühnchenfleisch. Gegen 16h kamen wir in Montpellier an und verbrachten einen ruhigen Restsonntag daheim.

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Wochenend & Sonnenschein

Nach arbeitsreicher Woche – Birgit im Altenheim und ich auf der dritten Jahrestagung der COST Action SUSTAIN in Banyuls-sur-Mer – meinte es die Sonne gut mit uns und lockte ins Freie. Samstag ging’s zum Strandspaziergang nach Carnon und am Sonntag spazierten wir am Südufer des Lac du Salagou entlang. Dort erinnerten wir uns an Christian, Ina, Lukas und Emma, wie sie ihr südfranzösischer Familienurlaub auch an diese Stelle führte. Auf dem Zeltplatz herrschte noch Leere; nur Tagesausflügler waren per pedes, pedal und in Begleitung etlicher Hunde unterwegs. Schaut selbst, was uns vor die Linse kam…

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Winterepisode – Heimreise

Die ereignisreichen Tage waren vorüber. Bei trockenen Straßenverhältnisse traten wir am Dienstag gegen 9 Uhr die Heimreise an. Im Centre de vacances – Urlauberzentrum des Dorfes gaben wir die Schlüssel ab. Dort herrschte emsiges Treiben. Schulkinder aus Lausanne verbrachten ihre Ferien hier und befanden sich im Aufbruch zum Tagesabenteuer – Erinnerungen an unsere Ferienlagerzeiten kamen auf 🙂 Mit einem Glas Konfitüre als Gastgeschenk und guten Wünschen wurden wir herzlich verabschiedet. Wir sind uns jedoch beinahe sicher, dass wir zu einer anderen Jahreszeit wiederkommen werden, denn das Vercors ist ein sehr abwechslungsreiches, gut erschlossenes Wandergebiet! Auf der Fahrt nach Montpellier besichtigten wir noch eine Klosterruine aus dem 11. Jahrhundert sowie die durch ihre schwarzen Oliven berühmte Stadt Nyons. Dort aßen wir in einer Crêperie lecker zu Mittag und staunten über die ausgestorbenen Straßen. Im Sommer herrscht hier sicherlich ein anderes Flair. Durch das Tal der Bueche und das Departement la Drôme näherten wir uns immer weiter den südfranzösischen, bereits frühlingshaften Gefilden. Am späten Nachmittag trafen wir in Montpellier ein und besuchten am Abend zum Ausklang unseres kurzen, aber erholsamen Winterurlaubs einen Ballettabend der besonderen Art .

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Winterepisode Tag 3

Der letzte Tag in Saint-Andéol brach an. Würde die Sonne heute scheinen? Zumindest lag genügend Schnee für die heiß ersehnte Schneeschuhwanderung. 🙂 Wir fuhren nach Gresse-en-Vercors, einem kleinen Wintersportort im Nachbartal. Sehr gut ausgeschilderte Parkplätze und Wanderwege vereinfachten den Start in den Schnee. Wolken und Sonne begleiteten uns auf der 10 km langen Wanderung durch Wald und über Wiesen. Teilweise waren wir die Ersten, die ihre Spuren im Schnee hinterließen. Diesen schönen Tag ließen wir mit einer Lesestunde und einem Spielchen Carcassonne ausklingen.


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Winterabenteuer Tag 2

Wir sind wie gesagt mit Sommerreifen losgefahren, da in unseren Breiten keine Winterreifen vonnöten sind. Ralf hatte vorsorglich Winterschutzschuhe und Schneeketten besorgt, was sich positif auszahlte. Der Zweite Urlaubstag begann verregnet, so dass Ralf flugs eine Autorundfahrt durch die Umgegend zurecht plante. Wir kamen an einen großen Stausee, über den zwei spektakuläre Hängebrücken, zwei Ausläufer des Sees verbindend, führen sollen. Diese bekamen wir nicht zu Gesicht, dafür aber fing es ganz unerwartet an zu schneien. Der sommerverwöhnte Ford bockte und Ralf legte ihm die Winterschützer an. Zunächst hatte das Auto mehr Griff, aber die Dinger rutschten umher und schließlich verloren wir einen von ihnen bei der Anfahrt an einem Berg. Wie schön! Plötzlich waren die Straßen wieder frei und wir wollten nur noch rasch heimwärts. Erneut einsetzender, stärkerer Schneefall zwang meinen Liebsten zum Montieren der Schneeketten – die angegebenen 5 min Montagezeit hat er nur ganz knapp verfehlt 🙂 Langsam, aber sicher trudelten wir ins Dorf zurück. Ja, lacht nur! Ihr glaubt gar nicht, wie schnell man sich schneeentwöhnt in südlichen Gefilden!

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Winterepisode Tag 1

Nach dem Frühstück gingen wir los, um die Dicke der Schneedecke zu prüfen – Wanderschuhe oder Schneeschuhe? Es wurde eine Fußwanderung ohne Winterequipement durch eine wunderschöne Landschaft. Die Felsformationen erinnerten uns immer wieder stark an unsere Urlaube in den Dolomiten! Wohin wir uns auch wendeten: Schneeflecken. Schneewiesen. Schneeknirschen. Schneesonne. Deftiger Stallgeruch erinnerte an die Schulferien auf dem Lande; Primelchen blühten tapfer im Weiß; eine kleine Trink-Zeichenpause musste wegen der doch winterlichen Temperaturen abgekürzt werden.


Nach dem Mittagessen hatten wir noch nicht genug von der Winterluft und machten uns erneut auf den Weg. Wir folgten einem Wegweiser zu Kaskaden, in denen man im Sommer abwärts trudeln kann. Auf dem lehmig-rutschigen Weg kamen wir nur langsam vorwärts, aber schließlich fanden wir den bemoosten Einstieg zur sommerlichen Attraktion. Den Rückweg verlängerten wir um einige Höhenmeter und kehrten mit Blick auf eine atemberaubende Bergkulisse zum Ferienhaus zurück. Der Tag endete mit Lesen und einer Runde Canasta.


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Winterepisode

Unsere Schneeschuhe und wir hatten Sehnsucht nach einer zünftigen Winterwanderung durch verschneites Gebiet. Ralf nutzte ja bereits das Meeting in Aussois für ein kleines Aufwärmtraining. Nun reisten wir gemeinsam für einige Tage in die Region Vercors. Die Gebirgslandschaft ist ein Ausläufer der Alpen und von Montpellier ca. 4 Autostunden entfernt. In der Hälfte eines Chalets im einsam gelegenen Dorf Saint-Andéol (Beschreibung leider nur auf Französisch) fanden wir eine gemütliche Unterkunft, die einen überwältigenden Blick auf die den Dolomiten ähnelnden Berge zuließ.

Doch der Reihe nach. Am Freitag, d. 5. Februar starteten wir morgens mit unserem sommerbereiften Ford Richtung Winter. Unterwegs besichtigten wir einige plus beaux villages – schönste Dörfer Frankreichs und wurden von einer sagenhaften Landschaft unerwartet überrascht: Nyons. Séguret. Gorges de Saint-May. Rosans. Massif de la Drôme. Vercors. Bei der Ankunft erwarteten uns eine mäßige Schneehöhe auf den Wiesen sowie trockene, glatteisfreie Straßen; also wie erwartet keine Reiseprobleme. Nun waren wir gespannt, ob der Wetterbericht stimmen würde …

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Schlunztag in Montpellier

Schlunzen ist lt. Duden ein schwaches Verb. Es bedeutet soviel wie schlendern. Heute ist mein Schlunztag nach einem peniblen Wochenenddienst! Ich benötigte unbedingt Ruhe und Entspannung, um meine angespannten Nerven und Muskeln zu regenieren. Am besten gelingt mir das in der Natur. Die Bedingungen für einen Ausflug waren heute optimal: Sonne, Sonne, Sonne. Also rauf auf das Fahrrad und los ohne konkretes Ziel. Wiedergefunden habe ich mich im Park Méric und da war es wunderschön! Eine Oase, die meine Kreativität anregte und mein vibrierendes Nervenkostüm besänftigte! Seht selbst!

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Samstagmorgen im Zoo

Die Sonne stieg hoch am Samstag und wir stiegen hinauf zum Zoo. Mit uns waren junge Familien und wir amüsierten uns über die aufgeregten Kleinen. Bei unserem Rundgang stellten wir fest, dass viel gebaut worden ist in der letzten Zeit. So gibt es ein großes Gepardengehege. Wir erfuhren, dass es im Zoo von Montpellier zum ersten Mal gelang, Geparden in Europa zu züchten. Die wärmende Sonne lockte einige der eleganten Katzen hervor, so dass wir sie gut beobachten konnten. Auch entdeckten wir allerlei kreative und lustige Schilder. Nach zwei Stunden kehrten wir heim. Später gingen wir ins Kino und sahen einen kolumbianischen Film –  Der Kuss der Schlange.

https://www.trigon-film.org/de/movies/Embrace_of_the_serpent

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Ausflug mit Tiffany

Ralf überraschte mich in dieser Woche mit dem Vorschlag, einer amerikanischen Studentin gemeinsam mit ihm einige Highlights in unserer Region zu zeigen. Da ich frei hatte, sagte ich zu. Nach dem Frühstück – ohne Tiffany – holten wir diese an der Straßenbahnhaltestelle St. Eloi ab und los ging es. Erste Station war La Couvertoirade, wo uns Schneereste und fast menschenleere Gassen erwarteten. Nach dem Rundgang ging es weiter zum berühmten Cirque de Navacelles. Dort hatten Bauarbeiten viel verändert und wir hatten Mühe, die früheren Wege zu finden. Der Ausblick beeindruckte Tiffany sichtlich. Nach der Serpentinenfahrt machten wir ein kleines Sandwich-Steh-Picknick am Col du vent, von wo wir französische Jägersleut’ in ihren orangefarbenen Warnwesten beobachteten. Schließlich ging es zur Grotte Clamouse. Ralf hatte im Internet recherchiert, dass eine einzige Führung pro Tag stattfindet, und wir kamen genau pünktlich halb drei dazu. Hier leuchteten die Augen unseres Schützlings sichtlich. Nach dem Höhlenrundgang liefen wir noch kurz durch St. Guilhem, bevor es zurück nach Montpellier ging. Ein abwechslungsreicher Gästebetreuungstag ging bei Käse aus Aussois sowie einem Gläschen Rotwein zu Ende.

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