Spaziergang mit Malerfreundin

Nach einer Woche Regen und Gewitter kam heute mal wieder die Sonne zum Zuge. Ich hatte mich für heute mit Sylvie – wir besuchen gemeinsam einen Malkurs – zu einem Nachmittagsspaziergang verabredet. Unser Ziel war der Park Méric und seine Umgebung, wo es viele schöne alte Villen zu sehen gibt. Beim Eintreten in den Park wurden wir von Mitarbeitern der Stadt gebeten, einige Fragen zum Terrain zu beantworten. Wir taten dies gern und setzten dann unseren Weg fort. Schließlich verlängerten wir die Promenade und erzählten uns aus unserem Leben. Nach 2,5 h trennten wir uns ausgelüftet und entspannt. Nach meinem Pilateskurs am Morgen war dies die Abrundung eines sportlichen Tages.
Bewegung an frischer Luft macht Appetit und so werde ich nun kochen!

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Sonntagsspaziergang im Nordwind

In Deutschland fällt der erste Schnee im Tiefland und auch bei uns ist es verhältnismäßig kühl. Dafür sorgt ein heftiger, ablandiger Nordwind. Das beste Wetter, um sich am Meer so richtig auszulüften. Nach dem Frühstück kochte ich noch rasch Tee und los ging es zum Strand bei Palavas. Mütze, Anorak und Handschuhe hielten uns schön warm. Nach einer guten Stunde kehrten wir zum Auto zurück und im Kokon bereiteten wir das Mittagessen, bestehend aus Blumenkohl, Kartoffeln und Spiegelei, zu. Einen entspannten Sonntagnachmittag wünschen wir euch allen!

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Trüffelmarkt in Saint-Geniès-des-Mourgues

In einer unserer Stadtzeitschriften las ich vom Trüffelmarkt in einem nahegelegenen Dorf und überzeugte meinen Liebsten heute zu einem Besuch. Viele Autos, Besucherströme und überbordende Parkplätze zeugten von der anscheinenden Beliebtheit des Marktes. Es war winterlich kalt und die Händler hatten rote Nasen. Ziemlich schnell wurden wir angesprochen von einem Mann, der uns in ein Gespräch über ausgesetzte Tiere verwickelte. Ganz zufällig hatte er ein Exemplar – ein schwarzes, wolliges Minischwein – dabei und dann bot er Bonbons zum Verkauf. Mit dem Erlös würden Hilfen für die betroffenen Tiere bezahlt. Nach einigem Feilschen um den anfangs sehr üppigen Preis kauften wir zwei Schachteln der Süßigkeiten und sahen es als kleine Spende an. Inzwischen füllten sich die Gassen und wir wurden bis zur Kirche und wieder zurück geschoben. Es duftete verlockend und wir konnten auch einen Blick auf die Händler mit ihren Trüffeln werfen. Was kosten wohl 100g des schwarzen Goldes? Stattliche 100,00 Euro schlugen zu Buche und es mangelte nicht an Käufern! Um die Mittagszeit war eine der Schauvorstellungen mit einem Hund und einem Trüffelschwein vorgesehen, welche wir uns nicht entgehen ließen. Es war interessant und wir amüsierten uns ebenso über die zahlreichen, zuschauenden Kinder, die nach der Vorstellung auch Fragen stellen konnten.
Zu Hause probierte ich eine Avocado-Gurkensuppe aus einer meiner neuen Zeitschriften aus. Die Zubereitung kostete nicht viel Zeit und wir können uns die Suppe auch gut in einer Sommervariante vorstellen.


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Sonnenradeln im Januar

Mal wieder arbeitsfreier Freitag für mich und die Sonne scheint wie verrückt – was liegt da näher, als eine kleine Radtour zu unternehmen? Schon lange wollte ich mir die neue Residenz am Mas de Rochet anschauen. Früher waren hier Gärten und kleine Katen. Jetzt sind etliche Residenzen und eine BioHeizanlage aus dem Boden geschossen. Eine Boulangerie, eine Aufladestation für E-Autos, ein Pilatesstudio und demnächst ein Spa mit Hamam und Sauna fanden ebenfalls Platz. Danach drehte ich noch eine kleine Runde durch Antigone und die Innenstadt, bevor ich mir zu Hause ein leckeres Mahl bereitete. Und im Briefkasten lagen zwei Briefe von lieben Menschen. 🙂 Heute abend gehen wir in die Opéra zu einem klassischen Konzert – was für ein schöner Tag!

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Auf der Suche …

… nach einer Uhr war ich heute, denn das Glas meiner aktuellen montre ist eines Tages plötzlich zerbrochen. 🙁 Überspannung?
Zur Arbeit gehe ich erst morgen, so dass ich mich von der Sonne zu einem Stadtspaziergang locken ließ. Quirlig ging es teilweise zu. Vor der Präfektur sammelte sich ein Häuflein Demonstranten gegen die geplante Rentenreform. Das Gebäude wurde von einem beachtlichen Polizeiaufgebot gesichert. Ansonsten war es ruhig in der Stadt und ich sah zumeist in frohe und lebhafte Gesichter. Da ich einen kleinen Hunger verspürte, kaufte ich mir eine gefüllte Waffel, die ich mir im Sonnenschein schmecken ließ.
Im Kaufhaus Lafayette wurde ich schließlich fündig und erstand ein Chronometer der Marke Louis Pion zum halben Preis – nach Weihnachtsrabatten und vor den Winterschlussverkäufen sind zur Zeit gerade Vente privée (Privatverkauf)-Tage.
Nun werde ich es mir im Kokon gemütlich machen. 🙂

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Neujahrsspaziergang

Zu einer der ersten Neuerungen im Jahr 2020 kam es durch das energieentleerte Telefon meines Liebsten: In diesem Jahr werde ich an den ungeraden und Ralf an den geraden Tagen unsere Abenteuer aufzeichnen. 🙂
Der bereits seit langem beliebte Neujahrsspaziergang führte uns in einen kleinen Ort nahe Montpelliers, nach Assas. Ralf hatte mit Hilfe von Komootine eine angenehm scheinende Strecke durch die Garrigue geplant. Unangenehm war die zum Teil äußerst steinige und auch glitschige Beschaffenheit der Wege, die höchste Aufmerksamkeit verlangten, um Verletzungen zu vermeiden. Dennoch war es ein schöner Ausflug mit Teepause, Sinnieren und Lachen! So kann es weiter gehen!

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Silvesterspaziergang am Étang du Ponant

Am letzten Tag des Jahres sollte es uns nochmal ans Wasser ziehen. Um nicht wieder auf Asphaltwegen zu laufen, entschieden wir uns, zum Étang du Ponant zu fahren, wo wir schon mal vor knapp drei Jahren unterwegs waren. Anfangs waren wir uns nicht ganz sicher, ob man allen Pfaden folgen könne oder ob Pferde und/oder Stiere im Areal sind. Wir entschlossen uns, zunächst auf sicheren Wegen zu bleiben, bevor uns dann doch die Neugier und der (Über)mit überkamen und wir abseits der breiten Wege am Ufer des Étang du Ponant herumstromerten. Wir überstiegen kleinere Zäune und landeten schließlich wieder auf zivilisiertem Gelände. Zum Ende hin folgten wir dem Mittelmeerstrand, bis wir nach acht Kilometern wieder am Auto anlangten. Frisch durchgelüftet wünschen wir all unseren Lesern und Begleitern eine guten Rutsch in ein neues Jahr voll schöner Überraschungen!

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Dem Jahresende entgegen!

Nach meinem letzten WE Dienst des Jahres 2019 nutzten wir den heutigen Tag zunächst für Haushaltsdinge und die Erledigung von Einkäufen. Ralf holte noch ein großes Weihnachtspaket aus der Heimat von der Post ab, bevor er uns eine leckere Gemüsesuppe kochte. So gestärkt fuhren wir zum Lac du Salagou, einem unserer absoluten Lieblingsorte hier. Die Gegend ist so abwechslungsreich wie schroff und wild. Die kleine Wanderung von 7 km tat uns beiden gut und nun wünschen wir euch allen einen schönen letzten Tag in diesem Jahrzehnt!

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Weihnachtsspaziergang

Der Weihnachtsvormittag lockte mit Sonnenschein hinaus ins blaue. Schon lange wollten wir mal zum Port Ariane in Lattes, einem südlichen Vorort von Montpellier. Dieses Wohngebiet wurde 1995 eingeweiht und bezaubert mit neoklassizistischer Architektur in mediterranen Farbtönen. Wir genossen den schönen Spaziergang rund ums Hafengelände, von dem man hinaus zum Lez und weiter zum Rhône-Sète-Kanal fahren kann. Anschließend ging’s nach Hause und wir ließen uns das weihnachtliche Perlhuhn mit Rotkohl, begleitet von einem leckeren Pinot Noir, köstlich munden. 🙂

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MO.CO. – Montpellier Contemporain

Am 29. Juni diesen Jahres wurde das MO.CO. eröffnet, Montpellier Contemporain. Die freien Tage zur Weihnachtszeit boten eine schöne Gelegenheit, dieses neue Zentrum für Gegenwartskunst zu besuchen. Zur Zeit wird dort eine Ausstellung der sogenannten Nonkonformisten aus der ehemaligen Sowjetunion gezeigt. Den Auftakt der Ausstellung bildeten Werke der abstrakten Kunst, beeinflusst von Jackson Pollock und anderen westlichen Künstlern, mit denen die Sowjetbürger im Rahmen der 6. Weltfestspiele der Jugend und Studenten 1957 in Moskau in Kontakt gekommen waren. Die weiteren Abteilungen zeigten Pop Art, Soz Art, Apt Art (Kunst, die in Apartments geschaffen und gezeigt wurde), Performancekunst im öffentlichen Raum… Manches blieb unverständlich, anderes war provokativ, auch wurde die Kunstgeschichte auf eigene Art und Weise kommentiert. Oft wurden die Künstler verboten, verfolgt und bestraft – manchmal fragt man sich heute: Warum? Mehr Gelassenheit hätte der Gesellschaft damals gutgestanden, aber der Staat musste ja unfehlbar sein… Leider haben wir selbst schon viel von dem vergessen, wie der Umbruch in der Sowjetunion vonstatten ging – eine historische Zeitleiste machte uns neugierig, nochmal darüber nachzulesen. Eine kleine Auswahl findet sich in unserer Komoot-Galerie:

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