Sommerurlaub 2026 – Abstecher in die Schweiz

Stein am Rhein

Zum Abschluss unserer Urlaubsreise fuhren wir in die Schweiz nach St. Gallen, um Andrea, Urs und Ryan zu besuchen. Vom Schwarzwald aus war dies keine so weite Fahrt und uns blieb genügend Zeit, um unterwegs dem malerischen Städtchen Stein am Rhein einen Besuch abzustatten. Wir parkierten unseren Fiesta außerhalb der Altstadt und schlenderten entlang des Rheins auf den Ort zu. Durchs mittelalterliche Stadttor gelangten wir in die Altstadt, in der gerade Markt gehalten wurde – der uns leider etwas von der freien Sicht auf die schönen, bemalten Fassaden nahm. Wir ließen uns durch den geschäftigen Ort treiben, schauten auch in die Gassen rechts und links der Ameisenstraße, genossen den Blick über den Rhein und beobachteten einen Schwan mit seinen Jungen in Ufernähe. Auch der Gratis-Sonnencreme-Spender, die geplante 10-Millionen-Einwohner-Volksabstimmung und die Legende von « No e Wili » erregten unsere Aufmerksamkeit. Besonders aber hatte es uns die Liliputbahn angetan – das muss ein Gaudi sein!

Von Gais nach Appenzell

Unsere Weiterfahrt führte uns entlang des Bodensees mit schönen Panoramablicken. Es herrschte Urlaubsstimmung pur! Nur fanden wir keinen geeigneten Parkplatz für ein kleines Picknick, so dass dieses spåter vor einem Supermarkt nachgeholt werden musste. Groß war die Freude, als wir bei Andrea und Urs in Gais eintrafen. Nach einer Erfrischung und Käffchen beschlossen wir, nach Appenzell zu wandern, eine gemütliche Tour mit Blick zum Säntis. Lange hatten wir uns nicht gesehen – so gab es unterwegs viel zu Erzählen. Zurück fuhren wir mit der Bahn, die uns auch tags darauf transportieren sollte. Abends kochte Andrea einen leckeren Nudelauflauf und wir besprachen den Plan für den nächsten Tag.

Am Sonntag hatten Andrea und Urs einen Ausflug nach St. Gallen mit traditioneller Führung rund um den Klosterbezirk geplant. Nach einer Erfrischung fuhren wir mit der Mühleggbahn hinauf zum Familiengarten Dreilinden und den wunderschön gelegenen Badeteichen Drei Weieren mit dem Mannenweiher, dem Buebenweiher und dem Frauenweiher. 🙂 Der Rückweg führte uns durch die Mülenenschlucht zurück Richtung Bahnhof, wo wir nochmal in der Lokremise einkehrten, um bei der Hitze etwas nachzutanken. Wieder in Gais, wurden wir diesmal von Urs mit selbstgemachten Röstis kulinarisch verwöhnt. Das waren zwei schöne Tage bei Freunden und gutgelaunt machten wir uns tags darauf auf die Heimfahrt mit Hindernissen, denn bei Genf waren unzählige Grenzübergänge gesperrt « Dank » des G7-Gipfels in Évian-les-Bains…

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