Miramaro – Miramas

Nachdem wir unsere Berliner Gäste nach Marseille zum Flughafen begleitet hatten, fragte mich Ralf: Und, was magst du jetzt noch machen? Lust auf Entdeckung zu gehen? Jaaa!, lautete meine Antwort. Dank Sylvie, unserer Navigatione, fanden wir den Weg nach Miramas-le-Vieux – ein pitoresques Dorf am See von Berre. Die Architektur, das Ambiente und die Sonnenwärme ließen Erinnerungen an unsere Hochzeitsreise nach Korsika aufkommen. Wir kehrten in eine Crêperie ein und genossen die Spezialität bei herrlichem Blick über die Bucht. Ein Traum!

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Berliner Elternbesuch

Sonntag
Heute ging’s auf große Reise! Mit unserem neuen blauen Flitzer fuhren wir zunächst zum Viadukt von Millau. Im Besucherzentrum bestaunten wir die Modelle und erstanden erste Ansichtskarten. Das anvisierte Mittagessen in Millau musste umgeplant werden, da die Innenstadt teilweise gesperrt war und keine Parkmöglichkeiten bot. Stattdessen waren tausende Marathonläufer anzutreffen, die von nah und fern angereist waren, um am Lauf über das Viadukt von Millau teilzunehmen. Kurzentschlossen fuhren wir ein Stück des Wegs zurück und speisten bei bester Aussicht im Chateau von Creissels. Das Carré d’Agneau war kein Pavé d’Agneau – man lernt nie aus! Weiter ging die Fahrt ins Tal des Tarn, über den Causse Méjean und durch’s Tal der Jonte – begleitet von vielen Ahhh! und Ohhhh!

Montag
Regen Regen… was macht man da nur? Wie wär’s mit einem Einkauf in Carrefour? Erste Mitbringsel für die Berliner landeten im Einkaufswagen: Schinken, Käse und Naschereien. Nicht zu vergessen der Lachs für’s Mittagessen. 🙂 Am Nachmittag blieben wir in Montpellier und besuchten das Mare Nostrum – ein Aquarium mit Haien, Pinguinen, Tiefseefischen, Korallenriff, Nautilus und einer Hochseeschiffsbrücke bei schwerem Wetter. Vater war ganz aus dem Häuschen! 🙂

Dienstag – Ralfs Geburtstag 🙂
Zunächst durfte das Geburtstagskind seine Geschenke auspacken und die lieben Glückwünsche von nah und fern entgegennehmen. Allen Gratulanten gilt mein herzlicher Dank! Da das Wetter noch immer bescheiden war und für die Cévennen Regen angekündigt war, fuhren wir stattdessen durch die Camargue ans Meer zum kleinen Küstenort Saintes-Maries-de-la-Mer. Stierwürste und Camargue-Reis wurden als weitere Mitbringsel für Deutschland ausgewählt. Mittagessen gab’s in einem Restaurant, das wir schon von einem früheren Besuch kannten. Vom Fenster aus konnte man die stürmische See beobachten. Mama und Ralf speisten lecker Fisch, Birgit genoss ihre Gardiane vom Stier und Papa kämpfte ein wenig mit seiner Magret de Canard… 😮 Der Sturm verhinderte einen längeren Spaziergang auf der Strandpromenade. So fuhren wir heim und nahmen ein paar leckere Törtchen für die Geburtstagskaffeetafel mit. Der Tag wurde mit einer zünftigen Partie Canasta beendet. In der letzten Runde kam Mama mit dem Hammer – ein Jokercanasta besiegelte die Niederlage für Birgit und Ralf. Aber trotzdem wurde viel gelacht!

Mittwoch
Der Blick aus dem Fenster: Grauer Himmel. Nässe. Doch wir ließen uns nicht entmutigen. Seht ihr nicht den hellen Streifen da hinten in Richtung Cévennen? Zwar ging die Autofahrt durch heftigen Regen, aber dieser ließ nach der Ankunft in Anduze nach. Von hier fuhren wir mit der Dampfeisenbahn durch das Cévennentor und die frühlingsgrüne Natur nach Saint-Jean-du-Gard. In einem Bistro am Bahnhof aßen wir zu Mittag. Anschließend ging es auf selben Wege zurück nach Anduze, wo Postkarten und Souvenirs gekauft wurden. Am Abend gab es Revanche: Birgit und Ralf gaben ihr Bestes. Doch es reichte nicht. Wieder war es Margot, die mit allen Finessen den Sieg für sich und Horst erringen konnte. Herzlichen Glückwunsch!

Donnerstag
Stürmischer Morgen. Der Wind sorgt dafür, dass die Regenwolken verschwinden. Aber die Sonne hat immer noch Urlaub. Wir fuhren in den Vorort Lattes und spazierten im Naturschutzreservat auf den gut ausgebauten Wegen. Neben Pferden und Flamingos konnten wir etliche Störche in ihren kunstvoll gebauten Nestern beobachten. Zu Mittag servierten wir von Ralf vorbereitete gefüllte Paprikaschoten mit Kartoffelbrei. Ein nachmittäglicher Stadtbummel durch Montpellier komplettierte das Ausflugsprogramm.

Freitag
Heut hieß es Abschied nehmen. Auf dem Weg zum Flughafen bei Marseille legten wir noch einen Zwischenstopp in Arles ein, wo wir das römische Colosseum and das Amphitheater besichtigten. Am Flugplatz lief alles wie am Schnürchen, Gepäckabgabe und Sicherheitskontrollen verliefen reibungslos (nur Mama musste ihre Schuhe ausziehen). Während die Eltern auf den Abflug warteten, unternahmen wir einen Abstecher nach Miramas-le-Vieux, wo wir lecker Crêpes mit Eis aßen. Die gemeinsam verlebte Zeit wird uns in freudiger Erinnerung bleiben – bis auf das Canasta-Desaster… 😉

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Kaffeefahrt zum Schloss Restinclière

Gestern holten wir unsere Eltern vom Flughafen Marseille ab und kamen zu fortgeschrittener Stunde in Montpellier an. Nach gemütlichem deutsch-französischen Frühstück ging’s zum Markt, wo wir die Leckereien für die kommenden Tage erstanden: Erdbeeren aus Maugio, Brot aus den Cevennen, Käse aus der Auvergne und dem Baskenland, Oliven… und mittags gab’s lecker Beelitzer Spargel! Zum Nachmittagskaffee ging’s dann in den Schlosspark von Restinclières – schaut selbst, wie wir fröhlich sind:

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siebzehn X drei

Hallo liebe Schnellrechner, 17×3=51 und soviele Jahre wandere ich seit gestern durch die Welt! Vielen Dank an dieser Stelle für alle eure Glückwünsche und Geschenke! Wie ich hörte, hat LaPoste auch noch diverse Lieferungen in petto, da ja gestern in Frankreich Feiertag war!
Mein Liebster entführte mich nach ausgiebigem Frühstück, einigen Telefonaten und Lektüre der Geburtstagspost mitten in die Garrigue. Im Mas de Luzière hatte er einen Bien être séjour, zu deutsch Gut-gehen-lassen-Aufenthalt gebucht. Sauna, Jacuzzi, französisches 7-Gänge-Menü und Natur pur sorgten für Wohlbefinden. Beim Kaffee trinken an der Quelle des Flusses Buèges gab es ein gratis Froschkonzert vom Feinsten! Mit dem neuen Auto war es ein Genuss und auch eine Herausforderung an den Fahrer, die Gegend um Saint-André-de-Buèges zu erkunden.

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Frühlingswandern bei Briandes

Maienlust, Maienlust. Winter hat fort gemusst … Na ja, direkt Winter war ja schon lange nicht mehr. Aber der Mai ist schon der schönste Monat im Jahr, oder?! Wir genossen einen sonnigen und stürmischen Wandertag. Ralf organisierte nebenbei gleich noch eine Besichtigung des Gites von Briandes, wo er für 25 – 30 Kollegen ein Meeting im Oktober organisieren möchte. Ob in der rustikalen Umgebung was biologisch abbaubares herauskommen wird?

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Märzwandern

Arbeitsfreies Wochenende. Sonnenschein. Wanderlust. Wir blätterten am Frühstückstisch in unserem kleinen Wanderführer und entschieden uns für eine Wanderung, die durch das Weinbaugebiet bei Montpeyroux hinauf zu einer Burgruine führt. Die Fahrt dauerte 45′ bis zum Parkplatz an der Cooperative des kleinen Dorfes. Während der Fahrt staunten wir über die schneebedeckten Berge in der Ferne. Von unserem Wohnzimmerfenster aus sah es schön warm aus. Als wir aber dann ausstiegen, fegte ein eisiger Wind um unsere Ohren und ich bedauerte, dass ich keine Handschuhe mitgenommen hatte. Schnurstracks machten wir uns auf den Weg in der Hoffnung, dass uns von der Bewegung warm werden würde. Diese Hoffnung wurde bald erfüllt und auch die Sonne kam hinter ihrer dicken Versteckwolke hervor. So wurde es eine herrliche Spätwinter- oder Frühfrühlingswanderung durch die Garrigue. Die Ruine des Schlösschens konnten wir kraxelnd erobern und hatten von dort einen herrlichen Überblick über das Weinland. Auf einem Fels im Thymian hielten wir ein kleines Picknick ab und genossen den würzigen Duft. Beim Abstieg folgten wir dem Jakobsweg, was uns ganz besinnlich stimmte. Später bogen wir ein nach Montpeyroux, welches viele schöne Türen und eine hübsche, aber leider verschlossene Kirche vorzuweisen hat. Dort ließen wir uns vom geöffneten Weinkeller locken. Mit zwei Flaschen Rotwein im Gepäck ging es heim, wo Ralf uns eine leckere Kalbsschnitzelpfanne zauberte. Und ich rührte den Kartoffelbrei.

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Balkonblumen -Test

Guten Tag, das ist ein Test. Nachdem der Blog aktualisiert wurde, erscheinen einige Galerien nicht mehr und das Laden der Bilder hat sich verändert. Wir sind auf Fehlersuche und hoffen, bald wieder im gewohnten Maße präsent sein zu können.
LG, Birgit und Ralf

PS: Das Problem konnte gelöst werden, indem wir ein neues Galerie-Plugin installierten. Leider blieben jedoch alle älteren Galerien betroffen und wir müssen nach und nach manuell alle Fotos in die neue Galerie einfügen. Bald stellte sich heraus, dass unser Platz auf dem 1&1 Server jedoch erschöpft war. Seit heute, dem 23. November 2014, haben wir einen neuen Vertrag und nunmehr endlich ausreichend Platz für die Fotos der nächsten 50 Jahre… 🙂

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Montpellier – une ville qui bouge; eine Stadt, die sich bewegt

Sonne. Blauer Himmel. Lust auf Bewegung. Lust auf Radeln. Ziel? Schon lange wollte ich mal zum neuen Rathaus, das man in der Ferne von unserem Balkon aus sieht. Meine Sonnenbrille liegt leider im Auto und so geht’s mit zusammengekniffenen Augen und Fahrradhelm los. Zunächst auf dem Bürgersteig, da das Radwegnetz noch ausbaufähig ist. Dann entspannt auf Fahrradwegen, am Fluss entlang bis zum Hotel de Ville, einem beeindruckenden Bau. Ich schließe das Fahrrad an und gehe einmal um den blauen, spiegelnden Koloss herum. Interessante Blickwinkel tun sich auf. Durchblick zum in Entstehung begriffenen Stadtteil Jaques Coeur. Zufrieden fahre ich zurück und schaue mit einer Tasse Kaffee in der Hand hinüber zum Palast von Montpellier.

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Februarblüten

Wider Erwarten schien am Morgen die Sonne ganz toll und da hält uns nichts. Die ersten Frühlingszeichen wurden sichtbar, wenn wir aus den Fenstern schauten: Mimosenbäume blühen und Schmetterlinge flattern. Für längere Wanderungen waren wir nicht vorbereitet und es ist auch noch zu kühl. Ob die Mandelbäume im Park Meric schon blühen? Das wollten wir herausfinden und rausgekommen ist dies:

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Grüße aus dem PseudoSpreewald

Nach einigen nasskalten Wochen, war heute ein milder sonniger Tag, den wir zu einem Spaziergang im Naturschutzgebiet in Lattes nutzten. Die Störche, die Kanäle und das flache Land ließen uns unwillkürlich an den Spreewald denken! Ein Ausflug dorthin lohnt sich ganz bestimmt!

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