Diverses am Sonntag

Wie manche von euch wissen, ist Ralf zur Zeit in Zakopane. Ich hatte in dieser Woche so dies und das zu tun. Das Ergebnis ist u.a. der reparierte Wandschrank. Einige Verschönerungen werden wir noch vornehmen – müssen. Auf Empfehlung eines mir gewogenen Herrn setzte ich mich dann heute auch noch auf mein Fahrrad und beschleunigte meinen Puls während einer guten Stunde. Ab und zu musste ich absteigen und die schwitzenden Marathonläufer anfeuern! Leider hatte ich vergessen, eine geladene Ersatzbatterie mitzuführen, so dass ich nur zwei Aufnahmen mit der Restenergie machen konnte. Solarantrieb wäre praktisch, denn Klärchen ist nicht müde zu kriegen in diesem Jahr! Viele Grüße an euch alle!

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Balade – Spaziergang

Bevor uns am Sonntag ein sog. alerte rouge – höchste Unwetteralarmstufe – am Ausgehen hindern würde, spazierten wir bereits am sonnigen Sonnabend ein wenig durch die Garrigue bei Claret und Lauret. Von einem Hügel aus hatten wir einen weiten Blick über Berglandschaften und versteckte Orte. Unter uns plätscherte Wasser – kein Wunder, denn in diesem Herbst gab es bereits mehrfach Starkregen, der zu heftigen Überschwemmungen führte. Heute bleiben wir in der guten Stube und hoffen, dass alles nicht so schlimm wie vorhergesagt wird.

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Herbstspaziergang

Nach dem gemütlichen Sonntagsfrühstück und einem Telefonat zog uns die Sonne hinaus in die Natur. Die Domäne Restinclières steuerten wir an und machten dort eine etwa 1-stündige Ballade. Wir entdeckten den Fluss Lirou, der am Montag ebenfalls tüchtig über seine Ufer getreten sein muss – Spuren hingen in den Büschen teilweise über unseren Köpfen und Steinabbrüche säumten den Weg. Hügelauf und hügelab ging es durch die Garrigue zurück zum Schloss. Hier hat sich in den letzten Monaten viel getan – Anbauten, Ausstellungen. Es war sicher nicht der letzte Ausflug in diese Domäne mit Blick auf den Pic Saint-Loup!

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Trockene Füße

Radeln im Sonnenschein ist einfach genial! Kaum zu glauben, dass vor zwei Tagen noch Katastrophenalarm in Montpellier war. Der Lez braust zwar heftig in seinem Betonkorsett durch die Stadt, aber Straßen und Wege sind weitestgehend beräumt. Hier und Da finden sich noch Spuren. Interessant fand ich die jungen Leute in blauen T-Shirts, die am Flussufer und in Kanus zugange waren. Auf der Brücke in der Nähe des Rathauses fand ich die Erklärung: Heute ist Europäischer Tag der Flussreinigung! Zufall? Werden Elbe, Saale, Spree und Neckar auch gesäubert, damit sie wieder « atmen » können, so wie es auf dem Flugblatt vermerkt ist? Viele Grüße aus Südfrankreich und danke für eure moralische Unterstützung!

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Überschwemmung – Inondation

Am Montag, den 29.9.2014, kam es in Montpellier und Umgebung zu einer Naturkatastrophe – nach den heftigsten Regenfällen seit 1957 waren die Stadt und die Umgebung überflutet. Viele Menschen konnten nicht nach Hause fahren und übernachteten in Notunterkünften. Wir selbst waren mit dem Auto unterwegs und gelangten dank Ralfs umsichtigen Fahrens auf Umwegen und sehr verspätet nach Hause. Glücklicherweise gab es keine Personenschäden und so schnell wie das Wasser kam, verschwand es auch wieder. Ich werde mit dem Fahrrad später auf Tour gehen und mich nach dem neuesten Stand der Aufräumungsarbeiten umschauen.

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Besuch aus Berlin

Ende September war es so weit, dass wir zum zweiten Mal in diesem Jahr Besuch aus Berlin bekamen. Diesmal kamen mein Bruder Peter und meine Schwägerin Christina. Nach mehr oder weniger langen Zwischenaufenthalten in Österreich, Schweiz und der Haut Provence trudelten sie am Nachmittag des 25. September bei uns ein. Bereits im Vorfeld wurde ein Ausflugsprogramm erarbeitet.

Am ersten Tag ging es mit Birgit nach Aigues-Mortes und Saintes-Maries-de-la-Mer mit alter Stadtmauer, Crepes, schwarzer Madonna und großem Milchkaffee.

Tags darauf fuhren Peter, Tina und Ralf nach Sète. Vom Mont Saint Clair hatten wir einen guten Überblick über den Canal du Rhône, den Hafen und die Austernbänke. Ein Blick in die Kirche Notre-Dame de la Salette rundete den Besuch des Hausbergs ab. Anschließend wurden am Strand Muscheln und anderes Seegetier gesammelt, bevor es zum Mittagessen nach Agde ging. Danach besichtigten wir erst die Rundschleuse, dann das Aquadukt bei Bézier und zum Schluss noch die Schleusentreppe von Fonserannes.

Sonntag stadt im Zeichen des Aquariums zu Montpellier. Und Montag war Peters Geburtstag! Der Morgen fing mit Glückwünschen und Geschenken an, bevor das Ausflugsprogramm startete. Da Peter alte Burgen und Schlösser mag, fuhren wir zunächst zur Klosterruine Montmajour mit Turmbesteigung und in den Fels gehauenen Gräbern. Nach einem gemütlichen Picknick am Gardon, einem Nebenfluss der Rhône, besichtigten wir noch die Burg zu Tarascon, die uns in die Zeit der Ritter, Prinzessinnen und Mägde zurückversetzte. Auf der Rückreise nach Montpellier gerieten wir in ein Unwetter – es herrschte alerte rouge – höchste Alarmstufe. Die Stiere standen nicht mehr auf Wiesen, sondern im Wasser. Flüsse und Bäche traten über die Ufer, Straßen waren gesperrt, der Nah- und sonstige Verkehr war zum Erliegen gekommen. Ein Witzbold fuhr sogar mit dem Kayak durch Montpelliers Straßen. So fiel das geplante Abendessen im Stadtzentrum wortwörtlich ins Wasser – doch das Dinner wurde durch Ralfs spontane Kochideen gerettet. So wird dieser Geburtstag sicher in ewiger Erinnerung bleiben!

Am darauffolgenden Tag hieß es Abschied nehmen. Nach diesen schönen Tagen kehrte bei uns wieder der Alltag ein, Montpellier und Vororte kämpften mit weiteren Wetterkatastrophen, während sich Peter & Tina auf überlasteten Straßen heimwärts quälten…

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Deutschlandreise – Berlin

Berlin – die Geburtsstadt meines Liebsten, war unsere letzte Station des Septemberurlaubs. Wir entdeckten Neues und wandelten ebenso auf Kindheitsspuren – so im Friedrichshain, wo Ralf und ich unabhängig voneinander als Kinder herumstrolchten. Ich soll den Froschkönig geküsst haben und Ralf sauste die Rodelbahn solange hinunter, bis der Schlitten zerbrach! Ein Spaziergang an den neu errichteten Regierungsgebäuden am Ufer der Spree war ebenso interessant wie das Schlendern durch die Hufelandstraße. Wir besuchten zudem die Wikingerausstellung im Gropiusbau, die Brecht-Weigel-Gedenkstätte, wo wir quasi eine Privatführung – sehr informativ, erstaunlich und sympathisch – erhielten sowie den Dorotheenstädtischen Friedhof. Im Café des Porzellanladens der Kahla Geschirrwerke tranken wir nicht nur einen excellenten Latte macciato, sondern kauften auch spaßig dekorierte Espressobecher. Am Tag zuvor hatte ich beinahe einen Herzschlag vor dessen Schaufenster bekommen, als das Regal mit allerlei Geschirr bestückt sich plötzlich bewegte und ich glaubte, es stürze zusammen! Es war aber nur ein Gag und sollte darauf aufmerksam machen, dass das Kahla Geschirr rutschfest, ergo für Segelturns geeignet ist! Ein besonderes Erlebnis war ein Theaterbesuch am Pfefferberg, zu dem uns Peter und Tina einluden. Wir sahen die Inszenierung « Die Olsenbande dreht durch » und lachten uns fast kaputt dabei! Ein Buchladen schaffte es trotz allem, uns herein zu locken, aber ich blieb standhaft und kaufte nur einige Postkarten.

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Deutschlandreise – Einschulung

Ein Höhepunkt unserer Reise war die Einschulung von Lukas – unserem ältesten und bisher einzigem Enkelsohn. Er war so aufgeregt und auch so gespannt. Die Feierstunde war lustig. Emma hatte Sorge, ob sie wohl auch eine Zuckertüte statt Blumen bekommen würde?! Ihr « Hi, hi, das ist meine Zuckertüte » werde ich noch lange hören. Christian und Ina organisierten ein sehr schönes Fest und auch das Wetter spielte bis zum Abend mit. Doch selbst ein kräftiges Gewitter verdarb uns im Festzelt nicht die Laune. Lukas konnte nicht genug bekommen vom Karten und Fußball spielen, vom Hüpfen und Feiern – möge er ein neugieriger, wissensdurstiger Schüler sein!

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Deutschlandreise – Wittenberg

Nach Tübingen und Riedstadt verbrachten wir eine Woche bei und mit meinen Eltern in meiner Heimatstadt Wittenberg. Neben administrativen Amtsterminen konnten wir auch Ausflüge und Spaziergänge unternehmen: Eine Autowanderung durch die Elbaue mit Elbfähre, Spaziergang am herbstlichen Bergwitzsee, ein Besuch bei Freunden in Halle sowie ein Treffen mit Liane, einer meiner ältesten Schulfreundin. Am Sonntagvormittag betreuten wir gemeinsam unsere 2-jährige Nele, die mit ihrer Fröhlichkeit alle ansteckte.

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Deutschlandreise – Riedstadt

Unsere diesjährige Deutschlandreise sollte uns nach Tübingen, Riedstadt, Wittenberg – Dannigkow – Nudersdorf und Berlin führen. Bis Wittenberg ging’s mit unserem Traktor – dem 8 Jahre alten VW Polo Diesel. Dort holten uns meine Eltern ab und wir fuhren über Schloss Wiesenburg durch den Naturpark Hoher Fläming nach Berlin. Die Rückreise gestaltete sich per Flugzeug nach Marseille (mit zwei Landeanflügen 😮 ), Shuttlebus, Intercity und Straßenbahn zurück zu unserem Kokon im Park mit altem Baumbestand.

Nachdem wir Philipp nach einem üppigen und gemütlichen Hotelfrühstück in Tübingen zurückgelassen hatten, fuhren wir durch unwetterartige Regenfälle zu unseren Freunden Sarah und Olaf nach Riedstadt. Gemeinsam verlebten wir drei abwechslungsreiche Tage. Zum Sonntagsnachmittagskaffee ging es mit Olafs Kutsche (« Katze »), einem weinroten Jaguar, über den Rhein nach Nierstein. Und am Abend wurde auf dem Reiterhof lecker gevöllt. Montag lernten wir Sarahs Gymnasium kennen, besichtigten Schloss Auerbach und die Königshalle zu Lorsch und fuhren ein Stück in den Odenwald hinein, um den Siegfriedbrunnen zu suchen. Der lag allerdings abseits im Walde, so dass wir (Birgit) mit dem Kneippbecken vorlieb nahmen. 🙂 Am nächsten Tag fuhren wir nach Darmstadt und schlenderten von der Mathildenhöhe zur Rosenhöhe, bestiegen den Hochzeitsturm, bestaunten die prachtvollen Jugendstilbauten (wie man da wohl gelebt haben mag?) und entspannten im Vortex-Garten beim Haus Martinus. Am Nachmittag spazierten wir in und um Hundertwassers Waldspirale, stöberten in einem Antiquariat, probierten Sushi vom Band und vergnügten uns beim Film « Madame Mallory und der Duft von Curry ». Tags darauf hieß es Abschied nehmen – wir werden die schönen Tage sicher lange in Erinnerung behalten!

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