Weihnachtswanderung

Da Birgit die Weihnachtsfeiertage arbeiten muss, unternahmen wir dieses Jahr unseren traditionellen Weihnachtsausflug zu Heiligabend. Wohin sollte es gehen? Zum Lac du Salagou? In die Gegend von Saint-Hippolyte-du-Fort? Nein, wir entschieden uns für die Cévennen. Da die Vorweihnachtszeit bis auf zwei kalte Nächte doch sehr sehr mild war, fuhren wir nicht so weit hinauf wie die Jahre zuvor, da wir nicht mit ausreichend Schnee für eine Winterwanderung rechneten. Stattdessen fuhren wir nach Valbonne, einem kleinen Weiler im Hügelland der Cévennen. Die Wanderung sollte uns schöne Ausblicke über die Berge liefern. Zur Dokumentation nahmen wir Birgits neues Smartphone mit und entdeckten nicht nur die Landschaft, sondern auch die Technik. Und die große Frage war, ob wir wohl Schnee entdecken würden? Na schaut selbst!

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Backfreuden

In diesem Jahr luden wir Diana und Camilo aus Bogota, der Hauptstadt Kolumbiens, ein, mit uns Weihnachtsplätzchen zu backen. Die beiden sind aus beruflichen Gründen z. Zt. in Frankreich. Ralf hatte die Backstunde gut vorbereitet und so lief alles wie am Schnürchen. Insgesamt produzierten wir vier verschiedene Sorten von Weihnachtsgebäck, die auch gleich noch verkostet wurden.

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Glückliche Adventszeit

In diesem Jahr verbrachte ich einige Tage in meiner Erstheimat, in Deutschland. Ich erlebte unsere vier Enkelkinder, besuchte gemütliche deutsche Weihnachtsmärkte, gab moralische Unterstützungen, bekam einen Crashkurs für das neue Smartphone, besuchte eine langjährige Freundin und bin nun rundum glücklich und zufrieden.

Lukas beginnt zu fragen, wie ich Oma oder Gute Nacht! auf französisch sage; Emma puzzelt und bastelt mit links und einer unbeschreiblichen Geduld; Nele verbreitet Fröhlichkeit mit ihrem musikalisch-aufgeweckten Wesen und Mona, die Jüngste, lächelt zufrieden und erzählt mit allem, was sich vor ihren Augen bewegt. Nun steht Weihnachten wirklich vor der Tür und ich wünsche allen, auch in Ralfs Namen, ein frohes und gesundes Fest! Bonnes fêtes!

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Zwei Freundinnen auf Tour

Ein Wunsch ging in der letzte Woche in Erfüllung: Meine Schulfreundin Liane kam zu uns nach Montpellier. Nachdem sie vor 5 Jahren den August zu heiß zum Reisen befunden hatte, empfahlen wir ihr dieses Mal den sonst hier sehr sonnigen November. Doch wir hatten die Rechnung ohne den November gemacht! Ausgerechnet in seiner letzten Woche zeigte er sich grau, stürmisch und regnerisch. Nun gehören wir nicht zu denen, die aus Zucker sind und sich bei schlechtem Wetter grämen. Ausflüge und Spaß hatten wir also reichlich. Habt ihr Lust, uns zu folgen? Peu à peu werde ich den Bericht vervollständigen. Also immer schön scrollen!

1. Tag – Odysseum

Regen, Regen, Regen … So nahmen wir die Straßenbahn und fuhren ins Odysseum. Dort besuchten wir das Aquarium, wo besonders die Kommandobrücke Liane begeisterte. Nochmal! Nochmal! Nochmal! Böse schauende Haie, bunte quirlige Fischschwärme, Pinguine und Südseeflair ließen uns das trübe Wetter vergessen. Bei einem Galette und Cidre wärmten wir uns auf, ehe wir den Tag mit einem Bummel durch die Geschäfte ausklingen ließen.

2. Tag – Sète

Was brilliert denn da ins Fenster? Soleil? Sonne? Das passte gut, denn wir wollten in die Hafenstadt Sète fahren. Zuerst ging es hinauf zur Kapelle Notre-Dame-de-la-Salette. Von deren Vorplatz aus verschafften wir uns einen Überblick über die Stadt. Anschließend wandelten wir durch einen Park und fuhren dann hinab bis zum Friedhof le Marin. Von hier aus kann man das Meer, Leuchttürme und das Amphitheater sehen. Die Mittagszeit war längst vorüber, ehe wir schließlich in Sète auf Nahrungssuche gingen. Ein netter Restaurantbesitzer hatte wohl Mitleid mit uns und ließ uns gegen 15 Uhr ein leckeres Menü servieren – Tartare de boeuf und Café gourmand, hm, lecker. Wir konnten sogar auf der Terrasse nahe dem Kanal speisen. Gestärkt ging es auf Stadtbummel und wir erstanden so manche Kleinigkeit.

3. Tag – Saintes-Maries-de-la-Mer

Meteo-France hatte am Vorabend des 28.11. alerte orange prognostiziert und wir stellten uns auf einen Haustag ein. Nach nochmaliger Recherche am Freitagmorgen hatte sich orange in gelb verwandelt. Obwohl in MPL heftiger Regen niederging, wagten wir nach dem Erwerb von Leckereien und einem Weihnachtsbaum einen Ausflug nach Saintes-Maries-de-la-Mer. Die Wolken lichteten sich dank heftiger Windböen. Das Meer warf sich temperamentvoll gegen und über die Schutzwälle. Ein außergewöhnliches Licht und die Aussicht auf einen café gourmand ließen uns die kühlen Widrigkeiten überstehen. Liane freute sich an den Stieren, Pferden und Flamingos während der Fahrt und den Booten im kleinen Hafen. Abends aßen wir Quiche und verkosteten Käse.

4. Tag – Ausflug mit Ralf am Samstag

Es regnete nicht und es war Wochenende. Wir wollten nach La Couvertoirade fahren mit Abstecher zum Lac du Salagou. Beim Erzählen während der Fahrt merkten wir plötzlich, dass wir den mittelalterlichen Ort bereits gemeinsam besichtigt hatten! Wahrscheinlich müssen wir langsam eine Tabelle anlegen, mit den Ausflügen und den Besuchern! Aber Ralf und sein Navi sind flexibel, so dass er mich nach Sainte-Eulalie-de-Cernon lotste. Zu dieser Jahreszeit lag der Ort, der einst von den Templern besiedelt wurde, einsam, verlassen und doch romantisch im Tal. Wir ließen uns Zeit für Erkundungen. Anschließend besuchten wir einen Käsekeller in Roquefort und verkosteten mehrere Sorten des gleichnamigen Käse. Der Himmel trübte sich wieder ein, aber unsere Stimmung mitnichten. Der Tag klang mit Apéro, Pizza und einem Spiel Carcassonne aus.

5. Tag – Ausklang zum 1. Advent

Der letzte Besuchstag von Liane stand ganz im Zeichen des Einläutens der Weihnachtszeit. Nachdem Ralf das Bäumchen auf dem Balkon installiert und mit der Lichterkette versehen hatte, putzten Liane und ich es festlich heraus. Adventsgesteck und Kerzen, Stolle und Pyramide – einer gemütlichen Adventszeit stand nun nichts mehr im Wege. Am Nachmittag bummelten wir gemeinsam über den Weihnachtsmarkt im Zentrum von Montpellier. Eine lange Schlange an der Kinokasse verhieß nichts Gutes: Die von uns gewählte Vorstellung war im Nu ausverkauft. So gingen wir heim, zündeten die Kerzen an und ließen den Freundinbesuch ruhig ausklingen.

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Am Lac du Salagou

Samstagmorgen und Birgit hat die zündende Idee: Lass uns zum Lac du Salagou fahren! Au ja! Schon während der Fahrt entlockten uns die Herbstfarben so manches Ah! und Oh! Am Anfang unserer sieben Kilometer langen Wanderung rund um einen Hügel, der zugleich eine Halbinsel darstellt, entdeckte Birgit einen Krebs. Wo mag er herkommen? Wer hat ihn mitgebracht? Denn es handelte sich um einen roten amerikanischen Sumpfkrebs, einem der am meisten gefürchteten eingeschleppten Lebewesen weltweit. Als Überträger der Krebspest sterben nämlich über kurz oder lang alle einheimischen Arten unweigerlich aus.
Mal direkt am Wasser, mal etwas höher am Hang gelegen führte der Weg um den Hügel herum und manch tiefeingeschnittene Bucht musste umwandert werden. Der Himmel riss immer mehr auf und am Ende meinte es die Sonne wirklich gut mit uns. Ich glaube, wir hatten sogar einen klitzekleinen Sonnenbrand. 🙂

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Galettes

Der elfte elfte geht nun auch bei uns in die Geschichte ein: Ralf fabrizierte die ersten Galettes in unserer Küche. Das notwendige Buchweizenmehl stand schon länger bereit. Im Kühlschrank fanden sich Reibekäse, Kochschinken, Eier und Roquefort, so dass Küchenchef Ralf bald in seinem Element war! Der erste Versuch glückte schon ganz gut und weitere Rezepte warten auf ihre Erprobung! Bon appetit!

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Saint-Michel de Grandmont

Wider Erwarten begrüßte uns der 11. November – ein Feiertag in Frankreich – mit Sonnenschein. So beschlossen wir, zum Priorat Saint-Michel de Grandmont zu fahren. Ein Priorat ist ein Kloster, das nicht den Rang einer Abtei hat und von einem Prior oder einer Priorin geleitet wird. Nach 45 Minuten Fahrt erreichten wir unser Ziel, das ich schon von einem früheren Besuch mit meinem Sohn Philipp kannte. Herbstlaub empfing uns und für den Rundgang wurden wir mit einem Audioguide ausgestattet – auf deutsch! Wir entdeckten das Klosterinnere, den Park, eine steinzeitliche Opferstätte und den Dolmen. Unterwegs kamen wir am Märchenbrunnen vorbei und sahen auch ein paar Hirschkühe mit Kitzen, die in der weitläufigen Anlage zu Hause sind. Schaut selbst, wie es uns gefiel!
Und nein, Frankreich feiert am 11. November nicht den Beginn der Karnevalsaison, sondern gedenkt des Waffenstillstands von Compiègne, mit dem die Kampfhandlungen des Ersten Weltkriegs beendet wurden.

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Oktoberfestfrühschoppen

Ja, es ist schon November, aber wir fanden keine Zeit für einen Frühschoppen im Oktober! Heute, am Sonntag, war es nun soweit. 10 von Ralfs Kollegen waren gekommen, um sich in der Kunst des Weißwürstchenessens und des morgendlichen Biertrinkens zu üben. Ralf hatte mehrere Büchsen der Bayerischen Spezialität von seinem letzten Berlinbesuch mitgebracht, mit Bier sind und waren wir bestens versorgt und ein Demovideo klärte die Anwesenden über die besondere Esstechnik auf. Brezeln, Salate, Käse und eine Schokoladentorte vervollständigten das Menü. Kurzweilig und süffig war dieser Novembervormittag mit wieder sehr internationaler Beteiligung!

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Stadtansichten

Der Lez hat nach dem Hochwasser diverse Geröllinseln und Mühe zu fließen.

« Unsere » Hauskreuzung ist seit einer Woche Baustelle. Zunächst hofften wir darauf, dass ein Kreisel gebaut würde. Immer wieder kommt es dort zu schweren Unfällen und wer von euch schon mal selber dort rüber musste, weiß, welche Gefahren die Kreuzung birgt. Aber es werden « nur » Wasserbecken versenkt und neue Leitungen gelegt. Vorbereitungen für einen Kreisel?

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Oktobertag am Strand

He Leute, in reichlich zwei Monaten ist Weihnachten und ich war heute wieder schwimmen! Das Wasser war richtig warm. Ein Thermometer hatte ich nicht, aber es müssen mehr als 20 °C gewesen sein. Nach mehreren Stürmen hatte sich allerhand Treibholz am Strand gesammelt und die Sandläufer haben daraus eine richtige Skulpturengalerie gebastelt. Die französischen Kinder haben gerade Ferien und können die schönen Tage so noch richtig auskosten!

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