Reifenabenteuer

Eine Wanderung zur Cascade musste wegen Wassermangel ausfallen. Wilmar, der Hostelchef, bot uns als Alternative eine « gemütliche » Flussfahrt an. Des spanischen nicht sehr mächtig verstand ich persönlich nicht genau, wie dieser Tag ablaufen sollte. Wir vertrauten beide auf unseren Guide Jarouen, der mit uns zum Dorf am Fluss Don Diego fuhr. Diese Busfahrten waren immer ein besonderes Erlebnis, da in den kleinen Fahrzeugen stets Partystimmung herrschte. 🙂 Bei Don Diego kam ein weiterer Tourismusbeauftragter dazu und langsam begann ich zu ahnen, was da auf mich zukam… Leichte Panik wurde von den Jungs weggelächelt und am Ende des Ausflugs war ich begeistert, glücklich und stolz! Schließlich kam es zu einigen tierischen Begegnungen: Brüllaffen, Pelikane, Alligator und « Flusspferde »! Ein zünftiges Essen bei der Dorfgroßmama stärkte uns und unsere Liebe zu Kolumbien! Wenn das unsere Enkel wüssten, was für verrückte Sachen wir machten! Wir werden ihnen unbedingt davon berichten!

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Karibik

Die letzte Station unserer Kolumbienrundreise war der Nationalpark Tayrona an der Karibikküste. Es waren besondere Tage: üppige Vegetation, Begegnungen mit Tieren, Abenteuer pur und tropisches Klima. Mit einem gut klimatisierten Mercedes-Kleinbus erreichten wir nach mehrstündiger Fahrt unser Ziel – das Ecohostel Yuluka. Wir bekamen die Schlüssel zu unserem Paradies, einem Palmwedelhaus mit Terrasse und Hamacs (Hängematten). Und wir hatten Netz 🙂 – ein originales Moskitonetz! Zum Glück gab es kaum stechende Plagegeister. Da wir sozusagen mitten im Dschungel weilten, war es logisch, dass man morgens und abends von allerlei Vogelstimmen sowie « Wasserhahnquietschkäfern » und « Rückwärtsfahrwarnvögeln » begleitet wurde. Schlafen in der Vogelvolière! Verwundert hat uns bei all der Natur die Luxusbadewanne, die wir nie benutzten. Dafür liebten wir die kalte Dusche, deren Erfrischung uns nach den Ausflügen neues Leben einhauchte. 🙂

An zwei Tagen führte uns Jarouen, mit dem wir uns prima auf englisch verständigen konnten und der uns auf viele Vögel und die Affen in den Bäumen aufmerksam machte, durch seine Heimat. Angelo, ein sehr junger, noch entwicklungsbedürftiger, aber ebenfalls gut englisch sprechender Guide begleitete uns zum Indianerdorf Pueblito Chairama. Abends aßen wir im Restaurant des Hostels leckere, kolumbianische Kost begleitet von Cerveza – einem kühlen Bierchen.

Übrigens, gestern ist mein Liebster wieder gesund und munter aus Bogota angekommen!

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Cartagena

Nach einer erlebnisreichen Woche, in der uns Benita und Wolfgang nicht nur die faszinierende Kafferegion Kolumbiens nah gebracht hatten, sondern wir uns regelrecht anfreundeten, hieß es Abschied nehmen, um die Reise durch das aufstrebende, südamerikanische Land fortzusetzen. Cartagena de Indias, eine Perle an der Karibikküste, erreichten wir mit dem Flugzeug. Hier gingen wir allein auf Entdeckungstour in die im Kolonialstil erhaltene Altstadt und zur Festung San Felipe. Wie schon oft « erliefen » wir uns die neue Umgebung, die Stadtmauer, die Gassen und Märkte zu Fuß. Am ersten Abend ließen wir uns dann von einer Kutsche herumfahren, was ein Tipp unserer romantischen Freunde Alejandra und Hector war. Der Sonnenuntergang von der Stadtmauer aus beobachtet wurde ebenfalls zu einem magischen Augenblick. Das Hotel « Banderas » wartete glücklicherweise mit einem erfrischenden Pool über den Dächern Cartagenas auf, denn das Klima war tropisch schwül!

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Biologischer Anbau in Kolumbien

An diesem sonnigen Tag erwartete uns ein Ausflug zu Fernando – einem Biobauern, würde man in Deutschland sagen. Sein riesiges Anwesen liegt in der Nähe von Marsella. Neben einer Forellenzucht, diversen Gemüse- und Obstsorten wachsen hier Kaffee- und Kakaobäume. Eine zünftige Fahrt mit dem Jeep, Schokoladenproduktion, Rundgang durch den tropischen Garten – glücklicherweise lieh mir Fernando einen Strohhut gegen die Sonne – und Speisenverkostung ließen uns eintauchen in die üppige, kolumbianische Natur. In Marsella erlebten wir die Einwohner während eines Fußball-Pokalspiels sowie sonntägliches Dorfflair. Am Abend aßen wir voller Ehrfurcht einen köstlichen Salat, den uns Maria im El Estancia zauberte.

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Noch mehr Abenteuer …

… erwarteten uns am 20. Juni, dem Tag, an dem unsere jüngste Enkeltochter Mona ein Jahr alt wurde! Darauf stießen wir abends beim Diner an und unsere Gedanken waren bei unseren Lieben daheim. Wenn sie wüßten, was für Verrücktheiten wir noch machten. 🙂 Zuerst hieß es, auf die Ladefläche eines Jeeps zu steigen und dort stehend eine halbstündige Fahrt durch die Kaffeeregion zu genießen! Nach der rasanten Tour gelangten wir in ein Dörfchen mit Schienenanschluss. Da dort nie eine Eisenbahn fuhr noch eine fahren wird, nutzen die Bewohner der Ortschaften am Fluß Cauca diese für ihre Transporte. Dazu haben sie die sog. Brujita – lustige Hexe , eine Art Motordraisine, erfunden. Damit sausten wir durch den Dschungel – Indiana Jones läßt grüßen! Das nächste Transportmittel war dann eine handbetriebene Gondel über den Fluß zu einer privaten Finca. Und nach einer Stunde dann das Ganze wieder umgekehrt zurück. Das war ein Heidenspaß und einer der tollsten Urlaubstage!

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Am Vulkan und in Manizales

Ein weiterer spektakulärer Ausflug führte uns in den Nationalpark Los Nevados zum Fuße des Vulkans Nevado del Ruiz. Sein Kegel mißt stattliche 5389 m. Wir stiegen ihm auf 4130 m entgegen – und ich versichere euch, dass uns die Luft, trotz Doping mit Cocatee, doch knapp wurde! Nach Aussagen unserer Reiseleiter erwischten wir einen extrem guten Tag: Die Sonne schien und der Vulkan versteckte sich nicht schüchtern hinter Wolken, wie an den meisten Tagen im Jahr. Viele Fotopausen waren vonnöten und mir fiel es nun doch schwer, eine Auswahl zu treffen. Nach dem atemberaubenden Naturerlebnis umfing uns die temperamentvolle Stadt Manizales mit ihren Düften, Gesängen und viel Gewusel. Clevererweise hatten die Stadtväter vor einigen Jahren eine Seilbahn vom zentralen Stadteingang bzw. Busbahnhof hinauf ins Zentrum konstruieren lassen, so dass wir zügig von A nach B kamen. 🙂

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Im Cocora-Tal – Valle de Cocora

Das war ein richtig toller, kolumbianischer Wandertag im Cocora-Tal! Wachspalmen, der Nationalbaum Kolumbiens. Forellenzuchtbecken. Kühe. Holunder, der blühte und gleichzeitig Früchte trug. Bromelien. Wasserfall. Kolibris. Cusumbos. Kakao mit Käse. Wanderschweiß. Lachen und (Ver)Schnaufen. Variationen in Grün.

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Kolumbien – ein Tag mit Kaffee

Hier ein kleiner Einblick in unseren Ausflug nach Salento mit Besuch einer Kaffeefinka, wo der Kaffee noch traditionell bearbeitet wird. Mit einem Jeep fuhren wir bis zur von Don Leon geführten Farm. Er hieß uns herzlich willkommen und sein Mitarbeiter führte uns über die Plantage, erklärte den Anbau, die Ernte und servierte zum Abschluss einen echten kolumbianischen Kaffee. Voller Ehrfurcht werden wir in Zukunft dieses schwarze Getränk zu uns nehmen!

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Kolumbien in Bildern – la Colombie aux photos

Buenas dias! Guten Tag Ihr Lieben!

Nach heftigem Jetlag bin ich nun wieder dans mes chaussettes – in meinen Söckchen 🙂 – will heißen, dass ich zu einem normalen, freudigen Tagesablauf übergehen konnte!

Ich habe angefangen, die vielen hundert Bilder zu sichten und werde in loser Folge Galerien gestalten. Viel Spaß beim Schauen – und falls ihr Lust auf eine Südamerikareise bekommt: wir geben gern Ratschläge und kennen eine Super Reiseagentur für Individualreisen! Eine Familie haben wir schon infiziert. 🙂

Hasta luego! Dann mal los!

Ich fange mal simpel an – mit Essen. 🙂 Das kann man in Kolumbien gut. Die Speisen sind gehaltvoll, vitaminreich und mitunter sehr süß. Postres – Dessert war eins der ersten spanischen Wörter, das ich neben Cerveza – Bier nicht so schnell vergessen werde!

Gleich noch ein Kolumbiensplitter, passend zum Sommerwetter! Wir besuchten das Thermalbad Santa Rosa de Cabal, welches durch einen Wasserfall und eine schöne Parkanlage zur Erholung oder auch Akklimatisierung einlädt. Schon der Aufgang zum Bad ist eine Augenweide. Im beinahe wannenwarmen Wasser aalten wir uns und unter kolumbianischer Sonne nahmen wir das erste Sonnenbad. Ralf war mutig und kletterte bis vor zum Wasserfall!

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Kolumbien: Bogota II

Sonntag. Hallo alle miteinander – wir sind voller Eindrücke gesund und etwas müde zurück in der Zivilisation nach vier Tagen internetfreiem Dschungelleben. Per Flugzeug ging es geschwind von Santa Marta zurück nach Bogota, wo wir von unseren Freunden Alejandra & Hector am Flughafen erwartet wurden. Nach einer wohltuenden Erfrischung schlenderten wir in Usaquén durch ein belebtes Viertel voller Strassenhändler und Artisten, speisten mehr als üppig und genossen nach den tropischen Tagen die trockene und kühle Luft…

Montag. Heute entdeckten wir das Stadtzentrum von Bogota. Doch zuvor genossen wir Hectors leckere Trinkschokolade: Hhhmmmmm. Dann ging es los, zusammen mit Alejandra, Hector und Hectors Mutter. Wir spazierten über den Platz Bolivar, besuchten eine Ausstellung im Claustro San Agustin, schlenderten durch Candelaria, tranken Kaffee und probierten Erdbeer-Mango-Muffin in einem kleinen Café. Danach liefen wir vorbei an der Universität los Andes zur Talstation der Standseilbahn (Funicular), mit der wir hinauf zum Cerro de Monserrate fuhren. Hinunter ging es später mit der Luftseilbahn (Teleférico). Nach einer kräftigen Stärkung an der berühmten Hühnersuppe aus Bogota (Ajiaco) im empfehlenswerten Restaurant « La Puerto Falsa » besichtigten wir noch das Botero-Museum, das in einem sehr schönen, kolonialen Gebäude untergebracht ist. Danach waren wir doch recht müde und fuhren zurück in Yolandas Wohnung.

Dienstag. Heute entdeckten wir Bogota auf eigene Faust. Nachdem uns Yolanda im Stadtzentrum abgesetzt hatte, liefen wir zunächst zur Iglesia Santa Clara, eine der ältesten und am reichsten ausgestatteten Kirchen Bogotas, die heute als Museum fungiert. Danach trafen wir uns mit Adriana am Eingang der Universidad de los Andes, eine der renommiertesten Privatuniversitäten in Kolumbien. Wir tranken Kaffee bzw. Latte Arequipe, erzählten von unserer Reise und erledigten Administratives für die kommende Tagung, die Ralf mitorganisiert hat. Zusammen mit Adrianas Team gingen wir ins Restaurant Crepes & Waffles, von dem Ralf immer geschwärmt hatte. Beide wählten wir zwei verschiedene, ausgezeichnete peruanische Gerichte. LECKER! Den Nachmittag rundeten wir mit einem ausgiebigen Besuch im berühmten Goldmuseum, dem Museo del Oro, ab. Zurück ging’s mitten in der Rushhour per Transmilenio, dem Schnellbus von Bogota, der berstend voll war. Auch ein Erlebnis für sich! Am Abend trafen wir uns in Yolandas Wohnung mit Alejandra und Hector und nahmen einen typisch kolumbianischen Imbiss ein, bestehend aus Empanadas, Pandebonos und Arepas de choclo.

Mittwoch. Transmilenio am Morgen. Besuch des Archivs von Bogota mit Alejandra, anschliessend Tee und Eisespresso im Café Rec. Kirchenbesichtigungen. Shopping. Lecker Lunch im Restaurant Andante ma non troppo (Salate und Pasta). Transmilenio am Nachmittag. Dinner mit Yolanda, Alejandra & Hector im Shopping- und Schlemmerviertel Calle 82 – auf Ralfs Wunsch im Wok.

Donnerstag. Heute war unser letzter gemeinsamer Tag in Bogota. Zum Frühstück fuhren wir in die alte Markthalle von Bogota, in der wir die vielen exotischen Obst- und Gemüsesorten bewunderten und typisch kolumbianisch den Tag mit Früchten begannen. Danach schlenderten wir durch den Botanischen Garten mit seinem prächtigen Rosengarten und eindrucksvollen Gewächshäusern. Zum Mittagessen gab es in Yolandas Wohnung ein typisches kolumbianisches Gericht bestehend aus Patacon, Yucca, Mais, Reis und Fleisch. Danach verabschiedeten wir Birgit am Flughafen und drücken ihr alle Daumen, dass der Rückflug trotz angekündigter Streiks der französischen Fluglotsen reibungslos verläuft. Schliesslich wurde gearbeitet: Alexandras Ergebnisse wurden diskutiert, die nächsten Schritte besprochen und Hinweise zur Datenanalyse gegeben. Abends gab’s bei Alejandra und Hector leckeren Salat mit pochiertem Ei. Danach rollten die Würfel: Die Siedler von Catan. Und wer hat gewonnen? Ralf, dicht gefolgt von Yolanda – Anfängerglück?

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