Wandern im Département de la Drôme/Provence

Hochsommer an der Küste des Mittelmeeres. Karin genoss hier Sonne, Strand und Piscine. Bevor sie wieder in Richtung Österreich aufbrach, verbrachten wir ein Wanderwochenende zu dritt in Barret-de-Lioure im Département de la Drôme. Im Gîte Mona Lisa, das von einem deutsch-argentinischen Ehepaar geführt wird, fanden wir eine französisch-charmante Unterkunft. Manuel kochte am ersten Abend live und bewirtete uns mit allerlei Köstlichkeiten, so dass wir praktisch nur ins Bett rollen konnten. Ein Menü délicieux! Wettermäßig war der Aufenthalt durchwachsen. Als eingefleischte Wanderfreunde waren wir jedoch auf alles gefasst und dementsprechend ausgerüstet. Nur Komootine kam mit der Feuchtigkeit am ersten Tag nicht zurecht und entwickelte ein Eigenleben. Also nicht über die zerpflückte Aufzeichnung wundern. 😮 Karin ist nun nordöstlich unterwegs und wir gehen wieder arbeiten – mit schönen Erinnerungen und Eindrücken im Kopf und im Herzen!

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Karin und Birgit bezwingen den Hérault

Es ist Sommer und Karin ist mal wieder mit ihrem Motorrad auf Tour. Für eine Woche ist sie unser Gast in Montpellier. Da ich am WE Dienst hatte, wurde sie von Ralf betreut. Die beiden entdeckten dabei während eines Ausflugs die Kanustation Moulin. « Das müsst ihr machen! » hörte ich am Sonntagabend. Anfangs war ich ziemlich skeptisch, ließ mich aber dann doch von der Abenteuerlust anstecken. Und es wurde ein toller Tag mit meiner Schwester, den wir so schnell nicht vergessen werden. Also los! In die Boote und mutgepaddelt. 🙂

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Tour de France zum Nationalfeiertag

Heute ist französischer Nationalfeiertag, der auf den Sturm auf die Bastille zurückgeht. Da nördlich unserer Wohnung die heutige Etappe der Tour de France durchs Stadtgebiet führt und also die Ausfallstraßen gesperrt sind, beschlossen wir, uns die neue Fotoausstellung im Pavillon Populaire an der Esplanade anzuschauen. Doch wir hatten nicht damit gerechnet, dass Radfahrer solche Langschläfer sind. 😮 Als wir gegen halb elf in die Stadt kamen, liefen die Vorbereitungen zum Start der heutigen Etappe auf Hochtouren. So schlenderten wir an den ersten hundert Metern der Strecke entlang, bis wir einen geeigneten Platz fanden, um die Fahrer und ihr riesiges Aufgebot an Begleitfahrzeugen anfeuern (und fotografieren 🙂 ) zu können. Vorbei am Botanischen Garten, an dem seit 1. Juli die Straßenbahnlinie 4 vorbeifährt, ging es zurück nach Hause. Im Flur trafen wir weitere Fahrradfreunde und selbst eine Nachbarin im Rollstuhl hatte eine Kamera an ihren Rollstuhl montiert und war zur Strecke am Carrefour Market gefahren – für ein paar Sekunden Spektakel. Ein ungeplantes, aber schönes und interessantes Erlebnis.

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Stadtrundgänge in Frankreich

Demnächst hier zu lesen:

In den Hauptrollen Birgit und Ralf als Touren- und Sprach-Guides sowie „Antreiber“ Komootine.

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Wasserwandern und Besichtigungen in der Dordogne

Demnächst hier zu lesen:

  • Le Cingle de Trémolat
  • La Boucle de Montfort
  • Kanufahrt von Carsac nach La Roque-Gageac
  • Besichtigung der Burg Castelnaud
  • Kleine Runde bei Castelnaud-la-Chapelle
  • Unter den Seeräubern der Dordogne
  • Die hängenden Gärten von Marqueyssac
  • Kleine Runde bei La Roque-Gageac

In den Hauptrollen Birgit und Ralf als Touren- und Sprach-Guides sowie „Antreiber“ Komootine.

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Radwandern in den Landes

Demnächst hier zu lesen:

  • Flämingfeeling am Courant des Forges de Pontenx – mit Schmetterlingsbeobachtung
  • Contis-les-Bains & Cap de l’Homy – per Velo auf Entdeckungsfahrt
  • Radeln durch die Landes – Feeling wie auf dem Elberadweg oder Flämingskate
  • Rund um den Lac d’Arjuzanx – Erinnerungen an Pegelturm und Bergwitzsee
  • Im Sandkasten von Pilat

In den Hauptrollen Birgit und Ralf als Touren- und Sprach-Guides sowie „Antreiber“ Komootine.

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Bergwandern in den Pyrenäen

Demnächst hier zu lesen:

  • Große Wanderrunde im Tal von Areu – mit Aspisviper
  • Hinauf zum Estany del Diable (Teufelssee) – mit Fitnessmängeln (Ralf)
  • Hinauf ins Vall de Gerber – mit Bad im Bergsee
  • Aufstieg zum Mirador de Fogueruix – mit Schweißperlen (Birgit)
  • Komootine auf Abwegen zum Estany de Garrabea – mit Fliegeninvasion

In den Hauptrollen Birgit und Ralf als Touren- und Sprach-Guides sowie „Antreiber“ Komootine.

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Vier-Stiefel-Wanderung

So wie Restaurants mit einer, zwei oder drei Kochmützen ausgezeichnet werden, so bewerten wir die Wanderungen in unseren Wanderführern mit ein, zwei oder drei Wanderstiefeln. Doch die heutige Wanderung erhält vier Wanderstiefel – sie war einfach perfekt! Angenehmes Wanderwetter, abwechslungsreiche Wegführung durch Wiesen und Wälder, guter Untergrund mit nur wenig Geröll, herrliche Ruhe, gute Laune und eine unglaubliche Blumenvielfalt. Wo sich dieser wunderschöne Flecken befindet? Im Lozère. Ausgangspunkt unserer Wanderung war der Weiler Gauzin, in dem sich auch das Atelier eines Glaskünstlers befindet. Weit ab von der Zivilisation scheint die Zeit dort stehengeblieben zu sein. Nur ein Fuchs scheint den Frieden zu stören. Hatte er ein Küken erwischt?

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La Garde-Guérin

Nach üppigem Dinner im Restaurant « Le Four » in Vielvic und friedlichem Schlaf im Mas La Soureilhade wartete der Sonntag mit neuen Herausforderungen auf uns. Bevor jedoch die Wanderbeine geschwungen werden sollten, statteten wir der Miellerie Vielvic einen Besuch ab. Diese Imkerei gehört Lionels Freunden und so erhielten wir Erklärungen und « Weihnachsbaumhonig » aus erster Hand. Im Gegensatz zu normalem Honig, der aus Blütennektar gewonnen wird, dient dem Miel Sapin ein von Bienen gesammeltes Läuse-Exkret als Ausgangsstoff. 😮
Nach der kurzweiligen Besichtigung fuhren wir nach La Garde-Guérin, einem der schönsten Dörfer Frankreichs, das wir schon mal auf der Durchreise in die Ardeche besucht hatten. In Anbetracht der fortgeschrittenen Zeit wählten wir eine kürzere Wanderung aus. Vorbei an Schafweiden, einem Golfplatz, einer stillgelegten Bahnstrecke, Vogel-Nestwurz und anderen Blumen folgten wir der geplanten Tour. Nach dem Picknick ging es in den Eingang der Gorges du Chassezac, doch der von Komoot angezeigte Pfad verschwand recht bald im Dickicht… So folgten wir der gelben Wegmarkierung hinab in die Schlucht, doch im Talgrund war nirgends eine Brücke zu erblicken. 😮 Also hieß es, über Felsen zu kraxeln und von Stein zu Stein zu springen. Na, seht selbst, ob jemand ins Wasser fiel? 😉

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Pont du Tarn

Der diesjährige IRD-Betriebsausflug wurde von Lionel organisiert und sollte uns in die raueren Gefilde der Cevennen führen. Trotz eher abschreckender Wettervorhersagen – Gewitterwarnung! – machten wir uns Samstagmorgen auf den Weg zum Mas de la Barque in 1450 m Höhe. Elf zünftige Wanderer sollten wir sein: Lionel, Boris, Jonathan aus den USA, Sandrine, Carolina aus Venezuela mit ihrem Freund Jérôme, Moussa aus Mali, David mit seiner Freundin Anne aus England, Birgit und ich. Der bequeme Weg führte uns über die Höhen der Cevennen, Vögel zwitscherten munter und Blumen blühten bunter. 🙂 Immer wieder grummelte es um uns herum, doch das Gewitter zog an uns vorbei bzw. blieb in den angrenzenden Tälern hängen. Nach einem gemütlichen Picknick ging es weiter zum Ziel unserer Tour, der alten Brücke über die Tarn – Pont du Tarn. Dort verweilten wir, entdeckten rätselhafte Wasserinsekten und suchten vor einem kräftigen Regenschauer Schutz. Zügig ging es zurück zum Ausgangspunkt unserer Wanderung, die letzten anderthalb Kilometer in Goretexjacken oder unter Regenpelerinen. Am Wegesrand sahen wir die Reste eines Hagelschlags (sofern man nicht in wissenschaftlichen Diskussionen vertieft war… 😉 ), der vor uns niedergegangen sein musste. Birgit und ich, wir waren uns sicher, nicht zum letzten Mal in dieser Gegend gewesen zu sein.

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