Schloss oder Burg?

Die einen sagen so, die anderen so – Aufklärung kam von dem Mann, der uns durch die gut sanierten Räume führte: Zuerst war es eine Burg, relativ simpel eingerichtet, und später wurde das Gebäude zum Schloss, da es mit mehr Komfort ausgestattet wurde.
Wir wanderten an einem schönen Sonnentag von Riedenburg über den Klangweg, später durch Wälder und an Felsen entlang zum Schloss. Eine Besonderheit besteht darin, dass hier ein handschriftliches Exemplar des Nibelungenliedes gefunden wurde. Der Schlossführer gab sogar eine Gesangseinlage, die richtig gut war! Im Schloss fanden sich allerlei Sprüche, die angeblich aus dem Mittelealter stammten und noch heute benutzt werden, z.B. auf den Hund gekommen sein, die wegschwimmenden Felle oder zwei Eisen im Feuer haben. Wir lernten viel und genossen nach dem Rundgang bei einem Picknick den schönen Blick auf Schloss Prunn und die Umgebung.
Anschließend stiegen wir tief hinab, um an der gegenüberliegenden Seite des Altmühltales wieder hinaufzusteigen. Großen Spaß bereitete uns das Klettern in bzw. durch die Klamm. In Riedenburg liefen wir durch den Stadtpark und anschließend schlemmten wir in der Bäckerei Frank: Zwetschgendatschi und Torte. 🙂
Am Abend ging unser Urlaubsturnier im SkipBo weiter, was ich wieder mal verlor; doch irgendwann werde ich den Spieß umdrehen! Stammt die Redewendung etwa auch aus dem Mittelalter?!

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Zwischen Böhmerwald und Altmühltal

Nachdem wir eine wunderbare Wanderwoche in Stožec im Böhmerwald verbracht hatten, setzten wir unseren Sommerurlaub in Unteremmendorf im Altmühltal fort. Ich gestehe, dass ich in meinen 56 Lebensjahren noch niemals vom Fluss Altmühl gehört hatte. Die Idee kam von Ralf und der Zufall wollte es, dass die Radtour meiner Freundin in diesem Jahr durch selbiges Tal führte. Sie versorgte uns mit zahlreichen Tipps und Material. Schon vor der Reise war klar, dass wir nur einen Bruchteil der Angebote werden nutzen können.
Doch zunächst hieß es umsetzen von A nach B und unterwegs blieb genug Zeit, die Burg Karlsberg, die von Karl IV. und seinen Vasallen erbaut wurde, zu besichtigen. Hierzu war eine kleine Wanderung mit Aufstieg über eine Teerstraße nötig. Mich lockte allerdings derweil ein schöner Pfad durch den Wald, der nach einer lohnenden Abkürzung aussah! Ich stapfte durch Kiefernadelnester, über Moosbetten und lauschte den Waldvögeln. Irgendwann kam ich aus dem Wald heraus und glaubte tatsächlich, dass ich Ralf lässig überholt hätte! Doch weit gefehlt! Er war schon längst auf dem Gipfel gegenüber der Burg und amüsierte sich über meine Eskapade! Zum Glück besitzen wir nun beide ein Smartphone und so fanden wir glücklich wieder zusammen. Der SMS-Satz « Ich seh dich! » war mir nie zuvor so willkommen wie an diesem Tage! Erleichtert kletterte ich die letzten Stufen zum Ruinenfelsen hinauf und genoss von da an gemeinsam mit Ralf den Ausblick. In die Burg selbst gelangt man nur mit einer Führung. Auch hier hatten wir wieder Glück und konnten in letzter Minute an einer Tour durch die mittelalterlichen Gewölbe teilnehmen. Besonders lustig fanden wir die Animationsfilme am Ende. Zudem wurde im deutschen Erklärungstext – die Führung war in tschechischer Sprache – dazu aufgefordert sich « kollektiv vorzustellen » wie z.B. ein Kachelofen zu der damaligen Zeit aussah! Dies wurde zu einem geflügelten Wort im Verlaufe unseres Urlaubs. 🙂

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Die ungeraden Tage in der Tschechischen Republik

Am Sonntag stiegen wir zum ersten Mal in den Böhmischen Regionalzug und fuhren eine Station bis zum Ausgangspunkt unserer Wanderung. Die Zeit im Zug verging so schnell, dass wir gar nicht recht bemerkten, dass kein Schaffner kommt… Eigentlich hätte man am Automaten am vorderen Einstieg eine Fahrkarte lösen müssen. 😮 Schwester Monika war auch mit von der Partie. Leider fuhr aber an diesem Tage die Draisine nicht ins benachbarte Deutschland auf der kürzesten internationalen Bahnverbindung.
In Nové Údolí (Neuthal) angekommen, ließen wir das Kalte-Kriegs-Grenzmuseum rechts bzw. links liegen und liefen in großem Bogen durch die Böhmischen Wälder mit ihren Böhmischen Dörfern. Wiesen- und Hochwaldabschnitte wechselten sich in schöner Folge ab, immer wieder konnten wir Dörfer auf deutscher Seite erblicken, wohingegen die böhmischen Dörfer verlassen, verfallen, verschwunden waren als Folge der Nachkriegsteilung Europas. Der Weg war leider überwiegend geschottert oder geteert und erst am Ende der Tour hatten wir das Glück, auf weichem Waldboden zu wandern, bevor wir an kleinen Birkenwäldchen und Moorgelände zurück nach Stožec gelangten.

Für Dienstag hatte sich Regen angekündigt und wir nutzten die Vormittagsstunden für einen Einkauf in Volary (Wallern). Am Nachmittag wollten wir entlang des Schwarzenberger Schwemmkanals wandern. Laut Navi hätten wir mit der Kirche ums Dorf fahren müssen, um zum Ausgangspunkt unserer Wanderung in Jelení (Hirschbergen) zu gelangen. Wir stellten uns dumm und fuhren verbotenerweise auf gesperrten Forstwegen, was uns die verdutzten Blicke einiger Waldarbeiter einbrachte. 😮
Dann ging die Tour los! Zunächst oberhalb des 419 Meter langen Tunnels, dann entlang des Kanals mit seinen Zuflüssen, Weichen und Schleusen. Der Kanal diente dazu, das im Böhmerwald gefällte Holz in Richtung Wien zu transportieren. Das Projekt war vom Ingenieur Joseph Rosenauer (1735-1804) konzipiert worden und wurde erst lange nach seinem Tode im Jahre 1823 fertiggestellt – nach insgesamt 34 Jahren Bauzeit, also gefühlt so wie beim neuen Berliner Großflughafen. 😉 Alles in allem eine interessante Rundwanderung.
PS: Für die Rückfahrt nahmen wir den Umweg in Kauf, um nicht doch noch einem forstwirtschaftlichen Fahrzeugungetüm auf engem Fahrweg zu begegnen. 🙂

Für Donnerstag, dem letzten Tag im schönen Böhmerwald, hatten wir uns wieder eine Tour mit Bahnfahrt aus dem Rother Wanderführer Böhmerwald ausgesucht. Zunächst fuhren wir mit dem Auto nach Volary, wo wir in den Zug wechselten. Bemerkenswert, wie modern diese Regionalzüge ausgestattet sind mit Echtzeit-Fahrtanzeige und kostenlosem Hochgeschwindigkeits-Internet. Am Ausgangsort unserer Wanderung in Lenora (Eleonorenhain) angekommen, verlief der Weg zunächst oberhalb des Ortes durch eine idyllische Kleingartenanlage. Dann stiegen wir hinab und wanderten zur historischen Säumerbrücke, die über die Warme Moldau führt. Über besagte Brücke, die allerdings als moderne Straßenbrücke rein gar nicht an ihre historische Funktion erinnert, verlief im Mittelalter der sog. Goldene Steig. Anschließend erkundeten wir den Moorlehrpfad mit seinem Aussichtsturm, bevor wir eine Picknickpause auf dem nahegelegenen Campingplatz einlegten. Danach folgte ein herrlicher Wanderabschnitt über Wiesenpfade entlang von Moorgelände und Birkenwäldchen. Später ging es auf einem Sträßchen zurück nach Volary, wo wir uns über den Knödellieferservice und die Flaschensammelbehälter mit Füllstandanzeige amüsierten. 🙂
Zeitig waren wir wieder am Auto, so dass einem abschließenden Einkauf im tschechischen Supermarkt nichts mehr im Wege stand: Deftige Würste, Meerrettich, Kekse und Oblaten – Bier wollten wir erst ihn Bayern erstehen. Am Ende unserer Tage in der Tschechischen Republik ließen wir all die Tiere vor unserem inneren Auge Revue passieren, die wir in den letzten Tagen gesehen hatten: Schafe, Kühe, Ziegen, Pferde, Rehe, Hasen, Eichhörnchen, Hamster, Feldmaus, Biberspuren, Ringelnatter, Blindschleiche, Spechthöhlen, Eisvögel… und ja, auch einen Wolf, als wir nachts aus dem Restaurant in České Žleby zurück nach Stožec fuhren!

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Und nun die ungeraden Tage :-)

Wie mit Birgit ausgemacht, zeichne ich die ungeraden Tage auf und sie die geraden. Nun also die Nachlese der letzten Woche. Für die Fahrt von Lednice nach Stožec hatten wir einen Zwischenstop in Český Krumlov (dt. Krumau) geplant. Ein großer Parkplatz am Rande der Altstadt war leicht gefunden und schon bald fanden wir uns in einem Gewimmel von Touristen wieder. Die Altstadt schien fest in asiatischer Hand zu sein; der Wachturm wurde auf japanisch angepriesen, Restaurants luden mit asiatischer Karte und/oder Signalisation zu einem Besuch ein und asiatische Touristengruppen folgten brav ihren Stadtführern. Neben Prag und der Burg Karlstein gehört Český Krumlov fest ins Besuchsprogramm eines jeden Asiaten, der die Tschechische Republik besucht.

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Mit Bus, Bahn und Fähre im Böhmerwald unterwegs

Nach dem gestrigen Relaxtag stand heute wieder eine schöne Böhmerwaldwanderung auf dem Programm. Mit dem Zug wollten wir nach Horní Planá und dort mit der Fähre über den Moldaustausee fahren. Die Anzeige am Bahnhof Stožec machte auf Schienenersatzverkehr aufmerksam – aber für welche Züge? Welche Haltestellen? Unsere tschechischen Sprachkenntnisse sind mehr als dürftig! Mit etwas Überlegung und Phantasie kamen wir zu der Erkenntnis, dass ein Bus bis Cerný Kríž fährt und von dort der Zug weiter bis Budweis. Erstaunt waren wir über die Zugbegleitung und einen Kleinbus, der dem Reisebus offensichtlich auf dem schmalen Waldweg als Lotse vorausfuhr.
Das Wetter war herrlich sonnig, was die Temperaturen am Morgen von 3 °C relativ rasch steigen ließ. Wir wanderten wieder durch den herrlichen Wald, wo die Birken anfingen, sich zu färben. Ein Abstecher führte uns zur rekonstruierten Kirche von Glöckelberg. Diesen Ort gibt es, wie viele andere Grenzdörfer, nicht mehr.
Die Rückfahrt mit der Fähre verzögerte sich zunächst, da sie auf eine Ambulanz warten sollte. Nach 30′ ging die Fahrt dann doch los, ohne dass der Krankenwagen zu sehen war. Dieser erreichte die Fährstation, nachdem wir bereits mitten auf dem Stausee waren. Wir vermuteten, dass der Notfall doch nicht so eilig war, denn die Krankenwagenfahrer winkten uns fröhlich beim Vorbeifahren zu.
Die Rückfahrt mit Zug und Bahn gestaltete sich ebenso komplikationslos wie am Morgen.
Heute abend werden wir versuchen, in einem Restaurant zu essen. On Vera!

PS. Das drei Tage zuvor avisierte Restaurant war leider trotz des einladenden Aufstellers geschlossen. Aber auf der Anfahrt hatten wir ein weiteres Restaurant erblickt, in dem wir lecker Wild und tiefbernsteinfarbenes Bier genossen, gekrönt von Apfelstrudel und Espresso – für unsere Verhältnisse zu einem Spottpreis von sage und schreibe 20 Euro für alles.

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Bären, Felsen und die tschechische Bahn

Nach dem Frühstück liefen wir zuerst zur Post und steckten einige Postkarten, von Hand geschrieben, ein. Wann werden sie wohl ankommen und bei wem??? Anschließend ging es zum Bahnhof. Von dort fuhren wir eine Station zum Ausgangspunkt unserer heutigen Wanderung – Cerný Kríž.
Von dort wanderten wir durch den wunderschönen Wald bis zum Abzweig Bärensteig. Endlich konnten wir den weichen Waldboden spüren und besuchten zunächst das Grab der letzten Bärin des Böhmerwaldes. Sie wurde im Jahre 1856 von aufgeregten Jägern erlegt.
Danach ging es weiter zu einem weitläufigen Felsenlabyrinth, das wir ausgiebig erkletterten und begeistert eroberten. Erinnerungen an die Urlaube mit Lukas und Emma im Harz wurden wach! Sie hätten hier ihre wahre Freude.
Nach einem angemessenen Picknick und weiteren Felsformationen gelangten wir zur Waldbahnstation Ovesnà. Hier warteten wir auf den Zug aus Budweis, der uns zurück nach Stožec bringen sollte. Die Ansagen in der Landessprache verstanden wir soweit, dass es eine Verspätung gab. Allerdings war unklar, ob 20′, 30′ oder 60′ – da gingen unsere Meinungen auseinander. Schließlich waren es 45′ und so fiel der Nachmittagskaffee leider aus.
Dennoch war es ein wunderschöner Wandertag, den wir ohne Schwierigkeiten bewältigt und sehr genossen haben!

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Nur im Böhmerwald …

… wachsen so viele Birken. 🙂 Zumindest hatten wir diesen Eindruck während unserer ersten Wanderung, die uns u.a. zur Tussetkapelle und dem gleichnamigen Felsen führte. Die Kletterei wurde mit einem wunderbaren Ausblick belohnt. Anschließend war Kondition gefragt, als wir gefühlt kilometerweit auf asphaltierten Forstwegen durch den Wald liefen. Das Wegenetz ist besonders für Radfahrer und auch für Skifahrer im Winter sehr gut ausgebaut; leider fehlten weiche Waldwege an diesem Tag. Wir ließen uns jedoch nicht verdrießen und genossen bspw. den romantischen Uferplatz an der Kalten Moldau für das Picknick sowie die Stille, die nur gelegentlich durch Zugsignale oder Vogelgesang durchbrochen wurde. Schön anzusehen waren die Eisvögel – oder war es stets dergleiche Vogel, der vorbeischoss? Der Böhmerwaldexpress stellt ein perfektes Fortbewegungsmittel dar, in dem man auch Fahrräder problemlos transportieren kann!
Übrigens, da Ralf nun auch stolzer Besitzer eines Smartphones ist, haben wir die Regel aufgestellt, dass wir abwechselnd unsere Touren aufzeichnen. Mir bleiben demnach die geraden Tage für die Berichterstattung vorbehalten. 🙂

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Wunscherfüllungen

Das internationale COST-Meeting hatte Ralf erfolgreich abgeschlossen und nun begann auch für ihn der Urlaub. Ich hatte in Valtice ein Werbeschild für den Barfußweg gesehen – es gab ihn also wirklich! Ralf erfüllte mir den Wunsch, diesen gemeinsam mit ihm zu erobern! Der Weg begann und endete in Schrattenberg/Niederösterreich. Wir amüsierten uns prächtig an den verschiedenen Stationen und genossen die schöne Aussicht auf das Umland. Zu guter Letzt landeten wir noch in einem Weingut, verkosteten Weißwein und kauften schließlich auch einige Flaschen.

Das gute Wetter lockte uns dann noch einmal hinaus. Auf Ralfs Wunsch hin liefen wir durch den Schlosspark in Lednice, der sehr an den Wörlitzer Park erinnerte. Ralf fühlte sich immer an unsere Hochzeit erinnert. 🙂 Mit einem Bad im Salzsee schloss ich den schönen Tag ab.

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Orientierungsübung

Mit meinem Orientierungssinn steht es nicht zum Besten, was ich heute mal wieder unter Beweis gestellt habe. Zudem war die Gegend so verlockend, dass aus der ursprünglich geplanten Runde sozusagen zwei wurden. Freude hatte ich dennoch genug und die Sonne schien herrlich, ich hatte auch den ganzen Tag Zeit und Proviant dabei.
Am Morgen lief noch alles wie am Schnürchen und ich erreichte Valtice noch am Vormittag. Danach begann das Abenteuer – auch, weil ich noch nicht zurückfahren wollte und versuchte, mir eine Alternativstrecke zu suchen. Komootine sollte mir dabei helfen, tat dies aber nur eingeschränkt. Als ich wieder am Imkerhof angekommen war, parkte ich das Radel und ging im erfrischenden Salzsee baden. Das war eine Wohltat! Aufs Rad steige ich vorläufig nicht; ihr könnt euch sicher denken warum. 😉

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Eine Radpartie mit Pfiff

Ihr wundert euch vielleicht, dass ich so zeitnah meine Einträge verfasse?! Dies liegt daran, dass Ralf zur Zeit noch mit dem Meeting beschäftigt ist und ich allein unterwegs war. Da das ungewohnt ist, führe ich Selbstgespräche und habe noch mehr das Bedürfnis, meine schönen Erlebnisse mit euch zu teilen. 🙂
Heute morgen nach dem Frühstück fragte ich den mit der Zubereitung von Rührei beschäftigten jungen Mann, ob ich mir vom Imkerhof ein Fahrrad ausleihen kann (ein großes Schild KOLA = Bike prangt an einem Torbogen). Er meinte: « no problem », und prompt hatte ich für den heutigen Tag ein Radel. Ich kann sagen, dass es ein sehr gutes war, obwohl eine Treckingversion, die nicht zu meinen Favoriten gehört. Bref, ich kam super gut zurecht!
Da ich ohne mein Orientierungsgenie unterwegs war, fiel es Komootine und mir schwer, den Einstieg zur Rundfahrt zu finden. Ich nahm mehrmals Anlauf und endlich erkannte ich die ersehnten Wegweiser! Von da an fuhr es sich wie am Schnürchen! Einer der Höhepunkte war das Johannesschloss – eine künstliche Ruine. Ich traf genau zum richtigen Zeitpunkt ein: Die letzte Führung vor der Mittagspause erwischte ich. Zwar verstand ich kein Wort, aber ich gelangte ins Innere des Bauwerks und machte mir meine eigenen Erklärungen. Ein romantischer Platz, an dem ich ein wenig verweilte. Später fuhr ich auf dem Deich und schließlich auf der Straße zurück nach Lednice. Ein herrlicher Ausflug, dem nun etwas Relaxzeit folgt, bevor ich mich für das Galaessen am Abend aufhübschen werde. 😉

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