Rosen statt Mainelken

In diesem Jahr ist einiges anders – so auch am 1. Mai, dem Tag der Arbeit. Es gibt keine Maiglöckchenverkäufer in den Straßen und keine Défilés! Mainelken haben wir auch nicht gesehen, dafür jede Menge herrlich blühende Rosenstöcke in allen Farben und Größen. Nach den Wochen der Ausgangssperre wird es immer schwieriger, neue Wege und interessante Fotomotive zu finden. Heute wollte ich mal einen Blick in die große Gärtnerei werfen, denn aus dem Auto heraus konnte ich nicht genau erkennen, ob sie geöffnet ist oder nicht. Diverse Schilder deuteten darauf hin, dass der Verkauf läuft. Allerdings war das Geschäft an diesem Feiertag geschlossen.
Die Sonne wärmte uns sehr mit ihren Strahlen, so dass wir uns daheim erstmal erfrischt haben.

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Die siebte Woche

Montag standen drei Videokonferenzen auf dem Programm, die sich über den ganzen Tag verteilten. Da blieb nicht viel Zeit zum Spazieren. Aber ein großer Brief nach Piesteritz wartete darauf, in den Briefkasten befördert zu werden. Das geschah sozusagen vor Dienstbeginn um halb zehn. 🙂
Am nächsten Tag fiel der Spaziergang wetterbedingt ebenfalls recht kurz aus und führte uns lediglich zum Gemüseladen, wo wir weißen Spargel aus der Region kauften. Diesen ließen wir uns tags darauf an Birgits freiem Tag köstlich munden. Fotos gab’s dafür leider keine… 🙂
Donnerstag besserte sich das Wetter weiter und ich zog mal wieder eine etwas größere Runde. Zweierlei Brot fürs lange Wochenende wurde gekauft und dann ging’s entlang der Tramtrasse. Eine Baustelle sah recht abgesoffen aus und gegenüber stehen die Arbeiten am neuen Konservatorium auch noch immer still. Mal sehen, wann es dort weitergeht. Vielleicht am 11. Mai? Bizarr fand ich ein Werbeplakat für ein Museum zum ersten Weltkrieg, das einen dortigen Besuch als Familienausflug anpreist. Ich weiß ja nicht…

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Rundgang in der Wochenmitte

Mein freier Mittwoch und nichts zu essen für den morgigen Arbeitstag vorbereitet – da war das Ziel unseres Tagesspaziergangs eindeutig: eine Bäckerei, wo ich eine Quiche o.ä. erstehen wollte. In der sehr berühmten Bäckerei Scholler gab es nur noch Cremetorten und süße Snacks. Im nächsten Geschäft hatte ich Glück und bekam die vorletzte Lachstarte. Somit ist für mein Wohl morgen gesorgt und wir waren nach exakt einer Stunde wieder daheim.
Ein heftiger Wind wehte die Blütenpollen und Staub sehr heftig durch die Gegend. Ich kam trotz vorsorglicher Medikamenteneinnahme aus dem Niesen teilweise nicht heraus! So nahm ich zu Hause erstmal eine Erfrischungsdusche und wusch hoffentlich alle Pollen weg!

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Auf der Suche nach der Sprachschule

Letztens, genauer am 11. April, jährte sich meine Ankunft in Montpellier bereits zum 13. Mal! Corona hatte es geschafft, dass ich erst jetzt wieder daran dachte. Und wie jedes Jahr kramten wir Erinnerungen hervor und redeten auch viel über das Erlernen der fremden Sprache. Da erwachte in mir der Wunsch, nach der ersten von mir besuchten Sprachschule zu sehen. Da wir derzeit nur einen begrenzten Bewegungsradius haben, spazierten wir verschiedene Straßen entlang, wo ich die Schule vermutete. Leider war entweder meine Erinnerung vom Ort falsch oder sie existiert nicht mehr… Der erste Versuch schlug somit fehl und wir werden demnächst erneut Anlauf nehmen für eine neue Suche.

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Die sechste Woche

Wieder ist eine Woche ins Land gegangen. Sie war insofern erfolgreich, als dass unser neues Manuskript zur Genomik afrikanischer Pantoea ananatis-Bakterien, die Reispflanzen befallen, zur Publikation angenommen wurde. Aber der Reihe nach.
Montag fuhr ich mit der Straßenbahn ins Stadtzentrum und reihte mich in die Schlange der Wartenden vor der Hauptpost ein. Es galt, einen Einschreibbrief abzuholen, dessen erste Benachrichtigung uns Mitte März erreicht hatte. Doch da unsere Post im Wohngebiet aufgrund der COVID-19-Pandemie geschlossen wurde, blieb er dort zunächst einmal liegen. Nun also wurden alle Einschreibsendungen zur Hauptpost zurückbefördert, wo sie auf Abholung warteten. Endlich konnten wir die neue Fahrzeugzulassung in Empfang nehmen, denn seit einigen Tagen fuhr Birgit « illegal », das heißt ohne gültige Papiere, durch die Weltgeschichte.
Dienstag blieb ich zu Haus, da es den ganzen Tag regnete. Mittwoch, an Birgits freiem Tag, konnten wir wieder gemeinsam spazieren. Ich hatte auf der Karte gesehen, dass es einen kleinen Weg entlang des Flüsschens Verdanson geben sollte, zu dem man durch einen neuen Wohnkomplex gelangen müsste. Zwar fanden wir den Zugang, aber ein verschlossenes Tor versperrte uns den Zutritt. Also liefen wir auf bekannten Wegen durchs Wohngebiet zurück nach Hause.
Donnerstag war es an Birgit, unseren Nachmittagsspaziergang aufzuzeichnen. Tags darauf lief ich morgens zum Fischladen, in dem ich sechs mittelgroße Roguets, zu deutsch Streifenbarben, erstand. Somit stand einem leckeren Mittagsmahl nichts mehr im Wege. Bon appetit!

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Nachmittagsspaziergang

Nach dem Dienst traf ich einen etwas lustlosen Ralf im Heimbüro an, der gar nicht so recht raus wollte heute! Er meinte: Langweilig! Wohin sollen wir denn noch gehen? Ich spornte ihn an und sagte: Wir werden schon was finden! Und so war es dann auch. Je weiter wir liefen desto gesprächiger wurde Ralf und seine Miene hellte sich auf.
An der Straßenbahnhaltestelle kontrollierten Polizisten die Wartenden – kein Wunder, denn nach reichlich drei Regentagen schien heute die Sonne und viele wollten wieder an die Luft!

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Feuchter Entdeckungsgang

Wie vorhergesagt begann es am Sonntagmorgen zu regnen. Am Nachmittag hellte sich der Himmel etwas auf, so dass wir entsprechend gekleidet und ausgestattet zu einem Spaziergang aufbrachen. Die Luft war geschwängert von Fliederduft und Frische. Die paar Regentropfen wurden vom Schirm abgehalten. Ausgelüftet und mit neuen Eindrücken kehrten wir heim und hielten eine gemütliche Teestunde ab. Genießt den Frühling bei euch daheim!

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Die fünfte Woche

Der Osterspaziergang wurde absolviert und die fünfte Woche daheim ist Vergangenheit. Ostermontag musste Birgit arbeiten und ich blieb im Regen allein zu Haus. Dienstag ein kleiner Spaziergang, Mittwoch der dreistündige Großeinkauf im Carrefour mit 300 m Warteschlange vorm Supermarkt. Donnerstag erneut ein kleiner Spaziergang (ohne Fotos) und erst Samstag ging es mal wieder auf große Entdeckerrunde. Dank « Zweitwohnsitz » im Stadtzentrum wagten wir uns bis auf die Esplanade Charles-de-Gaulle und den Place de la Comédie. Die Blumenrabatten standen schön in Blüte und ein paar neue Graffitis gab es ebenfalls zu bewundern. Schaut selbst, was Montpellier in Zeiten von Corona zu bieten hat!

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Trüber Apriltag ohne Trübsal

Heute ist ein besonderer Tag: Um 11 Uhr Ortszeit begann Christian seinen Vortrag anlässlich seiner Doktorverteidigung in Magdeburg. Aus bekannten Gründen konnten wir körperlich nicht anwesend sein. Jedoch ermöglichten Technik und freie Zeit eine virtuelle Teilnahme. Das war sehr schön für uns und wir lernten Christian von einer ganz anderen Seite kennen. Bravo, er hat das prima und souverän gemacht!

Am Nachmittag machten Ralf und ich trotz wolkenverhangenem Himmel einen Spaziergang und fingen wieder allerlei mit der Kamera und unseren Augen ein….
Nachher wird dann angestoßen – Ralf hat noch zu arbeiten und ich will kreativ werden. 🙂

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Osterspaziergang

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick,
Im Tale grünet Hoffnungsglück;
Der alte Winter, in seiner Schwäche,
Zog sich in rauhe Berge zurück.

Unser Osterspaziergang führte uns hinauf zum Zoo und dort an der Außenmauer entlang bis zu Montpelliers Fluss, dem Lez. Die Route war zwar länger und weiter als erlaubt, aber Dank doppelter Passierscheine fühlten wir uns weniger unwohl. Und warum sollte auch jemand friedliche naturliebende Osterspaziergänger kontrollieren?! Ganze acht Kilometer wanderten wir über Stock und Stein und genossen das frische Frühlingsgrün.

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