Winterwanderung am Col du Minier

Ein neues Gesetz in Frankreich sieht vor, dass Autos in bestimmten Regionen mit Winterreifen ausgerüstet sein müssen oder zumindest Schneeketten mitgeführt werden müssen. Letztere hatten wir uns kürzlich zugelegt, um mal wieder auf Schneesuche gehen zu können. Letztes WE war es soweit – wir starteten nach einem ausgiebigen Sonntagsfrühstück zum Col du Minier. Von weitem sahen wir etwas von der weißen Pracht leuchten, aber vor Ort gab es leider nur noch Schneereste und Glatteis. Ein islandkalter, stürmischer Wind warf uns beinahe um, als wir aus dem kuschelig warmen Ford stiegen. Schnell packten wir uns warm ein, beratschlagten über den Sinn der Mitnahme der Schneeschuhe und entschieden uns dagegen. Diese Entscheidung war goldrichtig, denn viele Wege waren nackt und sandig. Dennoch wurde es eine wunderschöne Winterwanderung, wo wir einen gemütlichen Picknickplatz am Ufer der Dourbie fanden, über zahlreiche umgestürzte Bäume klettern mußten und wir jede Menge zu lachen hatten. Am Abend gab es Pizza und ein spannendes Carcassonnespiel zum Ausklang des WE!

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Ralf allein zu Haus – unterwegs auf der Suche nach neuen Graffitis

Wieder mal war ich allein zu Haus und fragte mich: was tun? Auf dem Plan von Montpellier entdeckte ich einen kleinen Park unweit des Bahnhofs, den ich noch nicht kannte. Und so stand das Ziel fest. Mit der Straßenbahn gelangte ich schnell zum Ausgangspunkt der Tour. Erstaunlich, wie sich das Viertel am Bahnhof derzeit ändert. Einige neue Häuser wurden und werden dort errichtet. Und auch den Park fand ich, der einen schönen Spielplatz bietet und eine Fassadenmalerei im Stil des Trompe-l’œil. Ja, und dann trugen mich meine Beine kreuz und quer durch die Altstadt mit ihren unzähligen Graffitis und sonstigen Fassadengestaltungen. Das ist immer wieder eine kleine Entdeckungsreise direkt vor der Haustür. Schaut selbst, was ich alles vor die Linse bekam!

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Unterwegs im Vogelschutzgebiet der alten Salinen von Mireval

In den Wintermonaten fallen unsere Wanderausflüge kürzer und spärlicher aus, da trotz südlicher Milde die Temperaturen noch nicht zum gemütlichen Picknick einladen. Mitte des Monats war es mal wieder so weit, dass wir zu einem Ausflug aufbrachen. Zehn Kilometer sollten es trotzdem werden. Nicht schlecht, oder?! Wir fuhren zu den alten Salinen von Mireval, wo sich auch ein Vogelschutzgebiet befindet. In der Tat sahen wir viele Wasservögel, allen voran die emblematischen Flamingos. Immer wieder blickten wir über den Étang de Vic, auf dem sich die Sonnenstrahlen herrlich spiegelten. Wasser, Wind und Sonnenschein taten uns und unseren Seelen gut. 🙂

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Jahreswechsel 2021/2022

Am Silvestermorgen machte Ralf den Vorschlag, mit der Straßenbahn in die Stadt zu fahren. Wir stiegen am Schwimmbad Olympique aus und durchquerten den Stadtteil Antigone. Wir sind hier nicht sehr oft und staunten über neue Restaurants und Geschäfte. Die Agentur ADMR, wo ich meine erste Arbeitstelle in Montpellier gefunden hatte, gab es noch immer und wir erinnerten uns an meinen holprigen Anfang. Im Einkaufszentrum Polygone wurden jede Menge Rabatte angepriesen; später kauften wir Fisch und türmten dann vor dem Gewusel.
Im Pavillon Bagouet ist momentan eine Ausstellung zu Ehren des 100. Geburtstages des Chansonniers Georges Brassens zu sehen und auch wir sahen sie uns an. Etliche Fotos, Collagen und Karikaturen faszinierten uns neben der Musik des bescheidenen Musikers. Er wurde in Sète geboren und lebte dort viele Jahre mit seiner Gefährtin, die den Spitznamen Püppchen trug. 🙂
Langsam bekamen wir Appetit. Auf dem Heimweg besorgten wir uns noch Obst und Gemüse, was Ralf beim kreativen Kochen zubereitete. Nachmittags begann dicker Nebel vom Meer aufzusteigen, der abends und den ganzen nächsten Tag auf der Stadt und seiner Umgebung hängen blieb.
Nach dem Genuss von Kartoffelsalat, einem Kinobesuch und einer Runde Canasta begrüßten wir das Neue Jahr auf dem vernebelten Balkon! Es gab sogar einige kleinere Feuerwerke, obwohl es eigentlich verboten war … Prosit Neujahr!

Traditionsgemäß begannen wir das Jahr 2022 nach einem ausgedehnten Frühstück mit einem Neujahrsspaziergang. Wegen des trüben Wetters fuhren wir « nur » in die Domaine Restinclières, wo wir zunächst abwegig auf feuchten Lehmpfaden liefen. Dementsprechend sah unser Schuhwerk aus! Zurück auf dem Hauptweg querten wir die Platanenallee bis zum Fluss Le Lez. Dort hielten wir inne und kehrten dann um. Am Schloss wurden wir von einer beeindruckenden Fotoausstellung mit Fotos aus Tibet und mit Schneeleoparden überrascht. Wir nahmen uns Zeit zu schauen und träumten uns auf Reisen…

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Weihnachtsnachlese 2021

Das neue Jahr ist noch jung und es bleibt Zeit für eine kleine Nachlese. Unser Weihnachtsbaum steht noch wunderschön grün und geschmückt auf dem Balkon. Durch einen MZ-Zeitungsartikel waren wir auf eine Ausstellung in Saint-Rémy-de-Provence aufmerksam geworden. Picassos einstige Lebensgefährtin Françoise Gilot beging ihren 100. Geburtstag und ihr zu Ehren fand diese bemerkenswerte Exposition in dem Musée Estrine in der Provence statt. Wir bekamen einen guten Überblick über ihr Schaffen. Das kleine charmante Städtchen hatte sich weihnachtlich geschmückt und war trotz Adventwochenende erfreulicherweise nicht überlaufen. An einem Käselädchen konnten wir nicht vorbeigehen, ohne für den Abend einige der lecker aussehenden Sorten zu erstehen. Danke für die Weiterleitung dieses Tipps. 🙂

Am Heiligen Abend hatte ich dienstfrei und wir unternahmen einen Strandspaziergang, bei dem wir fast ganz allein unterwegs waren. Nur ein Angler und vereinzelte Spaziergänger teilten mit uns das schöne frische Gefühl im Meereswind. Steinmännchen und Treibholz zierten den Strand. Zu Hause gab es wärmenden Tee, Plätzchen und jede Menge Geschenke! Vielen Dank auch dafür!!!

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Auf dem Weg zur Optikerin

Meine « gute » Brille war bei meinem Fahrradunfall vor 3 Wochen arg beschädigt worden. Zwar hatte die Optikerin sie wieder einigermaßen geflickt, aber das Glück hielt nicht lange. Sie hatte mir angeboten, dass ich wiederkommen könne und sie würde eine weitere Reparatur versuchen. Da ich mit der Behelfsbrille mehr recht als schlecht lesen und leben kann, machte ich mich heute erneut auf den Weg in die Innenstadt zur Filiale der Generale Optique. Gleichzeitig mit der Reparaturannahme vereinbarten wir einen Termin für einen Sehtest, so dass ich vielleicht demnächst ein ganz neues Lesegestell erhalten werde. On verra!
Unterwegs fing ich Stimmungen ein und wie ihr sehen könnt, wohnen wir neuerdings in einer Privatstraße. Ob wir da Maut kassieren dürfen? Viele Montpellieraner waren unterwegs und auf der Jagd nach Geschenken! Ich nahm bald reißaus aus dem umgebauten, licht durchfluteten Polygone, denn es war mir dort zu wuselig. Wie schön war es indes, durch die festlich geschmückten Gassen zu streifen!

Die Mimose vor unserem Haus glaubt scheinbar an den Weihnachtsmann, denn sie ist nahe daran, für ihn aufzublühen! Aber dies macht sie doch sonst erst im Februar!!!

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Auf Dienstreise in die Bretagne

Ende November war es mal wieder so weit, dass sich die Xanthomonas-Forscher Frankreichs zum Erfahrungsaustausch trafen. Diesmal wurde das Treffen von meinen Kollegen aus Angers organisiert und sie hatten ein kleines Küstenstädtchen an der französischen Atlantikküste als Tagungsort auserkoren. Am Sonntag ging es per Bahn von Montpellier nach Piriac-sur-Mer mit 3x Umsteigen und 10 Stunden Fahrt. Aber was tut man nicht alles, um das Klima zu retten?!

Da die Tagung erst Montagmittag begann, bot mir der Vormittag genügend Zeit für eine ausgiebige Küstenwanderung. Die Meeresküste in der Bretagne hatte es uns schon in unseren zurückliegenden Urlauben angetan. Herrlich läuft es sich entlang der Küste und immer wieder gibt es etwas zu entdecken, besondere Felsblöcke oder schöne bretonische Strandhäuser.

Mittwochmittag ging unser Erfahrungsaustausch mit neuen Ideen zu Ende und alle, bis auf mich, traten sofort die Rückreise an. Da ich mich für die Bahn entschieden hatte und die Zugfahrt so lange dauert, blieb ich eine weitere Nacht vor Ort und hatte dementsprechend eine weitere Wanderung geplant. So wurde aus meiner Dienstreise fast noch eine kleine Urlaubsreise. 🙂 Erneut wanderte ich die Küste entlang, diesmal in entgegengesetzter Richtung. Ich fand sogar eine Flaschenpost, die ich öffnete, las und verkorkt erneut dem Meer überantwortete. Es ging irgendwie um Corona und dass wir uns schützen sollen… Der Rückweg führte entlang alter Salinen zurück zu meiner Unterkunft. Die Salinen aus dieser Gegend sind bekannt. Vielleicht hat ja schon der eine oder die andere vom Fleur de Sel aus Guérande gehört?

Nach dem Frühstück ging es am Donnerstag zurück nach Hause. In La Baule-Escoublac hatte ich einen längeren Aufenthalt, der mir genug Zeit gab, dieses sehenswerte Küstenstädtchen zu durchstreifen. Auch fand ich eine nette kleine Crêperie, in der ich sowohl herzhafte Galette als auch süße Crêpe schnabulierte. 🙂 Gut gestärkt trat ich anschließend die lange Heimreise an…

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Goldener Herbst

Heute mal ein kleiner, goldener Herbstgruß für zwischendurch! Genießt die Fotos beim virtuellen Rundgang um den See von Le Crès, den wir euch schon desöfteren vorgestellt haben! Manche von euch erlebten ihn während ihres Besuches in unserer Zweitheimat! Er ist und bleibt ein Lieblingsplatz von uns beiden! Dieses Mal wurden wir durch eine gelungene Fotogalerie über Russland und seine Kultur überrascht. Es gibt sogar Links zu russischer Musik und Poeme werden rezitiert – wirklich sehenswert!

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Herbsturlaub 2021 in Deutschland – Mit Lukas und Emma in Elbsandsteingebirge

26.10.2021: Rundgang durch Ulbersdorf

Unsere Ferienwohnung befand sich in Ulbersdorf auf einer Anhöhe am Ende einer Straße in einem sog. Umgebindehaus. Sie war sehr geräumig und gemütlich. Mir hatte es u.a. der Schaukelstuhl angetan. Auf der Couch ließ es sich ebenfalls herrlich lümmeln, lesen, quatschen und Karten spielen. Am großen Esstisch nahmen wir nicht nur unser Frühstück mit frischen Brötchen aus der Dorfbäckerei ein, sondern veranstalteten ebenfalls unsere abendlichen Carcassonneturniere!
Am ersten Tag ließen wir es bei durchwachsenem, nieseligen Wetter mit einem Vormittagsspaziergang durch den Ort ruhig angehen. Wir sichteten das Schloss, in dem ein Kindergarten sein Domizil hat, den Park mit vielen Skulpturen, einen Taschentuchbaum und weitere Baumriesen mit goldenen Blättern sowie eine Gedenkstätte hinter dem Restaurant Erbgericht. Dieses scheint sehr beliebt zu sein, denn wir konnten keinen freien Platz mehr erwischen, als wir dort zu Abend essen wollten. So wichen wir am letzten Abend nach Sebnitz aus, wo wir Fisch- und Fleischgerichte speisten.

26.10.2021: Kuhstall und Himmelsleiter

Am Nachmittag ließ der Regen nach und so fuhren wir ins Kirnitzschtal und begannen eine Wanderung am Lichtenhainer Wasserfall. Dieser wurde leider im Juli von einer Flutwelle zerstört und es werden Spendengelder gesucht, um ihn wieder instand zu setzen. Lukas und Emma hüpften und kletterten fröhlich auf Baumstämmen und Felsen herum, bis wir über den Malerweg zur berühmten Felsenhöhle Kuhstall kamen. Dort gab es erstmal eine kleine Stärkung. Ralf und die Kinder nahmen danach die Himmelsleiter in Augenschein, während ich das Gepäck bewachte und einen scheinbar an Wanderer gewöhnten zahmen Kleiber beobachtete. Für den Rückweg hatte Ralf eine Strecke in der Umgebung des Alten Wildensteins abseits der viel belaufenen Wandersteige ausgesucht. Teilweise war die Gegend recht abenteuerlich und Wege kaum noch zu erkennen. In diesem Waldstück nahmen wir erstmals die vielen abgestorbenen Fichten wahr! Es war erschreckend! Nach einem steilen Abstieg gelangten wir wieder auf bequemere Forstwege. Später wurde uns klar, dass wir auf Pfaden, die Felsenkletterern vorbehalten und für Wanderer eigentlich verboten sind, unterwegs waren!

27.10.2021: Auf der Festung Königsstein…

… muss doch auch ein Fahrstuhl sein – haha, der war außer Betrieb und unsere Beine kräftig genug, den Aufstieg, wenn auch etwas schnaufend und ein klein wenig murrend zu bewältigen. 😉 Oben gab es dann jede Menge zu entdecken. Besonders interessant war das Brunnenhaus, wo die Arbeitsweise der Brunnenmeister und deren Helfer an Modellen anschaulich dargestellt wurde. Schön waren auch die weiten Blicke über das Elbtal, zum Lilienstein und auf die herbstlich bunten Wälder. Gutes Essen und Zeit zum Aufwärmen gab es im Offizierskasino. Viele fleißige Hände waren bereits dabei, den Weihnachtsmarkt aufzubauen, der nun wahrscheinlich ausfallen wird ?!
Nach dem ausführlichen Streifzug durch die sächsische Historie ging es weiter zum Felsenlabyrinth bei Langenhennersdorf. Wie von Riesen hingeworfen kegelten die Felsen durcheinander und wir hörten etliche besorgte Stimmen, die die kletterwütigen Kids ermahnten, doch ja vorsichtig zu sein. Auch Lukas und Emma waren nicht zu bremsen beim Erkunden des von der Natur geschaffenen Abenteuerspielplatzes. Abwechselnd versuchten Ralf und ich mitzuhalten und fanden ebenso Spaß am Auf und Ab in den teils recht schmalen Gängen.

28.10.2021: Klettern in den Schrammsteinen

Der Höhepunkt unserer Ferien mit Lukas und Emma war der Tag in den Schrammsteinen. Morgens fuhren wir nach Schmilka, wo wir das erste Wanderschiff nach Bad Schandau bestiegen. Die Temperaturen waren noch morgenfrisch und so bestellten wir uns heiße Schokolade zum Aufwärmen. Das Panorama während der Fahrt war geprägt von gut restaurierten Fachwerkhäusern und den herbstlich-bunten Wäldern. In Bad Schandau liefen wir zum Personenaufzug. Mit ihm schwebten wir über die Dächer des Ortes. Wir hatten einen guten Blick zum Thermalbad sowie über die Elbe. Überrascht waren wir vom Luchsgehege, allerdings konnten wir keine Tiere entdecken. Mitten im Wald stand plötzlich ein Transporter eines Malermeisters – war er derjenige, der die Blätter so schön bunt anmalte? 🙂
Der Weg zu und in den Schrammsteinen war abwechslungsreich, kraxelig, teils schweißtreibend und wir legten wegen der aufregenden Blicke auf die Welt mehrere kleine und größere Pausen ein. Auch an diesem Tag meinte es das Wetter wieder sehr gut mit uns – zwar war es oft stürmisch, aber die Sonne schien golden. Emma und Lukas waren nicht zu bremsen, wenn es ums Klettern und Abenteuern über Felsen, Stege und Leitern ging. Ein wunderschöner Tag endete mit einem zünftigen Pizzaessen und einem Carcassonnespiel in der gemütlichen FeWo.

29.10.2021: Spaziergang mit Lukas

Die Wanderlust war nun ausgeschöpft und so berieten wir gemeinsam, wie wir unseren letzten Ferientag verbringen könnten. Emma bekundete ihren Wunsch, in den Kletterpark nahe der Festung Königsstein zu fahren. Lukas hingegen mochte nicht klettern. Deshalb beschlossen wir, dass wir zwei Teams bilden und uns aufteilen würden: Ralf fuhr mit Emma zum Klettern (und wurde auf der Rückfahrt geblitzt 😮 ); Lukas und ich spazierten durch das Sebnitztal, später übers Land um Ulbersdorf herum. Dabei führten wir angeregte Gespräche und staunten über die ungewöhnlich hohen Feldraine. Lukas erklärte mir dabei allerlei Wissenswertes aus der Landwirtschaft, z.B. den Begriff Tridem. Wir entdeckten einen Fahrkartenentwerter am Bahnhof und suchten dann vergeblich nach einem Automaten, wo die Fahrkarten gekauft werden konnten! Bizarr!
Am Abend fuhren wir nach Sebnitz zum Abschiedsessen im Restaurant!

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Herbsturlaub 2021 in Deutschland – Lustiger Enkelmädchentag!

Bevor wir mit Lukas und Emma in die Ferien ins Elbsandsteingebirge fuhren, verbrachten wir einen Tag mit Nele und Mona. Leider gab es in diesem Herbst nur eine einzige Woche schulfrei, so dass wir gemeinsam mit den Kindern eine Entscheidung treffen mussten, mit wem wir dieses Mal länger verreisen würden. Für die Nudersdorfer Mädchen reservieren eine Ferienwoche im Mai 2022!
Gegen 10h Uhr holten wir die fröhlichen, aufgeweckten Geschwister in Nudersdorf ab und fuhren mit ihnen nach Belitz zum Baumkronenpfad. Zwar war es kühl, aber die Sonne schien und es gab allerhand zu entdecken! Zunächst waren da die Pfützen zu testen, auf den Baumstämmen zu balancieren – aber nur da, wo keine Käferchen zu Hause waren, denn diese darf man nicht stören :-), erklärte uns unsere Nele, und dies wurde respektiert. Mona bewies Lesekünste und rief: Jaaaa, wir gehn zum Barfußpfad! Na, vielleicht wohl eher im Sommer! Nachdem wir ausgiebig geklettert, gehüpft und gespielt hatten, meldete sich der Hunger. Wir hatten nicht geahnt, dass die Restauration am Baumwipfelpfad so ausgeweitet wurde und reservierten daher bereits im Vorfeld Plätze im nahe gelegenen Syringhof. Die Freude war groß, als es dort Nudeln mit Tomatensoße und Würstchen gab! Für Ralf und mich gab es einen leckeren Gemüseauflauf.
Nach dem Essen und einigen Sprinteinlagen auf dem Spielplatz fuhren wir nach Piesteritz. Dort zogen sich die beiden um, denn es sollte ins Puppentheater nach Halle gehen! Bei Kakao und Kuchen wärmten wir uns vorher gleich noch auf und schon ging die turbulente Fahrt los.
Schon auf dem Weg zum Puppentheater entdeckten Nele und Mona die Löwen aus Stein auf dem Universitätsplatz. Nach der Vorstellung mussten diese natürlich erklommen werden. 😉 Das Stück « Lars’ Angst oder die Rettung des Kreuzfahrtschiffes Völkerfreundschaft » mit dem bekannten Puppenspieler Lars Frank hat uns allen gut gefallen. Die Kinder durften am Schluss sogar die Puppen betrachten und vorsichtig ausprobieren.
Nach einem Bummel durch die spärlich beleuchteten Gassen auf der Suche nach unserem Auto brachten wir die zwei glücklich nach Hause. Im Auto wurde gerockt und gelacht. Das war ein wunderschöner Tag mit unseren jüngsten Enkelmädchen!

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