Wandern in Vallée de la Sorgues und auf dem Causse d’Hermilix

Nach vier Wochen war es wieder so weit. Das freie Wochenende dazwischen konnten wir leider nicht auf Tour gehen, da ein ominöser Steinschlag unsere Heckscheibe zertrümmert hatte. Nun also sollte es nochmal auf Wanderschaft gehen und ich hatte ein Ziel im Vallée de la Sorgues auserkoren. Außerdem sollte es wieder einen Dolmen zu bewundern geben. 🙂 Birgit fuhr uns nach Versols, wo ich sie zu einem Parkplatz am Flüsschen leitete. Später sahen wir, dass der Platz überflutungsgefährdet sei. Nun ja, nach Starkregen sah es nicht aus. Wir hatten sogar Glück und es blieb den ganzen Tag trocken, trotz Regenvorhersage.
Wir waren noch nicht weit gelaufen, als Birgit mich fragte: « Wo ist eigentlich das Baguette? » Oh ja, ich hatte das Baguette beim Bäcker schnell auf den Rücksitz gelegt, und da lag es auch noch. So lief ich nochmal geschwind zurück, bevor es endlich wirklich losgehen konnte. Der sanfte Anstieg von knapp 300 Höhenmetern fiel uns recht leicht. Vorbei an einer Farm mit Hundegebell führte uns der Weg zum ersten Dolmen, wo wir auf einer Wiese unsere obligatorische Bananenpause einlegten. Ein Stück weiter sollte es einen weiteren Dolmen geben, der etwas versteckt lag und auch nicht mehr so viel hermachte. Hinter dem Dörfchen Hermilix – wir mussten immer an Asterix und Obelix denken – machte der Weg einen Bogen und der Abstieg begann. Auf halber Höhe liefen wir oberhald des Baches Verzolet zurück zu unserem Ausgangsort. Am Wegesrand genossen wir unser Wanderpicknick mit Chorizo und Käseresten von Birgits Geburtstagsparty. Zurück am Auto verweilten wir noch etwas an der Sorgues, bevor wir die Heimreise mit unerwartetem Stau vor dem Tunnel von Escalette antraten. Wo kamen nur all die Autos her? Dank der verkürzten Arbeitswoche waren wohl viele auf Reisen gegangen. Aber so schön wie wir hatte es sicher kaum jemand! 🙂

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