Wandertag im Larzac

Frühlingswetter und für mich arbeitsfrei – zwei Komponenten, die unsere Wanderlust befeuerten. Außerdem fühlten wir uns etwas « unterwandert ». 😮 Ralf hatte mich gefragt, wo ich gern kraxeln würde, und ich schlug die Gegend bei Roquefort vor. So begannen wir den Sonntag am Croix de Crepounac – Kreuz von Crepounac oberhalb von Tournemire. Gleich zu Beginn konnten wir auf eine wunderschöne Landschaft und umliegende Orte schauen. Auf einem Höhenweg liefen wir oberhalb einer Felskante, bis es an einem Abzweig ins Gelände ging. Plötzlich schrie Ralf auf: etwas Grünes huschte an uns vorbei ins Gebüsch. Es war eine Eidechse und wir sollten noch mehrere der leuchtenden Exemplare zu Gesicht bekommen.
Stetig ging es über Blumenwiesen und bald kündigte mir Ralf die erste sog. Ausgrabungsstätte abseits des Weges an. Steil hinauf, durch ein Waldstück, und dann? Hier müsste es sein! Aber außer einem toten Geier und ein paar Steinen war nichts zu sehen von Ausgrabungen. Dies wiederholte sich noch einige Male und als letztes sollte sogar ein Dolmen zu besichtigen sein. Meine Begeisterung hielt sich in Grenzen, aber Ralfs Ehrgeiz war weiterhin wach. Dies wurde belohnt. Tatsächlich befand sich ein beachtliches Bauwerk auf einem abgesperrten Weidegrundstück hinter Buschwerk. So kamen wir doch noch zu unserem Wanderhighlight. 🙂
Am Ende der Wanderung stiegen wir noch einmal zum Kreuz hinauf, um unseren mitgebrachten Kaffee und die Aussicht zu genießen. Ein Paraglider schwebte vor uns und konnte beinahe in unsere Tassen schauen. 🙂 Es knatterte aus dem Tal herauf und bald entdeckten wir eine Kolonne von Motorradfahrern, die dann um uns herum auftauchten. Am Parkplatz blitzten die Maschinen in der Sonne und wurden von einem der Fahrer bewacht. Wir fuhren voller Eindrücke und gut gelaunt heim, wo wir unserer Enkeltochter Nele zum 14. Geburtstag gratulierten.

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