Besuch in Wittenberg

Nachdem ich einige Tage bei Kindern und Enkelkindern verbracht hatte, gab es ein  Wiedersehen mit meinen Eltern, meinem Bruder und seiner Familie sowie mit meiner Schulfreundin. Vanessa berichtete uns u.a. von ihren ersten Unterrichtsstunden ihrer Ausbildung zur Krankenschwester. Viel Erfolg, liebe Nichte!

Der Besuch des Heide Spas in Bad Düben und des Kürbismarktes in Klaistow werden noch lange in mir nachklingen. Harmonie, Farben und Entdeckungen – dies mag ich sehr. Vielen Dank für die angenehmen Stunden in der Heimat!

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Besuch in Dannigkow und Nudersdorf

Christian und Lukas holten mich donnerstags am Flughafen Schönefeld ab. In Dannigkow begrüßten mich Ina und Emma. Nach einem Rundgang durch den Garten und das Haus aßen wir gemeinsam Abendbrot und schmiedeten Pläne für den Brückenfreitag. Das Wetter versprach schön zu werden und so fuhren wir in den Magdeburger Zoo. Pelikane, Löwenbabys und Nashörner gehörten neben den Spielplätzen zu den Attraktionen. Wir verlebten einige fröhliche Stunden. Später spielten wir Fußball im Hof und am Samstag zeigten mir Lukas und Emma die Pferde auf der Weide unweit ihres Domizils.

Henning holte mich dann am Samstag zur Kaffeestunde zu sich und seiner Familie nach Nudersdorf. Gemeinsam besuchten wir abends das Lagerfeuer und ich traf « alte » Bekannte. Mit Nele schaute ich Bücher an, baute Türmchen und wir machten auch einen kurzen Spaziergang. Leider war kein Fotowetter, so dass ich die Erinnerungen im Kopf gespeichert habe. Es war schön, mal wieder bei euch gewesen zu sein!

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Internationaler Spätsommer

Unsere letzten Wochenenden gestalteten sich lebhaft und international. So feierten wir mit einigen Kollegen und Freunden den ersten Geburtstag unseres Umzuges in die Wohnung le Lauréat. Ralf und ich sorgten für Speis und Trank. Mit einem fröhlichen Balkonabend wurden wir belohnt.

Das sonnige Wetter nutzten wir am gestrigen Samstag für eine Wanderung, die in St. Etienne de Gourgas ihren Anfang nahm. Ralf hatte Alvaro (Kolumbien), Jonathan (USA) und Taca (Bulgarien) eingeladen, uns zu begleiten. Deutsch, englisch, französisch, spanisch, bulgarisch – ein internationaler Mix, der für eine amüsante und interessante Wanderung sorgte. Ich diskutierte mit Taca bulgarisch-mazedonische Traditionen, sprach mit ihr über Literatur und die Gesundheitssysteme. Auch wissenschaftliche Themen und Ideen bekamen Raum in den Wanderdiskussionen. Ein geruhsames Picknick an der Bergerie ließ uns Kraft schöpfen. Waren das Blutegel dort in der Wasserstelle? Am Ende des Tages hatten wir 14 km und 600 Höhenmeter in den Beinen, was sich heute als kleiner Muskelkater bemerkbar macht… 😉

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Auf Sommerentdeckung

Ein verlängertes WE verbrachten wir mit Karin in Cuxac d’Aude, einem idealen Ausgangspunkt, um die Weingegenden Corbières und Minervois zu erkunden. Ich hatte eine Auberge mit Pool gebucht und so ging es am Freitag morgens los. Erste Station war Fleury, wo wir uns in der Touristeninformation mit Kartenmaterial etc. eindeckten. Anschließend ging es in den Badeort Gruissan. Der historische Ortskern zieht sich schneckenförmig um die Ruine des Turms Barbarousse (Rotbart). Unter Pinien veranstalteten wir traditionsgemäß ein Picknick. Danach erklommen wir noch einen Gipfel, auf dem eine Kapelle errichtet wurde. Sie dient der Erinnerung an verschollene Seefahrer.

Am nächsten Tag fuhren wir auf Empfehlung nach Lastours. Dieser malerische Ort ist Ausgangsort zur Erwanderung mehrerer Schlossruinen. Das war sehr eindrucksvoll, interessant und auch sportiv. Ein Imbiß bei der weinverkaufenden Bäckerin stärkte uns für die Weiterfahrt nach Lagrasse, einem ebenfalls zu den schönsten Dörfern Frankreichs zählenden Ort. Bezaubernd war die Flussbadestelle am Ortsrand. Leider erlaubte die fortgeschrittene Zeit an diesem Tag kein längeres Verweilen. Wir werden wiederkommen, auch, um die weitläufige Klosteranlage zu besichtigen. (Länge der Rundfahrt: 170 km.)

Am Sonntag zeigten wir Karin Minerve, wo wir bereits schon einmal wanderten und in der charmanten Buchhandlung « Paroli » stöberten. Auch diesmal fanden wir zwei deutschsprachige Büchlein und tranken einen Milchkaffee. Als Neuheit entdeckte ich im Obergeschoss ein Schreibstübchen. Dieses war so romantisch, dass ich beinahe nicht mehr mit heimgefahren wäre. 🙂 In Minerve aßen wir Crêpes, kauften saftige Pfirsiche und Nektarinen, unterwanderten eine Straße im ausgetrockneten Flußbett und bestaunten die Katapultanlage aus gebührender Entfernung. Während der Rückfahrt querten wir die riesigen Weinfelder, die uns die Bedeutung dieses Getränks wieder einmal bewußt machten. Wen wunderts, dass unser Weinkeller nun auch wieder aufgefüllt ist!

Es war ein wunderbares Wochenende, das durch ein nettes Gastgeberpaar, das üppige französische Frühstück und die Abkühlungen im Pool abgerundet wurde.

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Schwestern in Montpellier

Hochsommer, erfrischendes Wasser im Mittelmeer, Crêpes u.v. m. begleiteten meine Schwester Karin, Ralf und mich in den letzten Augusttagen. Karin nutzte die neue Fluglinie HOP! und war so innerhalb weniger Stunden  beinahe direkt von Wien am Strand. In den ersten Tagen besuchten wir den Markt, besichtigten die Abbaye Montmajour, den Ort Gignac mit dem Kreuzweg, fuhren zum Lac du Salagou, zum Meer und bummelten durch die Innenstadt von Montpellier. Inzwischen ist Karin wieder abgereist und kümmert sich um ihr Motorrad. Viele Grüße nach Wien!

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B&B & B&B

B&B – das heißt nicht nur Bed & Breakfast, sondern auch Birgit & Blumen. Immer wieder boten sich schöne Motive auf unserer Irlandreise, auf Wanderungen entlang der Klippen, bei Spaziergängen in Parks und beim Krachseln in den Bergen. Schaut selbst!

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Fünfte Etappe: Dublin (30. Juni – 2. Juli)

Die letzte Etappe führte uns bei teils heftigen Regenschauern zurück an die Ostküste, nach Dublin (332 km). Gut, dass wir die meiste Zeit im Auto saßen. Für unterwegs hatten wir ein Picknick im Lough Key Forest Park geplant, doch der Zutritt kostete Eintritt und Regenwolken zogen auf… Also fuhren wir weiter zum Lough Rynn Castle, wo wir durch das weitläufige Anwesen und den schönen walled garden spazierten. Dank neuem Navi fanden wir auch unser letztes B&B San Juan ohne Probleme. Den Abend verbrachten wir im nahegelegenen Küstenstädtchen Malahide. Die plötzlichen Menschenmengen verursachten einen leichten Zivilisationskoller. Doch das leckere Essen beim Thailänder versöhnte uns.

Den letzten Tag unseres Urlaubs verlebten wir in Dublin. Per Bus kamen wir bequem ins Stadtzentrum. Dort bestiegen wir einen der vielen Hop-on-Hop-off-Busse und fuhren kreuz und quer durch die Stadt. Danach spazierten wir durch die alten Straßen der Temple Bar, stärkten uns bei Speis und Irish Coffee, schlenderten vorbei an der schönen Fischverkäuferin und einigen Straßenkünstlern hin zum weitläufigen Park Saint Stephen’s Green. Nach einer Verschnaufpause ging es nochmals durch das Trinity College zurück zum Bus.

Tags darauf hieß es zeitig aufzustehen. Glücklich gaben wir unseren leicht ramponierten Mietwagen zurück – die engen, unübersichtlichen Straßen haben es bei Linksverkehr doch in sich! Trotzdem wollen wir eines Tages nochmals auf diese schöne Insel reisen, um noch mehr von der Westküste kennenzulernen. Beannachd leat!

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Vierte Etappe: Belmullet (27.-30. Juni)

Die vierte Etappe führte uns entlang der Westküste weiter gen Norden (239 km). Diesiges Wetter ließ uns unseren ursprünglichen Plan, der Küstenstraße der Halbinsel Connemara zu folgen, verwerfen. Stattdessen führte uns ein Abstecher nach Cong, wo wir einen ausgedehnten Waldspaziergang rund ums Ashford Castle unternahmen, vorbei am Kloster Cong Abbey (mit mittelalterlichem Fischerhäuschen inmitten eines Flusses), einem Rapunzel-Aussichtsturm und einer Lodge, die wir gleich zweimal passierten. 😮 Nach landschaftlich schöner Fahrt durch die Nephin Beg Range-Berge erreichten wir gegen Abend glücklich unser viertes B&B Drom Caoin in Belmullet.

Der neue Tag begrüßte uns mit Regen. Also fuhren wir zunächst ins Besucherzentrum der Ceide Fields, einer großflächigen Grabungsstätte mit steinzeitlichen Siedlungsspuren. Die Ausstellung brachte uns das Leben der damaligen Zeit nahe und zeigte, wie schon damals Menschen ihre eigene Ökokatastrophe verschuldeten, indem sie die Wälder abholzten und somit zur Moorbildung beitrugen. Aus den Mooren wurde Torf, der die Siedlungsreste über die Jahrtausende konservierte. Man beachte, dass Bäume bis zu 80% des Regenwassers zurückhalten!
Der Regen ließ nach und wir erkundeten auf einer Rundtour die Moyne Abbey und die Rosserk Friary, ein Kloster dritten Grades für Familien. Nur den Humbert-Turm fanden wir nicht… 😮
Da wir zeitig zurückkehrten, blieb uns der Abend, um die Mullet-Halbinsel zu erkunden. Von der Südspitze reichte der Blick bis zu den wolkenverhangenen Gipfeln der Achill Island and an der Westküste stiebten die Wellen in der Brandung.

Tags darauf lockte uns erneut eine Wanderung – Birgit hat sie zur schönsten Wanderung unserer Irlandreise erkoren (12 km, 300 Höhenmeter). Es ging nach Carrowteige, von wo wir zu einer ausgedehnten Küstenwanderung entlang der North Mayo Cliffs aufbrachen. Vorbei an der Kid Island eröffneten sich immer wieder neue Blicke aufs Meer, die vorgelagerten Inselchen, die schroffen Felsen und die genügsamen Schafe. Weite und Einsamkeit nahmen uns gefangen – und der Charme der wenigen Bewohner, die uns freundlich zuwinkten. Ein letztes Mal schauten wir gedankenversunken zurück zum Meer und waren uns sicher, der irischen Westküste sicher noch einmal einen Besuch abzustatten.



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Dritte Etappe: im Burren (23.-27. Juni)

Von Glengarriff ging es die Westküste entlang gen Norden (245 km). Zunächst streiften wir den Ring of Kerry, ein wahrlich schöner Flecken, doch auch ein beliebtes Reiseziel voller Touristenbusse. Wir fuhren weiter und schauten uns unterwegs die Burg Bunratty Castle und das daneben angelegte Freiluftmuseum an (Birgit als nicht sehr strenge Lehrerin). Wie Menschen vor noch nicht allzu langer Zeit lebten – wie schön ist es doch heutzutage dagegen. Gegen Abend erreichten wir unser nächstes B&B: Sea Haven in Liscannor. Liscannor ist bekannt als der Geburtsort des Ingenieurs und U-Boot-Bauers John Philip Holland. Ein erster Spaziergang durchs Dorf führte uns an Pubs, dem Submarine-Restaurant, der Schule (Birgit diesmal als ausgelassene Schülerin) und einigen Siedlungshäusern vorbei, bei denen wir nicht sicher waren, on sie bewohnt sind oder nicht. Krise?!?

Nach der langen Fahrt von Vortag dürstete es uns nach Bewegung. Der Wanderführer beschrieb eine verlockende Tour durch den Burren, ein riesiges Gelände voll erodierter Kalksteinblöcke (19 km, 400 Höhenmeter). Wir parkten in Meeresnähe, folgten ein Stück der Straße, um dann auf einer sogenannten Green Road entlang der Küste bis zum Black Head (mit unsichtbarem Leuchtturm 😉 ) zu wandern. Dann ging es querfeld- oder besser quersteinein, über unzählige Kalksteinplatten, entlang keltischer Siedlungsspuren (ein Ringfort und mehrere Grabstellen), bis hinauf auf den Gleninagh Mountain. Von dort ein Abstieg quer durchs Land, bis wir endlich im Caher Valley auf eine Straße trafen, die Birgit in straffem Tempo gen Ausgangsort entlangschritt. Aber auch Ralf kam, wenn auch mit müden Beinen, am Parkplatz mit Meerblick an.

Genug gelaufen und « Dank » regnerischen Wetters am Morgen, entschlossen wir uns am nächsten Tag zu einer Autorundtour (87 km), um weiter in die Geschichte der Region einzutauchen. Erster Anlaufpunkt war das Burren Visitors Center in Kilfenora. Kilfenora ist bekannt für seine Kathedrale und keltischen Hochkreuze. Nächste Stopps waren die Ruine Lemanagh Castle, die Carran Church mit Friedhof und 1000 Krähen, ein Feldweg (von dem aus wir den Poulawack Cairn suchten), das Caherconnell Stone Fort (das wir schließlich ignorierten « Dank » des saftigen Eintrittspreises und der Tatsache, das wir tags zuvor gratis durch ein solches Fort gewandert waren) und der angeblich meistfotografierte irische Dolmen Poulnabrone. Derweil hatte sich das Wetter gebessert und wir fuhren zum Carran Loop Walk, einem der bestens ausgewiesenen Wanderrundwege (9 km, 200 Höhenmeter).

Unser letzter Tag in Liscannor sollte uns zu den berühmten Cliffs of Moher führen (15 km, 200 Höhenmeter). Vom Ortsrand liefen wir auf Feldwegen zum Hag’s Head, wo schließlich der Weg oberhalb der Klippen beginnt. Je näher wir dem bequemen Zugang vom Parkplatz kamen, desto voller wurde der Weg. Wir waren glücklich, ein kleines Wiesenstück mit Kliffblick für unser Picknick gefunden zu haben, bevor wir den Rückweg antraten. Zum Abendessen fuhren wir in ein sympathisches Restaurant, Stonecutters Kitchen, das Birgit am ersten Tag entdeckt hatte. Danach steuerten wir nochmals die Cliffs of Moher an, um dort den Sonnenuntergang zu verfolgen – mit weit weniger Touristen als am Tage. Schilder mit der Telefonnummer der Samariter – « Need to talk? » – lassen vermuten, dass die Klippen auch ein beliebter Ort für Selbstmörder sind. 😮 In Anbetracht der Tatsache, wie diese Attraktion touristisch verwertet wird, haben wir unsere ganz persönlichen Lieblingsklippen anderenorts gefunden.




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Sitzen und Träumen

Ob beim Picknick, während Verschnaufpausen oder bei Stadtbesichtigungen – überall finden sich lauschige Plätzchen. Hier eine irische Auswahl.

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