Entdeckungen in Saint-Jean-de-Védas

Seit Tagen Dauerregen – laut Wetterbericht. Aber in Wirklichkeit gab’s nur ein paar kürzere Schauer. Wir ließen uns also in unserer Entdeckerfreude nicht bremsen und fuhren mit der Straßenbahn zum westlichen Vorort Saint-Jean-de-Védas, der Endstation der Linie 2. Als erstes durchstreiften wir den alten Dorfkern mit seiner Kirche. Danach ging es in weitem Bogen durch ausgedehnte Neubaugebiete und zwei größere Parks zur Haltestelle Saint-Jean le Sec, die zugleich als Park-&-Ride-Umstieg dient und über großzügige Parkflächen und Solarpanelüberdachung verfügt. Erste Frühlingsboten blühten und altersgerechte Sportgeräte lockten zur Körperertüchtigung. Gut gelüftet und mit gesundem Appetit auf Wirsing-Brokkoli-Mandelcreme-Suppe ging’s heimwärts. 🙂

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Aigues-Mortes einmal anders

Da für den Nachmittag Regen angesagt war, entschlossen wir uns für einen Vormittagsausflug. Doch wohin? Birgit warf Aigues-Mortes in den Raum und ich erinnerte mich, dort vor kurzem einen Spaziergang mit Komoot geplant zu haben. Geschwind waren wir dort, die Kraftfahrer hatten auch schon Frühlingshormone im Blut, und wir fanden einen uns unbekannten Parkplatz unweit der imposanten Stadtmauer von Aigues-Mortes. Mich erinnerte die Kulisse an die kürzlich gesehene Dokumentation über König Löwenherz… Es wurde eine schöne kleine Runde durch die erwachende Frühlingslandschaft. Ach ja, geniest werden darf auch schon wieder. 😮

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Hier kommt der Frühling!

Ich weiß, in Deutschland ist der Frühling scheinbar in weite Ferne gerückt, aber ich traue mich dennoch, die Eindrücke meiner heutigen Radtour und die Fotos mit euch zu teilen! Ich habe es genossen, mal wieder im Sattel zu sitzen und auf Entdeckung zu gehen. Dies ist mir auch geglückt, denn ich konnte neue Radwege befahren, die ich noch nicht kannte. Zwar ging es hauptsächlich durch ein Industriegebiet, aber dafür war dort relativ wenig Verkehr. Nach fast zwei Stunden und Einkaufsstopps beim Bäcker sowie im Gemüseladen kam ich pünktlich mittags wieder zu Hause an.
Passt auf euch auf, nicht stürzen, nichts einfrieren lassen und immer wieder die Vögel schön füttern! So eine Winterlandschaft könnte mir gefallen, aber ist sicher nur zu genießen, wenn man nicht zur Arbeit oder zu Terminen raus muss! Auf die Ro(a)del hüpft und Ski heil! Der nächste Schneeball kommt bestimmt geflogen …

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Unterwegs am Rhône-Sète-Kanal

Der Sonntag kündigte sich mit Sonnenschein an und Birgit hatte eine 8-km-Tour bestellt. Nach einigem Suchen hatte ich etwas geeignetes am Rhône-Sète-Kanal ausfindig gemacht. Auf der Anfahrt fuhren wir mit der Kirche ums Dorf – ganz hatte es nicht geklappt mit « Route im Kopf einprägen ». 😮 Aber dann ging es los, am linken, etwas matschigen Ufer kanalabwärts und dann am rechten Ufer zurück. In der Ferne konnten wir den Mont Ventoux mit seinen 1909 m Höhe deutlich ausmachen – in einer Entfernung von knapp 100 km! Unterwegs die obligatorische Banane-Keks-Teepause und ein paar Träumereien vom Leben eines Schiffsjungen mit seiner Kapitänin. 🙂

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Die Fünf-Park-Runde oder Der grüne Gürtel von Montpellier

Seit die öffentlichen Verkehrsmittel für die Metropoliten von Montpellier am Wochenende gratis zu benutzen sind, machen wir davon immer öfter Gebrauch. So auch gestern. Ralf, der sich bereits gut mit Bus- und Tramplänen auskennt, hatte für uns eine Runde durch den grünen Gürtel von MPL geplant, der mit dem Bus Nr.15 zu erreichen ist. Wieder einmal konnten wir neue Architektur, die in die bestehende Natur eingebettet wurde, bewundern. Beim Laufen kamen wir ganz schön ins Schwitzen, denn die Sonne schien wunderbar vom blauen Himmel. Die Vögel zwitscherten als wären sie bereits mitten im Nestbau. Insgesamt spazierten wir durch fünf verschiedene Parks. In einem tollten zahlreiche Kinder über die Wiese und verbreiteten pure Lebensfreude. In einem anderen bewunderten wir die gigantischen Bäume und auch kleinere Schloßbauten gab es zu bestaunen. Der Weg führte ebenfalls durch eine Gartenanlage und wir lernten, dass es hier nicht nur einen grünen Daumen, sondern eine ganze grüne Hand gibt! Überrascht standen wir vor einem Asiatischen Tempel mitten im Wohngebiet und daneben befand sich eine größere Altersresidenz mit direktem Zugang zu einem Park. Ob die Bewohner dort spazieren gehen können?
Mit dem Bus ging es dann zurück, damit wir pünktlich vor der Ausgangssperre wieder daheim ankommen konnten.

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Ein Wochenende im Januar

Am Samstag hatten wir wieder mal Lust auf frischen Fisch und Käse. Mit der Straßenbahn fuhren wir bis zur neuen Markthalle. Den Käse kauften wir in einem Spezialitätengeschäft in der Nachbarschaft des Marktes. Von dort schlenderten wir durch die Gassen der Innenstadt bis zur Markthalle Castellane, wo wir zwei schöne Fischfilets erstanden. Weiter ging es kreuz und quer bis nach Hause, wo ich den Fisch mit Roquefort, Fenchel und getrockneten Aprikosen im Ofen garte.

Da ich am Sonntagnachmittag einen Impftermin hatte, war an einen größeren Ausflug nicht zu denken. Wir fuhren zum Strand bei Grande Motte und waren wieder einmal dankbar, in so einer schönen Region leben zu dürfen. Auf dem Meer tummelten sich viele Segler und im Wasser waren einige Sportgruppen zugange, auch wenn es auf den Fotos anders aussieht. 😉 Nach dem herrlichen Spaziergang zauberte Ralf eine leckere Hühnchenpfanne und ich steuerte geschnittene Ananas dazu bei.

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Hurra, wir waren im Schnee!

Schon länger sahen wir weiße Schneemützen auf den entfernten Berggipfeln und am letzten Sonntag war es dann soweit. Wir stellten den Wecker für eine frühzeitige Abfahrt, frühstückten kräftig mit Rührei und Müsli, packten Tee, Bananen, Kekse sowie eine « Notreserve » bestehend aus Wasser, Apfel und nochmal Gebäck ein. Die Schneeschuhe und Skistöcke vervollständigten das Gepäck. Erwartungsgemäß waren wir nicht die Einzigen, die die Idee vom Wintersport hatten. Aber die meisten bogen in Le Vigan zum Mont Aiguoal ab. Unser Ziel war der Pass / Col du Minier, wo wir schon desöfteren gewandert waren. Obwohl der Parkplatz bereits gut gefüllt war, begegneten wir später im Wald keinem Menschen. Die Landschaft war an vielen Stellen noch völlig unberührt und tief verschneit. Die Sonne ließ sich ebenfalls blicken. Für Herzklopfen sorgten zwei Bachüberquerungen über Steine und Eisbrocken. Wie froh war ich, nicht ins Wasser gefallen zu sein! Gegenüber einer Ruine machten wir eine Pause auf einem umgekippten Baum sitzend. Nach ungefähr vier Stunden erreichten wir wieder unseren Ausgangspunkt – glücklich und zufrieden!

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Koebniks müssen raus an die Luft …

Am Samstag hatten wir den Weihnachtsbaum abgeschmückt und er sollte gleich noch ordnungsgmäß entsorgt werden. In Montpellier wurden dafür extra Sammelstellen eingerichtet, wohin wir mit dem Baum im Gepäck am Nachmittag aufbrachen. Anschließend fuhren wir weiter zur Domaine Grammont am Rande von Montpellier. Im für uns eisigen Winterwind warteten zwei Hochzeitsgesellschaften inklusive dünn bekleideten Bräuten auf die Zeremonien. Wir spazierten über die in Schlangenlinien angelegten Wege, trafen auf eine Skulptur und ein Gestüt. Da es doch recht ungemütlich war, fuhren wir bald nach Hause zurück.

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Ein bisschen Wintergefühl um die Nase

Seit ein paar Tagen ist es winterlich im Süden. Auf den Bergen, die man auf der Fahrt zum Strand sehen kann, leuchtet es schneeweiß. Gestern las ich auch einen Artikel über Schneeschuhwanderungen am Mont Aiguoal. Das wäre schön, aber leider sind ja die Winterbereifungen hier nicht üblich. Wie sollen wir also hinkommen…

Am Morgen hatte ich seit langem mal wieder einen Frisörtermin und auf dem Weg dorthin machte ich einige Schnappschüsse. Da die frostige Luft so schön klar war und die Sonne schien, fuhr ich nach dem Essen zum Strand. Mal wieder auslüften und ein bisschen durchfrieren. Lautes Brummen über dem Meer ließen meine Augen suchend schweifen: Schließlich entdeckte ich mehrere Löschflugzeuge, die im Kreis aufs Wasser und dann wieder hinauf gelenkt wurden. Da sich der Ablauf ständig wiederholte, nahm ich an, dass es sich um Flugschüler handelte. Es war allerhand los auf dem Wasser und in der Luft. Nach einer guten Stunde kehrte ich zurück und werde nun mit Ralf eine Teestunde zelebrieren. 🙂

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Neujahrsritt am Strand von Espiguette

Der Strand von Espiguette gehört eigentlich auch zu unseren Lieblingsorten, dennoch waren wir schon länger nicht dort. Somit fiel die Wahl auf ihn für den ersten Spazierausflug im neuen Jahr. Wir hatten allerdings nicht mit solcher Beliebtheit gerechnet, die sich bei der Ankunft auf dem Parkplatz offenbarte: jede Menge Autos und ein Ende war nicht abzusehen! Zum Glück ist der Strand sehr, sehr breit, so dass sich die Menschenmenge recht schnell verlief. Die meisten der zahlreichen Hunde waren ebenfalls angeleint, was nicht immer der Fall im Winter ist. Zwei ReiterInnen waren zweifellos die Attraktion. Als sie mit den Pferden dann noch mitten ins Wasser ritten, waren die Fotomotive nicht mehr zu überbieten!
Wir tranken derweil gemütlich unser Käffchen auf einem Baumstamm sitzend und genossen die schon wärmende Neujahrssonne.

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